News-Ticker

Mordfall Susanna: Zweiter Haftbefehl gegen Ali B. wegen Vergewaltigung 

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Der Tatverdächtige Ali B. kommt in U-Haft.

Ali B. hat den Mord an der 14-jährigen Susanna gestanden. Nun wurde ein weiterer Haftbefehl wegen Vergewaltigung einer 11-Jährigen gegen ihn verhängt. 

  • Am 22. Mai wurde Susanna (14) als vermisst gemeldet. Sie war mit Freunden in der Wiesbadener Innenstadt unterwegs gewesen und abends nicht wie abgesprochen nach Hause zurückgekehrt.
  • Am 6. Juni entdeckten Ermittler eine weibliche Leiche in Wiesbaden-Erbenheim - ein Tag später stand zweifelsfrei fest - es ist Susanna.
  • Ali B. hatte sich Anfang Juni mit seiner Familie in den Irak abgesetzt. 
  • Dort wurde er von kurdischen Sicherheitskräften festgenommen und in Begleitung der Bundespolizei per Flugzeug zurück nach Deutschland gebracht.
  • Ali B. sitzt seit Anfang Juni in Untersuchungshaft.
  • Tatverdächtiger war wohl schon vor der Tat im Visier der Polizei

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Die Neuigkeiten vom 12. Juli 2018

16.28 Uhr: Im Mordfall Susanna hat das Wiesbadener Amtsgericht einen weiteren Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Täter ausgestellt. Der Iraker sitzt bereits wegen des gewaltsamen Todes der 14-jährigen Schülerin in der JVA Frankfurt in Untersuchungshaft. Dem 21-Jährigen wird Mord und Vergewaltigung des aus Mainz stammenden Mädchens vorgeworfen.

Im Zuge der Ermittlungen kam heraus, dass Ali B. auch noch ein elfjähriges Mädchen vergewaltigt haben soll. B. soll die Elfjährige im März in einer Wiesbadener Flüchtlingsunterkunft und ein zweites Mal im Mai auf einem Feld vergewaltigt haben. Wegen dieses dringenden Tatverdachts sei der weitere Haftbefehl ausgestellt worden, sagte eine Sprecherin des Amtsgerichts am Donnerstag. Die zweite Vergewaltigung der 11-Jährigen im Mai soll B. gemeinsam mit einem bereits inhaftierten 14-jährigen Afghanen begangen haben, der zuerst als Kronzeuge für den Mord an Susanna galt. Der Jugendliche sitzt mittlerweile ebenfalls in Untersuchungshaft. Ob er auch in die Tötung von Susanna verwickelt war und wie er zu der achtköpfigen Familie von Ali B. stand, ist noch unklar.

Ali B.: Zweiter Haftbefehl kann Auswirkungen auf das Strafmaß haben 

Mit der Entscheidung des Ermittlungsrichters soll sichergestellt werden, dass Ali B. auch dann in Untersuchungshaft bleibt, wenn der Haftbefehl wegen Mordes und Vergewaltigung von Susanna aufgehoben werden sollte. Die JVA Frankfurt habe die entsprechenden Informationen bekommen und diese sogenannte „Überhaft“ in den Akten des Beschuldigten notiert, erklärte die Sprecherin. Für Ali B. ändere sich an seinen Haftbedingungen durch den weiteren Haftbefehl zunächst nichts. Bei dem Verfahren gegen den 21-Jährigen kann der weitere Haftbefehl jedoch Auswirkungen auf das Strafmaß haben.

Die Meldung vom 5. Juli 2018

Der tatverdächtige Ali B. soll schon vor dem mutmaßlichen Mord an Susanna L. im Visier der Polizei gewesen sein. Trotz eines Vergewaltigungsverdachts soll er von den Beamten nicht vernommen worden sein, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet. Der Vater eines elf Jahre alten Jungen habe demnach der Polizei am 17. Mai eine mögliche Vergewaltigung angezeigt - etwa eine Woche vor der Tat an Susanna L.

