Computerproblem gelöst

Privater Transporter erreicht verspätet die ISS

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Mit einer Woche Verspätung hat der private Raumtransporter "Cygnus" die Internationale Raumstation erreicht

Washington - Nach einer Computerpanne hat der erstmals eingesetzte private Raumtransporter „Cygnus“ die Internationale Raumstation ISS mit einer Woche Verspätung erreicht.

Die unbemannte Raumkapsel sei am Sonntag um 13.00 Uhr MESZ an der ISS angekommen, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa per Kurznachrichtendienst Twitter mit. Danach habe das komplizierte mehrstündige Andockmanöver begonnen.

Bilder: Superteleskop "Alma" nimmt Betrieb auf

Das Super-Teleskop „Alma“ geht in den chilenischen Anden in dieser Woche in Betrieb. © dpa
Das Projekt ist das derzeit größte und mit mehr als einer Milliarde Euro auch das teuerste der bodengebundenen Astronomie. © ESO/C. Malin
Das Teleskop „Alma“ist ein großes, internationales Gemeinschaftsprojekt von Wissenschaftlern aus Europa, Nordamerika und Asien. © ESO/B. Tafreshi (twanight.org)
„Alma“ („Atacama Large Millimeter/submillimeter Array“) besteht aus 66 Teleskopen, die eng nebeneinandergestellt in etwa die Fläche eines Fußballfeldes haben. © dpa
Schon als 2011 nur 16 der Teleskope in Betrieb gingen, seien die Ergebnisse besser gewesen als alles bisher dagewesene. © ALMA (ESO/NAOJ/NRAO)
„Alma“ misst Radiowellen im Millimeterbereich und sogar darunter. © dpa
Beobachten wollen Astronomen damit die sogenannte kalte Materie - Gaswolken, in denen neue Sterne entstehen und die bei Entstehung ganzer Galaxien eine wichtige Rolle spielen. © ESO/B. Tafreshi (twanight.org)
Die Millimeterwellen sind besonders gut geeignet, ausgedehnte Gas- und Staubwolken zu durchdringen. © dpa
Dieses Bild von Alma wurde 2011 aufgenommen und zeigt die Antennen-Galaxie. © dpa
Eine interessante Erkenntnis hat „Alma“ auch in der abgespeckten Version, die bislang in Betrieb war, den Wissenschaftlern schon geliefert: Die Teleskope entdeckten kleine, organische Zuckermoleküle. © ESO/L. Calçada & NASA/JPL-Caltec
Mithilfe von "Alma" war es Astronomen außerdem gelungen, millimetergroße Körner in den äußeren Bereichen der Staubscheibe um einen Braunen Zwerg zu finden, wie man sie auch in den dichteren Scheiben um neugeborene Sterne nachweisen kann. © ALMA (ESO/NAOJ/NRAO)/M. Kornmess
Die überraschende Entdeckung stellt bisherige Theorien zur Entstehung von Gesteinsplaneten in Frage und könnte bedeuten, dass diese häufiger sind als bisher angenommen. © ALMA (ESO/NAOJ/NRAO)/L. Calçada

Der mit rund 600 Kilogramm Ausrüstung beladene Transporter hatte eigentlich bereits am vergangenen Sonntag an der ISS andocken sollen. Ein mittlerweile gelöstes Computerproblem verzögerte jedoch zunächst die Ankunft. Danach musste das Versorgungsschiff noch ein paar Tage im All ausharren: Es durfte einer Sojus-Kapsel nicht in die Quere kommen, die drei Raumfahrer zur ISS brachte.´

dpa

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