Es soll kälter werden

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Kaltfront beendet Frühlingstemperaturen

Das Wetter in Hessen und Niedersachsen war bisher ungewöhnlich warm. Das ändert sich allerdings am Freitag (26.02.2021) durch eine Kaltfront.

  • Nach dem verfrühten Frühlings-Wetter in dieser Woche folgt ab Freitag (26.02.2021) eine Abkühlung der Temperaturen.
  • Der Deutsche Wetterdienst (DWD) macht nun die ersten Prognosen für das Wochenende in Hessen und Niedersachsen.
  • Am Samstag kann es in Hessen lokal wieder zu Eis und Glätte kommen.

Update vom Freitag, 26.02.2021, 15.24 Uhr: Das Wetter in Niedersachsen und Hessen wird wieder kühler. Das ist einer Kaltfront geschuldet, die am Freitag (26.02.2021) über die Republik zieht.

Die Kaltluft kommt nach Angaben des DWD von Skandinavien. Lokal kann es in Hessen wieder zu Frost und Glätte kommen. Am Samstag (27.02.2021) werden Höchsttemperaturen von rund 12 Grad erwartet. Zum Wochenbeginn steigen die Temperaturen allerdings wieder leicht.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Glatteis sorgt für Unfälle – DWD mit überraschender Prognose

+++ 11.50 Uhr: In Hessen und Niedersachsen wird es im Laufe der Woche deutlich wärmer. Nach Angaben des DWD sollen die Temperaturen je nach Lage auf bis zu 12 Grad ansteigen. Trotz des Tauwetters sei allerdings nicht mit Hochwasser oder Überschwemmung zu rechnen. Momentan sind beispielsweise in der Südhälfte Niedersachsens 30 bis 50 Millimeter Wasseräquivalent in einer Schneedecke zwischengespeichert. Ein Millimeter Wasseräquivalent entspricht dem DWD zufolge einem Liter Schmelzwasser pro Quadratmeter.

Das Wasser werde nun im Laufe der Woche abfließen. Tauwetter und Schneeschmelze seien nicht gleichbedeutend mit Hochwasser, so eine Wetter-Expertin. Es müsse berücksichtigt werden, dass auch Wasser verdunste und regulär abfließe. Die Aussagen des Landesbetriebs beziehen sich nur auf Binnengewässer, darunter Seen und Flüsse. Die Lage in einzelnen Kommunen, der Ablauf über die Kanalisation oder die Situation an kleinen Bächen könnten nicht beurteilt werden.

Wetter in Niedersachsen: Viele Unfälle durch Glätte

Update vom Dienstag, 16.02.2021, 10.24 Uhr: In Niedersachsen ist es besonders im Landkreis Göttingen zu wetterbedingten Unfällen gekommen. Am Montagabend (15.02.2021) sei es wegen glatter Straßen „in kürzester Zeit zu einer massiven Anzahl an Verkehrsunfällen gekommen“, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen (15.02.2021).

An insgesamt zehn Unfällen seien 16 Autos beteiligt gewesen. Zwei Personen seien leicht verletzt worden. Mit dem einsetzenden Regen am Montagnachmittag (15.02.2021) sei es glatt auf den Straßen geworden, besonders auf der A7 kamen einige Autos ins Schleudern. In zwei Fällen habe die Polizei die Autobahn 7 bei Göttingen am Abend zwischenzeitig in beide Richtungen gesperrt.

Aufgrund von Glätte kam es auf den Straßen in Hessen und Niedersachsen zu vielen Unfällen. (Symbolbild)

Wetter in Hessen und Niedersachsen: DWD veröffentlicht Unwetterwarnung

+++ 22.19 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat zwar die Unwetterwarnung für Stadt und Kreis Kassel, den Schwalm-Eder-Kreis sowie den Kreis Waldeck-Frankenberg aufgehoben. Dennoch ist weiterhin Vorsicht geboten, die Straßen und Gehwege bleiben glatt. Die amtliche Warnung vor Glatteis in der Warnstufe 2 gilt vorerst bis Dienstag (16.02.2021).