Die Meldung vom 04. Juli 2018

Der mutmaßliche Mörder der 14-jährigen Susanna aus Mainz muss an diesem Donnerstag ein weiteres Mal vor dem Haftrichter erscheinen. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiesbaden am Mittwoch. Die Ermittler haben einen zweiten Haftbefehl gegen den 21 Jahre alten Iraker beantragt, der seit fast vier Wochen wegen des gewaltsamen Todes von Susanna in Untersuchungshaft sitzt. Denn er soll zweimal ein elfjähriges Mädchen vergewaltigt haben.

Die Meldung vom 03. Juli 2018

Der wegen des Mordes an der 14-jährigen Susanna aus Mainz tatverdächtige Ali B. soll ein weiteres Kind vergewaltigt haben. Das berichtet auch extratipp.com*. In dem Artikel der Kollegen aus Hessen gibt es ausführliche Informationen auch zu den Hintergründen. Es habe sich der Verdacht erhärtet, dass Ali B. im März eine Elfjährige in einer Flüchtlingsunterkunft in Wiesbaden vergewaltigt habe, erklärte die Wiesbadener Staatsanwaltschaft am Dienstag. Gemeinsam mit einem anderen 14-jährigen Tatverdächtigen, der mittlerweile in Untersuchungshaft sitzt, soll er sich im Mai erneut an dem Mädchen vergangen haben.

Verdächtiger Ali B. soll Elfjährige vergewaltigt haben

Der aus dem Irak stammende Ali B. wurde bereits im Mai verdächtigt, ein elfjähriges Mädchen in der Flüchtlingsunterkunft vergewaltigt zu haben. Der Verdacht ließ sich aber laut früheren Angaben der Ermittler zunächst nicht erhärten.

Bei dem 14-jährigen Tatverdächtigen handelt es sich um einen Afghanen, der im Mordfall Susanna als Zeuge gilt. Durch seine Hinweise war die Polizei auf die Spur des tatverdächtigen Ali B. gekommen. Der Afghane ist demnach aber nicht wie zunächst angenommen 13 Jahre, sondern bereits 14 Jahre alt. 

Die Meldungen vom 18. Juni 2018

09.12 Uhr: Die Mutter von Ali B. bezeichnete  ihren Sohn als unschuldig und bezichtigte einen anderen Mann des Verbrechens. „Mein Sohn ist kein Mörder. Sein türkischer Freund ist der Kriminelle und zurück in sein Land geflohen“, sagte sie der Nachrichtenagentur dpa im nordirakischen Kurdistan am Telefon. Ali B.‘s Mutter behauptete, ihr Sohn sei in Wiesbaden mit Susanna und dem Türken befreundet gewesen und mehrmals mit ihnen unterwegs gewesen. „Wenn sie die Wahrheit wissen will, sollte die deutsche Polizei den türkischen Mann festnehmen“, sagte sie der dpa. Ihr Sohn sei verraten worden. Namen nannte sie dabei nicht.

Die Meldungen vom 17. Juni 2018

17.45 Uhr: Die Mainzer Polizei hat eingeräumt, im Fall Susanna anfangs nicht von einem Verbrechen ausgegangen zu sein. So habe das Mädchen am 22. Mai seiner Mutter gesagt, dass sie den letzten Zug verpasst habe und bei einer Freundin übernachte.

Polizeipräsident Reiner Hamm berichtete am Freitag, Susannas Mutter habe die 14-Jährige zwar am 23. Mai vermisst gemeldet, aber auch gesagt, dass sie keine Angst habe und dass die 14-Jährige schon häufiger nachts weg gewesen sei. Eine Gefahr für Leib und Leben habe man damals nicht gesehen und daher zunächst auch keine Handy-Ortung oder Öffentlichkeitsfahndung in die Wege geleitet.

15.30 Uhr: Die Klage des Verdächtigen im Mordfall Susanna gegen die Ablehnung seines Asylantrags hat einem "Spiegel"-Bericht zufolge rund eineinhalb Jahre beim zuständigen Verwaltungsgericht gelegen. Wie das Magazin am Freitag unter Berufung auf einen Anwalt und das Wiesbadener Gericht berichtete, focht die Familie im Januar 2017 die Ablehnungsbescheide zwar formal an, begründete die Klagen aber nie. Das Gericht habe eine Begründung auch nie angefordert.

