Risiko für Krankheiten erhöht sich

Studie: Frisch gebackene Mütter altern wegen Schlafmangels schneller

Eine Mutter hält ihr weinendes Baby im Arm.
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Schlaflose Nächte führen laut einer Studie dazu, dass Mütter schneller altern.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass frisch gebackene Mütter schneller altern und gewissen Krankheiten ausgesetzt sind.

Los Angeles - Neben den vielen Freuden, die die Geburt des eigenen Kinds mit sich bringt, gibt es für viele Eltern auch eine unerfreuliche Seite: schlaflose Nächte. Und das zuhauf. Dass diese nicht nur kräftezehrend, sondern auch langfristige biologische Folgen haben, fanden nun Wissenschaftler der University of California (UCLA) in Los Angeles heraus.

Wie abc7.com berichtet, sei schon eine Nacht mit weniger als sieben Stunden Schlaf nicht ausreichend*, um dauerhaft gesund zu bleiben. „Die ersten Monate nach der Geburt könnten durch den Schlafentzug dauerhafte Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit haben“, so die Studienautorin Judith Carroll. „Wir wissen aus zahlreichen Untersuchungen, dass ein Schlaf von weniger als sieben Stunden pro Nacht der Gesundheit schadet und das Risiko von altersbedingten Krankheiten erhöht.“ 

Studie: Wenig Schlaf birgt hohes Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Für die Studie untersuchten die Forscher 33 Mütter zwischen 23 und 45 Jahren. Sie begleiteten die Frauen zum Teil von der Schwangerschaft bis zu zwölf Monate nach der Geburt. Mittels Schlafprotokollen und Blutproben bestimmten die Wissenschaftler das biologische Alter der Frauen - also das Alter des Körpers und dessen Zellen. Das Ergebnis: Das biologische Alter der Mütter war meist um drei bis sieben Jahre höher als ihr chronologisches Alter.

Zudem fanden die Forscher heraus, dass sich Bestandteile der DNA verkürzten, was die Frauen wiederum einem höheren Risiko für Krebserkrankungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen aussetzt. *FNP ist ein Angebot von IPPEN.Media.

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