Hinweis auf Leben auf dem vierten Planeten

NASA jubelt nach neuen Mars-Bildern: „Eines der größten Rätsel ist gelöst“

Mars-Rover „Perseverance“
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NASA-Rover enthüllt: Mars-Krater war einst See mit erdähnlichem Fluss-Anschluss.

Aktuelle Rover-Fotos entpuppen sich als Schlüssel bei der Suche nach Beweisen für vergangenes Leben auf dem Roten Planeten. „Eines der größten Rätsel ist gelöst“, jubelt die NASA.

Washington - Im Februar 2021 setzte der Perseverance-Rover der NASA* im Jezero Krater auf. Wissenschaftler vermuteten hier einen ausgetrockneten See. Die neuen hochauflösenden Bilder des Rovers verraten nun, wie das fächerförmige Fluss-Delta entstanden ist, das den See gespeist haben könnte. Verblüffende Ähnlichkeiten zwischen den Klippen des Deltas und Mustern in Flussdeltas der Erde weisen darauf hin, dass der Mars vor etwa 3,7 Milliarden Jahren „warm und feucht genug war, um einen Wasserkreislauf zu unterstützen“, so die NASA-Astrobiologin Amy Williams in einer im Fachjournal Science veröffentlichten Studie.

Leben auf dem Mars: „Eine der tiefgreifendsten Entdeckungen der Menschheit“

Jetzt planen die Forscher Proben aus den unteren Sedimentschichten zu entnehmen. Denn hier gäbe es eine hohe Wahrscheinlichkeit auf längst ausgestorbenes Leben auf dem Mars zu stoßen, sollte es dieses gegeben haben. Zu erfahren, dass der Mars einst Leben beheimatet haben könnte, wäre eine der tiefgreifendsten Entdeckungen, die die Menschheit je gemacht hat, sagte Williams.

„Der Rover hat eines der größten Rätsel gelöst“, freut sich auch der beteiligte Planetologe Benjamin Weiss. „Bis wir dort gelandet sind, war das immer eine Frage: War der Krater einst ein See?“ Die Aufnahmen zeigen außerdem, dass es dort zu heftigen Überschwemmungen gekommen sein muss. Diese Überflutungen hätten große Steine in den See geschwemmt, wo sie heute noch liegen, so die Forscher in ihrer Studie.

Leben auf dem Mars: Endgültiger Beweis in den 2030er Jahren möglich

Nach Spuren von Leben zu suchen, ist die Hauptaufgabe des Rovers, der 30 Gesteins- und Bodenproben in versiegelten, bleistiftdicken Röhrchen sammeln soll*. In den 2030er Jahren werden sie zur Analyse zur Erde zurückgeschickt - und liefern womöglich den endgültigen Beweis für Leben auf dem erdähnlichen Planeten. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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