Nach "Spiegel"-Angaben bestätigte die zuständige Richterin am Verwaltungsgericht in Wiesbaden dies und verwies zur Begründung auf die Überlastung des Gerichts durch zahlreiche Asylverfahren.

Die Meldungen vom 13. Juni 2018

8.59 Uhr: Im Mordfall Susanna sind noch viele Fragen offen. Auch die Festnahme des Tatverdächtigen Ali B. ist ein Thema. Die spektakuläre Aktion wurde gelobt, doch war sie auch rechtmäßig? Nun hat sich die irakische Regierung geäußert

Die Meldungen vom 12. Juni 2018

15.00 Uhr: Die getötete 14-jährige Susanna ist am Dienstag in ihrer Heimatstadt Mainz beigesetzt worden. Die Öffentlichkeit war davon ausgeschlossen. Eine Polizeisprecherin schätzte die Zahl der Trauergäste auf dem Jüdischen Friedhof in Mainz auf rund 100. Etwa 20 Polizisten hätten das Gelände abgesichert, Zwischenfälle habe es nicht gegeben. Zuvor hatte der SWR über die Beisetzung von Susanna berichtet. Der irakische Flüchtling Ali B. wird verdächtigt, das Mädchen vergewaltigt und umgebracht zu haben. Am 6. Juni wurde Susannas Leiche in Wiesbaden gefunden.

11.45 Uhr: Der mutmaßliche Mörder der 14-jährigen Susanna, Ali B., war zum Tatzeitpunkt vermutlich älter als angegeben. Die ergebe sich unter Vorbehalt aus Informationen des irakischen Generalkonsulats in Frankfurt, sagte Oberstaatsanwalt Oliver Kuhn am Dienstag in Wiesbaden. Demnach sei Ali B. im März 1997 geboren und nicht wie zunächst angenommen im November 1997. Damit wäre der Iraker zum Zeitpunkt der ihm zur Last gelegten Tat bereits 21 Jahre alt gewesen. „Bestätigen sich die Informationen, hat das für ihn erhebliche Folgen für das Verfahren“, sagte der Staatsanwalt. Ali B. könne dann nicht mehr nach Jugendstrafrecht verurteilt werden.

8.20 Uhr: Auf Hochtouren laufen die Ermittlungen im Mordfall Susanna. Der Tatverdächtige Ali B. hat den Mord an der 14-jährigen Susanna gestanden, eine mutmaßliche Vergewaltigung streitet er ab. Seine Aussagen und die der Zeigen werden überprüft. Laut Bild.de überprüft die Polizei alle Angaben von Ali B. auch sein Alter. „Wir überprüfen die Personaldaten des Beschuldigten.“, sagte Oberstaatsanwalt Oliver Kuhn gegenüber Bild.de.

Die Meldungen vom 11. Juni 2018

21.07 Uhr:Die Jagd auf Ali B: Focus Online schildert in einem Bericht, wie die Festnahme abgelaufen sein soll. Demnach hätten vergangenen Donnerstag die Fahnder Unterlagen und Fotos des Gesuchten nach Erbil gekabelt, die dortigen Behörden Spezialisten der kurdischen Polizei losgeschickt und Ermittler bei der weitverzweigten Familie nachgeforscht. Die Familie habe dann den entscheidenden Tipp über den Aufenthaltsort des Delinquenten gegeben. Freitags um fünf Uhr morgens wurde Ali B festgesetzt, wie es hieß. Samstagmorgen um 9.30 Uhr startete dann der Flieger von Frankfurt am Main gen Erbil. 

14.08 Uhr: Die Bundesregierung hat die Abschiebung des im Fall Susanna tatverdächtigen Ali B. aus dem autonomen kurdischen Nordirak begrüßt. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Montag, man sei erleichtert darüber, dass der Tatverdächtige nun in Deutschland den zuständigen Behörden vorgeführt werde.

„Das Vorgehen diente dem Ziel, einen dringend Tatverdächtigen hierher zu holen - und zwar in Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden.“ Die Entscheidung zur Abschiebung sei von der kurdischen Autonomieregierung in Erbil getroffen worden, sagte Seibert.