+++ 20.15 Uhr: Die Wetter-Lage in Hessen und Niedersachsen spitzt sich zu. Erneut hat der DWD die Warnung vor Glatteis verlängert. Die Verlängerung gilt für den Kreis Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder-Kreis sowie für Stadt und Landkreis Kassel bis vorerst 22 Uhr. Für den Landkreis Northeim wurde die Warnung bis 23 Uhr verlängert.

Wetter in Niedersachsen und Hessen: Warnung verschärft

+++ 19.17 Uhr: Der DWD hat für den Werra-Meißner-Kreis die Warnung vor extremer Glätte auf 23 Uhr verlängert. Autofahrten sollten unbedingt vermieden werden. Auch in Niedersachsen muss wegen gefrierendem Regen oder Sprühregen mit Glatteis gerechnet werden.

+++ 17.46 Uhr: Der Eisregen verwandelt aktuell Straßen und Gehwege im Landkreis Northeim in spiegelglatte Rutschbahnen. Busunternehmen wie Ilmebahn und Regionalbus Braunschweig (RBB) haben kurzfristig den Betrieb eingestellt.

Auch die Polizei warnt vor den glatten Straßen. Aktuell sei es im Kreis Northeim allerdings noch zu keinen Unfällen* gekommen. Das sieht in der Region Göttingen ganz anders aus. „Da kippen die Autos gerade reihenweise um“, so ein Sprecher der Polizei. Auch auf der A7 bei Göttingen hat sich ein schwerer Unfall* ereignet. Die Autobahn ist aktuell in Richtung Norden voll gesperrt.

Wetter in Niedersachsen und Hessen: DWD erhöht Warnstufe - Glatteis-Gefahr

+++ 17.14 Uhr: Nachdem der DWD die Warnstufe für mehrere Landkreise in Niedersachsen und Hessen erhöht hat, wurde auch für den Landkreis Northeim und Waldeck-Frankenberg die verschärfte Warnung bis 20 Uhr verlängert. Außerdem gibt es nun für mehrere Regionen eine amtliche Warnung vor Frost bis voraussichtlich Dienstag (16.02.2021) 18 Uhr. Dieser tritt zwischen minus 1 und minus 5 Grad auf.

Die Warnung gilt besonders für Regionen im Norden und in der Mitte von Hessen. Zeitweise muss mit leichtem Schneefall mit Mengen zwischen ein und drei Zentimetern gerechnet werden. Verbreitet wird es glatt, so der DWD.

Aufgrund der Witterung der letzten Tage kann der Bus- und Bahnverkehr nur bedingt gewährleistet und lediglich zum Teil wieder aufgenommen werden. Das berichtet der NVV. Es empfiehlt sich in jedem Fall die Verbindung vor Fahrtantritt zu prüfen. Die Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor Glatteis in den nächsten Stunden kann im öffentlichen Nahverkehr zu Behinderungen und Ausfällen führen. Diese Verbindungen wurden vorerst eingestellt:

  • RE5 Bad Hersfeld - Kassel
  • RB85 Ottbergen - Göttingen (Schienenersatzverkehr ist eingerichtet)
  • RB87 Göttingen - Bebra (Eschwege-Niederhone und Eschwege Stadtbahnhof können nicht angefahren werden, Schienenersatzverkehr zwischen Bad Sooden-Allendorf <> Eschwege Stadtbahnhof eingerichtet)

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Warnstufe erhöht

+++ 15.44 Uhr: Jetzt wurde die Warnstufe auch für den Werra-Meißner-Kreis von 2 auf 3 hochgesetzt. Zudem gilt die verschärfte Warnung im Werra-Meißner-Kreis, im Schwalm-Eder-Kreis sowie in Stadt und Kreis Kassel nun bis 20 Uhr, teilt der DWD am späten Nachmittag mit.

