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Schwere Sturmböen und viel Schnee: Tief „Marie“ sorgt für widriges Wetter in Deutschland

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Von: Patrick Mayer

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Zum Wochenende kommt viel Schnee nach Deutschland. Teils schwere Sturmböen und Graupel sorgen für unbeständiges Wetter in der Bundesrepublik.

München/Offenbach am Main - Wie wird das Wetter am Wochenende*? Wer kennt nicht diese Frage? Starker Wind, teils Sturmböen*, reichlich Schnee - Deutschland muss sich Ende Januar 2022 im Winter auf widrige Verhältnisse einstellen.

Wetter in Deutschland: Viel Schnee und teils Sturmböen vor dem Wochenende

Denn: Das Tief „Marie“ sorgt von Donnerstag (27. Januar) an für unbeständiges Wetter in Deutschland. Von Skandinavien aus überqueren die Ausläufer des Tiefs nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) aus Offenbach die Mitte Deutschlands.

Für die Mittelgebirge bedeutet das eine weitere Portion Schnee: Oberhalb von 600 bis 800 Metern fällt durchweg Schnee, kündigten die Meteorologen an diesem Mittwoch an. Von Norden her ziehen zudem Schauer auf, die teils als Regen, teils als Schnee oder Graupel niedergehen. In der Nacht zum Freitag sinkt die Schneefallgrenze weiter ab auf etwa 300 bis 500 Meter.

Widriges Wetter: In den Mittelgebirgen soll es reichlich Schnee geben - zum Beispiel im Taunus nahe Frankfurt am Main. (Symbolbild)
Widriges Wetter: In den Mittelgebirgen soll es reichlich Schnee geben - zum Beispiel im Taunus nahe Frankfurt am Main. (Symbolbild) © IMAGO / Jan Eifert

So richtig kalt wird es dabei zumindest nicht, auch wenn es in den vergangenen Tagen gerade im Südosten in Bayern abends und nachts doch sehr kühl war. Die Tageshöchsttemperaturen liegen laut DWD im Durchschnitt bundesweit zwischen zwei und neun Grad. Vor allem im Norden und Osten sind derweil starke bis teils stürmische Böen, in Schauernähe auch einzelne Sturmböen* möglich. An den Küsten und im höheren Bergland muss dagegen sogar mit schweren Sturmböen gerechnet werden. Diese können laut Fach-Portal wetter.net bis zu 100 km/h stark sein.

Im Video: Spitzenböen bis 100 km/h! Sturm-Tiefs rauschen nach Deutschland heran

In der Nacht zum Freitag lässt der Wind etwas nach, wobei im Norden und Osten weiterhin mit Windböen gerechnet werden muss. Im äußersten Norden, an der Küste, bleibt es vorerst stürmisch.

Wetter in Deutschland: In den östlichen Mittelgebirgen und am Alpenrand fällt länger Schnee

Am Freitag hingegen lässt der Wind nach, die Temperaturen sind eher noch etwas niedriger und liegen um fünf Grad. In der Nordwesthälfte kommt auch mal vorübergehend die Sonne zum Vorschein, hier kann das Thermometer bis auf acht Grad steigen. Nur in den östlichen Mittelgebirgen und am Alpenrand in Südbayern sowie dem südöstlichen Württemberg fällt noch längere Zeit Schnee*. (pm/dpa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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