Das Bundesinnenministerium (BMI) legte Wert auf die Feststellung, Ali B. sei abgeschoben und nicht ausgeliefert worden. Eine Sprecherin des BMI bestätigte, dass der Chef der Bundespolizei, Dieter Romann, persönlich in den von Kurden regierten autonomen Nordirak geflogen sei, um den Verdächtigen abzuholen. Weder Romann noch ein anderer Bundespolizist habe das Flugzeug dabei verlassen.

Der Einsatz sei „komplett“ von der Bundespolizei ausgeführt worden, sagte die Sprecherin weiter. Romann sei nicht auf Geheiß des Innenministers nach Erbil geflogen. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung hatte es Widerstand aus dem Auswärtigen Amt und dem Justizministerium gegen den Einsatz gegeben.

Nach Angaben des Auswärtigen Amts hat sich die politische Haltung zum Irak nicht geändert: Berlin setzte weiter auf eine starke Zentralregierung in Bagdad mit föderalen Strukturen.

12.02 Uhr: Die Ermittlungen im Fall des getöteten Mädchens Susanna konzentrieren sich auf den Abgleich der Aussagen des Tatverdächtigen Ali B. und die Vernehmung weiterer Zeugen. Es werde auf Hochtouren an der Auswertung der umfangreichen Angaben des 20-Jährigen gearbeitet, sagte am Montag die Sprecherin der Wiesbadener Staatsanwaltschaft, Oberstaatsanwältin Christina Gräf.

Das vollständige Ergebnis der DNA-Analyse des Mädchens liege noch nicht vor, erklärte die Oberstaatsanwältin. Daher könne sie noch keine Angaben zu den widersprüchlichen Aussagen über die mutmaßliche Vergewaltigung des Opfers machen. Ali B. hatte diesen Vorwurf der Ermittlungsbehörden in seiner Vernehmung bestritten.

Neue Erkenntnisse zu dem zeitweise zweiten Tatverdächtigen, einem 35 Jahre alten Türken, habe es durch die Vernehmung von Ali B. nicht gegeben, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Der Mann werde aber immer noch als Beschuldigter geführt. Das Ermittlungen gegen ihn seien noch nicht abgeschlossen.

Die Ermittlungen konzentrierten sich auch darauf, an Papiere des Irakers heranzukommen, sagte Gräf. Ali B. war ohne Dokumente vermutlich im Oktober 2015 mit dem damals großen Flüchtlingsandrang über die Türkei und Griechenland nach Deutschland eingereist. Auch sein Alter müsse überprüft werden.

Bundespolizeichef Romann von CDU und Grünen gelobt

10.55 Uhr: Politiker von CDU und Grünen haben Bundespolizeichef Dieter Romann für seinen persönlichen Einsatz im Mordfall Susanna gewürdigt. Romann habe dazu beigetragen, "dass das Vertrauen, das die Behörden in weiten Teilen Deutschlands verloren haben, ein Stück weit wiederhergestellt worden ist", sagte Unionsfraktionsgeschäftsführer Michael Grosse-Brömer (CDU) der "Bild"-Zeitung vom Montag.

Der Chef der Bundespolizei war am Wochenende persönlich in den Irak gereist, um den tatverdächtigen Ali B. zurück nach Deutschland zu holen. Grosse-Brömer nannte den Fall ein "gutes Beispiel von funktionierender behördlicher Tätigkeit". Die Umstände des Falls hatten erneut eine Debatte über schnellere Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber ausgelöst.

Auch die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion, Britta Haßelmann, lobte Romann. Dieser habe "für uns alle im Land gehandelt und großen persönlichen Einsatz gezeigt", sagte sie der "Bild". Dass es so schnell gegangen sei, Susannas mutmaßlichen Mörder festzunehmen, sei im Wesentlichen dem "persönlichen Einsatz" des Bundespolizeichefs zu verdanken.

Nach Geständnis von Ali B.: Viele Fragen offen

9.15 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Anne Will“ nach Susannas Tod für schnellere Abschiebungen abgelehnter Flüchtlinge ausgesprochen. „Der Fall zeigt doch, wie wichtig es ist, dass die Menschen, die keinen Aufenthaltsstatus haben, schnell ihr Verwaltungsgerichtsverfahren bekommen und schnell wieder nach Hause geschickt werden können“, sagte Merkel. Ali B. hatte gegen die Ablehnung seines Asylbescheids Rechtsmittel eingelegt und seine Abschiebung über Monate verhindert.