+++ 15.25 Uhr: Nachdem der DWD am Morgen Warnungen wegen Glatteis für mehrere Landkreise im Norden von Hessen und Süden von Niedersachsen herausgegeben hat, wurden diese zunächst für den Landkreis Waldeck-Frankenberg verschärft. Ebenfalls von der Glatteis-Warnstufe 2 auf 3 angehoben wurden nun vom DWD drei weitere Landkreise sowie die Stadt Kassel.

Für den Schwalm-Eder-Kreis, den Landkreis Northeim sowie Stadt und Kreis Kassel gilt nun ebenfalls die Glätte-Warnung der Stufe drei - bis voraussichtlich 17 Uhr. Auch hier gilt nun, nicht dringend notwendige Autofahrten vermeiden und am besten zu Hause bleiben.

DWD verschärft Glätte-Warnung für einen Landkreis

+++ 14.08 Uhr: Die amtliche Unwetterwarnung des DWD vor Glatteis wurde für einen Landkreis verschärft. Die Meldung gilt noch immer bis 17 Uhr am Montagabend. Wegen des gefrierenden (Sprüh-)Regens muss im Kreis Waldeck-Frankenberg mit Glatteis gerechnet werden.

Weiterhin können Straßen- und Schienenverkehr durch das Wetter stark behindert werden. Autofahrten sollten, wenn möglich, verschoben werden. Der DWD warnt für Waldeck-Frankenberg: „Bleiben Sie im Haus!

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Eisregen mit extremer Glätte

+++ 12.23 Uhr: Der DWD hat seine Unwetterwarnung wegen Blitzeis konkretisiert und für einige Landkreise in der Region Warnmeldungen herausgegeben. Gewarnt wird vor örtlichem Glatteis der Stufe 2 von 3. Dabei können starke Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr auftreten: „Vermeiden Sie Autofahrten“, heißt es in der Warnmeldung.

Konkret gilt die Warnung des DWD für folgende Landkreise am Montag (15.02.2021) in der Zeit zwischen 12.30 Uhr bis 17 Uhr:

  • Landkreis Northeim
  • Stadt und Kreis Kassel
  • Schwalm-Eder-Kreis
  • Landkreis Waldeck-Frankenberg

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Es droht örtlich Blitzeis

Erstmeldung vom Montag, 15.02.2021, 11.19 Uhr: Kassel/Göttingen – Das Wetter in Hessen und Niedersachsen bleibt am Montag (15.02.2021) frostig kalt - und es kommt gefährlicher Eisregen hinzu. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach warnt örtlich vor extremer Glätte.

In Niedersachsen ist vom Westen her am Montagmorgen mit gefrierendem Regen zu rechnen und damit mit erheblicher Glatteisgefahr, warnt der DWD. Demnach soll der Regen im Laufe des Tages in Richtung Osten, wo er in Schnee übergeht. Hier soll es zwischen 3 und 10 Zentimeter Neuschnee geben. Auch im Osten von Niedersachsen gebe es örtlich Glatteisgefahr, wie ein Sprecher des DWD auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte. „Autofahrer müssen vorsichtig sein“, erklärte er.

Wetter in Niedersachsen: Das sind die Aussichten

Der Deutsche Wetterdienst schreibt: „Ein kräftiges Hoch verlagert seinen Schwerpunkt von Sachsen nach Tschechien. Es bestimmt mit arktischer Polarluft das Wettergeschehen in Niedersachsen und Bremen. Am Montag greift ein atlantischer Tiefausläufer auf Norddeutschland über. Damit stellt sich die Wetterlage um, mit einer südwestlichen Strömung wird milde Meeresluft herangeführt werden.“ Dazu komme laut DWD ab Montagmorgen in Niedersachsen Eisregen hinzu, wie auch kreiszeitung.de* berichtet.