6.28 Uhr: Sechs Stunden lang hat Ali B. vor der deutschen Justiz ausgesagt und auch die Tötung der 14 Jahre alten Susanna gestanden. Aber viele Fragen bleiben noch offen. Warum liefen die Ermittlungen so schleppend an? Warum ist die Polizei dem Hinweis einer Bekannten, dass Susanna tot sei, nicht sofort nachgegangen? Die Hinweisgeberin war im Urlaub, so vergingen mehr als eine Woche bis zur Befragung. 

Das geschah am Sonntag, 11. Juni 2018

21.35 Uhr: Der im Fall Susanna verdächtige Ali B. hat die Tötung der 14-Jährigen laut Staatsanwaltschaft gestanden. „Er hat sich dahingehend geständig eingelassen, dass er Susanna F. umgebracht habe, eine Vergewaltigung wurde durch ihn allerdings bestritten“, teilte Oberstaatsanwalt Oliver Kuhn am Sonntagabend mit. „Als Motiv für die Tat gab er an, dass er aufgrund von Verletzungen im Gesicht von Susanna, die in Folge eines Sturzes entstanden sein sollen, befürchtet habe, dass diese die Polizei informieren werde.“

Diese Angaben habe der 20 Jahre alte Iraker noch in der Nacht zum Sonntag in einer polizeilichen Vernehmung gemacht und in einer Anhörung der Ermittlungsrichterin am Sonntag bestätigt. Die Aussage am Sonntag dauerte demnach „nahezu sechs Stunden“. Die Amtsrichterin ordnete Untersuchungshaft an. Ali B. wurde daraufhin mit einem Hubschrauber in die Justizvollzugsanstalt Frankfurt I gebracht.

20.42 Uhr: Der Hauptverdächtige im Fall der getöteten 14-jährigen Susanna kommt in Untersuchungshaft. Das habe die Ermittlungsrichterin angeordnet, teilte die Polizei Westhessen am Sonntagabend auf Twitter mit. Der 20 Jahre alte Iraker Ali B. hatte zuvor stundenlang im Wiesbadener Polizeipräsidium ausgesagt. Ein Dolmetscher war hinzugezogen worden. Der Verdächtige werde nun in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, hieß es. „Der Transport erfolgt nach Beurteilung der Lage erneut mit unserem Polizeihubschrauber.“

Der Iraker steht im dringenden Verdacht, die am Mittwoch in Wiesbaden tot gefundene Susanna F. in der Nacht vom 22. zum 23. Mai vergewaltigt und getötet zu haben. Bundespolizisten hatten Ali B. am Samstag in einer Lufthansa-Maschine von der nordirakischen Stadt Erbil aus zurück nach Deutschland gebracht.

19.11 Uhr: Nach dem gewaltsamen Tod der 14-jährigen Susanna sind für Montag erneut Kundgebungen in ihrer Heimatstadt Mainz angekündigt. Unter anderem hat die Initiative „Kandel ist überall“ eine Mahnwache angemeldet. Zur gleichen Zeit lädt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Rheinhessen-Nahe zu einem stillen Gedenken auf den Gutenbergplatz vor dem Staatstheater ein. Die Gruppierung „Kandel ist überall“ wird dem rechtspopulistischen Spektrum zugerechnet. Sie hatte bereits nach dem gewaltsamen Tod der 15-jährigen Mia in Kandel mehrfach demonstriert.

Mias ehemaliger Freund, ein Flüchtling aus Afghanistan, ist wegen Mordes angeklagt. Nun steht ein irakischer Flüchtling unter dringendem Verdacht, Susanna in Wiesbaden vergewaltigt und umgebracht zu haben. Bereits am Samstag und Sonntag hatte es in Mainz Kundgebungen und Mahnwachen gegeben.

Der Tatverdächtige Ali B. wird von Beamten einer polizeilichen Spezialeinheit aus einem Helikopter zum Polizeipräsidium Westhessen gebracht.