Die Temperaturen bewegen sich am Montagmorgen im Westen Niedersachsens bei plus einem Grad. An der östlichen Landesgrenze ist es bei minus 3 bis minus 10 Grad deutlich kälter. Am Tag liegen die Höchstwerte im Emsland zwischen plus 2 und 4 Grad, zwischen Hamburg und Göttingen zwischen 0 und 2 Grad. Für die Nacht zu Dienstag (16.02.2021) werden dicke Wolkendecken erwartet, örtlich kommt es wieder zu Schnee und Regen - die Gefahr stark vereister Straßen bleibt vorerst. Dann wird das Wetter in Niedersachsen aber milder: Am Dienstag werden tagsüber Temperaturen mit Höchstwerten von maximal 4 bis 9 Grad erwartet.

Wetter in Niedersachsen: Bisher keine Unfälle auf den Autobahnen - Regionalverkehr gestört

Trotz Unwettergefahr war die Verkehrslage auf Niedersachsens Autobahnen am frühen Montagmorgen ruhig. „Die Straßen sind trocken, es gibt keine Unfälle“, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei Braunschweig der dpa.

Aufgrund von Glatteis und strengem Frost ist der Regionalverkehr in Niedersachsen und Bremen stark eingeschränkt. An vielen Orten kann es am Montag zu Verspätungen und Ausfällen kommen, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Diese Züge entfallen am frühen Montagmorgen:

  • zwischen Braunschweig und Schöppenstedt
  • zwischen Braunschweig und Herzberg
  • zwischen Göttingen und Einbeck-Mitte
  • zwischen Northeim und Nordhausen

Durch gesperrte Bahnsteige könne es außerdem dazu kommen, dass es keinen Halt gibt, etwa bei der S3 von Hannover in Fahrtrichtung Hildesheim. S-Bahnen zwischen Celle und Hannover Hauptbahnhof sowie die Expresslinie von Seelze nach Hameln fahren bis zum Tagesende nicht. Die anderen Einschränkungen im Bus- und Bahnverkehr sollen im Laufe des Tages schrittweise aufgehoben werden. 

Wetter in Niedersachsen: Einige ICE-Verbindungen fallen aus

Der Fernverkehr in Niedersachsen hingegen sei weniger durch das winterlich frostige Wetter eingeschränkt. Jedoch müsse weiterhin mit witterungsbedingten Verspätungen und Ausfällen im Laufe des Montags gerechnet werden. Auf der Strecke zwischen Kiel/Hamburg und Schweiz sowie Hamburg/Bremen und München verspäten sich Züge - sie werden zwischen Hannover und Göttingen umgeleitet. Bahnen von Stralsund über Hamburg nach Karlsruhe entfallen zwischen Hamburg und Karlsruhe. Auch Züge zwischen Berlin und Frankfurt, die über Braunschweig fahren, entfallen.

Wetter in Hessen: Glatteisgefahr ab den Mittagsstunden

Der DWD warnt auch für Hessen vor Glatteis: Ab mittags setzt örtlich gefrierender Regen ein, meldet der Wetterdienst aus Offenbach, anfangs teils noch mit Schnee vermischt. Der Eisregen verbreite sich demnach im Laufe des Nachmittags in ganz Hessen.

In den windgeschützten Tallagen in Nordhessen sowie im Bergland wird am Montag leichter Dauerfrost mit Höchstwerten um minus 1 Grad erwartet. In der Nacht zum Dienstag bleibt es bei 0 bis minus 2 Grad frostig in Hessen, im Bergland können die Temperaturen auf bis zu minus 4 Grad fallen. Einig im Rhein-Main Gebiet bleibt es laut DWD teils frostfrei. Auch in der Nacht zum Dienstag besteht weiterhin Glättegefahr durch überfrierende Nässe und Schneematsch, örtlich auch noch durch gefrierenden Regen oder Sprühregen. (Diana Rissmann mit dpa) *kreiszeitung.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Durch den sogenannten „Lake-Effect“ ist in Niedersachsen in den vergangenen Tagen örtlich noch viel Schnee gefallen - so sind die Aussichten. (Diana Rissmann) *kreiszeitung.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Sina Schuldt/dpa

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