17.23 Uhr: Der Verdächtige im Fall der getöteten Susanna hat sich bei seiner Haftprüfung nach dpa-Informationen umfassend geäußert. Der 20 Jahre alte Ali B. ist am Sonntagnachmittag im Wiesbadener Polizeipräsidium mehrere Stunden lang von einer Amtsrichterin vernommen worden, die über die Untersuchungshaft entscheiden sollte. Ein Ergebnis wurde zunächst nicht mitgeteilt. Die Verhandlungen hatten verspätet begonnen, zudem wurde ein Dolmetscher hinzugezogen.

Der Iraker hatte die Nacht im Wiesbadener Polizeigewahrsam verbracht, nachdem ihn ein Polizeihubschrauber am Frankfurter Flughafen abgeholt hatte. Bundespolizisten hatten Ali B. am Samstag an Bord einer Lufthansa-Maschine aus der nordirakischen Stadt Erbil zurück nach Deutschland gebracht. Der Iraker steht im Verdacht, die am Mittwoch in Wiesbaden tot gefundene Susanna F. in der Nacht vom 22. zum 23. Mai vergewaltigt und getötet zu haben.

Falls Ali B. in Untersuchungshaft kommt, soll er möglicherweise in das Männergefängnis Frankfurt I gebracht werden. Dort könne er im Fall einer Suizidgefährdung besser überwacht werden, hieß es in Ermittlerkreisen. Üblicherweise werden junge Untersuchungshäftlinge in der JVA Wiesbaden untergebracht.

16.09 Uhr: Der Tatverdächtige im Mordfall Susanna ist am Sonntagnachmittag einer Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Wiesbaden vorgeführt worden. Dem 20-Jährigen sollte der Haftbefehl wegen Mordes eröffnet werden. B. war Samstagabend aus dem irakischen Erbil, wohin er sich mit seiner Familie abgesetzt hatte, nach Deutschland zurückgeflogen worden. Er wird verdächtigt, die 14-jährige Susanna aus Mainz vergewaltigt und getötet zu haben. Das Mädchen war vor mehr als zwei Wochen als vermisst gemeldet worden und am Mittwoch in Wiesbaden tot aufgefunden worden. Gegenüber irakischen Polizeikräften gestand B. den Mord.

9.20 Uhr: Der Verdächtige im Fall der getöteten Susanna muss am Sonntag zur Haftrichterin. Es sei vorgesehen, Ali B. im Laufe des Tages der Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Wiesbaden vorzuführen, hatte das Polizeipräsidium Westhessen in Wiesbaden mitgeteilt. Für weitere Auskünfte verwies ein Sprecher im Lagezentrum am Sonntagmorgen auf die Pressestelle, die erst Vormittag zu erreichen sein sollte.

Ein Polizeihubschrauber mit Ali B. an Bord, landet mit Beamten einer polizeilichen Spezialeinheit, die ihn ins Polizeipräsidium Westhessen bringen.

In Wiesbaden war der 20-jährige Iraker die Nacht über in Gewahrsam, nachdem ihn ein Polizeihubschrauber am Frankfurter Flughafen abgeholt hatte. Bundespolizisten hatten Ali B. am Samstag an Bord einer Lufthansa-Maschine aus der nordirakischen Stadt Erbil zurück nach Deutschland gebracht. Der Iraker steht im Verdacht, die am Mittwoch in Wiesbaden tot aufgefundene Susanna F. in der Nacht vom 22. zum 23. Mai vergewaltigt und getötet zu haben.

Die Ermittler der Kriminalpolizei bitten weiterhin um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung. Sie haben ein Callcenter mit mehreren Polizisten eingerichtet, das bis auf Weiteres rund um die Uhr besetzt sein soll. Gesucht werden demnach Zeugen, die am 22. und 23. Mai verdächtige Beobachtung in Wiesbaden-Erbenheim gemacht haben, wo später Susannas Leiche gefunden wurde.

Fall Susanna: Das geschah am Freitag, den 9. Juni

21.26 Uhr: Der Verdächtige im Mordfall Susanna, Ali B., ist nach Angaben von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) wieder in Deutschland. "Ich bin froh, dass der von der deutschen Justiz gesuchte, mutmaßliche Täter wieder in Deutschland ist", erklärte Seehofer am Samstagabend in Berlin. So könne das Ermittlungsverfahren schnell vorangetrieben werden.

19.51 Uhr: Rund 175 Menschen haben am Samstag mit Schweigeminuten der getöteten 14-jährigen Susanna F. friedlich in ihrer Heimatstadt Mainz gedacht. Am Petersplatz versammelten sich nach dpa-Informationen rund 75 Menschen bei einer Trauerkundgebung, zu der die „Gutmenschliche Aktion Mainz“ aufgerufen hatte, eine antifaschistische Gruppe. Die Veranstaltung richte sich gegen Rassismus und sexualisierte Gewalt an Frauen, hieß es von der Organisatorin. Wenige Meter weiter demonstrierten rund 100 Menschen bei einer von der AfD angemeldeten Kundgebung.

Zahlreiche Menschen kamen zur Trauerkundgebung in Mainz.

Merkel: „Das unfassbare Leid, dass der Familie und dem Opfer widerfahren ist, bewegt jeden und erfasst auch mich“

19.14 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Festnahme des Tatverdächtigen im Mordfall Susanna im Nordirak und die Rückführung nach Deutschland begrüßt. „Das unfassbare Leid, dass der Familie und dem Opfer widerfahren ist, bewegt jeden und erfasst auch mich“, sagte sie am Samstag am Rande des G7-Gipfels im kanadischen La Malbaie. Sie sprach von einem „abscheulichen Mord“ und plädierte für eine entschiedene Ahndung solcher Straftaten. Wenn die Tat bewiesen sei, müsse die Justiz „mit aller Klarheit ein Urteil sprechen“.

Merkel wertete den Fall als Aufforderung an alle, Integration ernst zu nehmen und für gemeinsame Werte einzustehen. „Wir können nur zusammenleben, wenn wir uns gemeinsam an unsere Gesetze halten“, sagte sie.

17.32 Uhr: Der Verdächtige im Fall Susanna soll nach dpa-Informationen gleich nach seiner Rückkehr nach Deutschland vernommen werden. Die erste Vernehmung von Ali B. sei noch für die Nacht geplant, am Sonntag werde er dann dem Haftrichter vorgeführt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Samstag. Dann werde ihm der Haftbefehl eröffnet. Zuständig für die Vernehmung ist demnach das Polizeipräsidium Westhessen mit Sitz in Wiesbaden.

Ali B. verließ die nordirakische Stadt Erbil am Samstagnachmittag in einer Maschine nach Frankfurt am Main, wie es aus Kreisen des Internationalen Flughafens hieß. Eine offizielle Bestätigung der kurdischen Sicherheitsbehörden im Nordirak gab es zunächst nicht. Kurdischen Ermittlern zufolge hat Ali B. die Tötung des 14-jährigen Mädchens aus Mainz gestanden. Er soll die am Mittwoch in Wiesbaden tot aufgefundene Susanna F. in der Nacht vom 22. auf 23. Mai vergewaltigt und getötet haben.

15.38 Uhr: Der Tatverdächtige im Fall der 14-jährigen Susanna ist nach Angaben eines lokalen Polizeioffiziers offensichtlich doch mit dem Flugzeug in den Irak gekommen. Das sagte Polizeioffizier Tarik Ahmed am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Er korrigierte damit frühere Informationen lokaler Sicherheitskräfte, wonach Ali B. über den Landweg in den Irak eingereist sei. Die kurdische Polizei sei zunächst davon ausgegangen, sagte Ahmed. Bei weiteren Ermittlungen habe sich dies jedoch als falsch erwiesen.

Bei seiner Einreise am Flughafen Erbil sei Ali B. noch nicht zur Fahndung ausgeschrieben gewesen, so dass den lokalen Sicherheitskräften keine Informationen vorgelegen hätten. Nach den ersten Informationen aus Deutschland sei ein Fahndungsteam gebildet worden, das Ali B. 

Familie gab Aufenthaltsort preis

15.30 Uhr: Noch heute soll Ali B. in Frankfurt landen und in U-Haft genommen werden. Der 20-jährige Tatverdächtige wurde in seinem Heimatort Zahko von den Ermittlern aufgespürt. Der Durchbruch soll einem Hinweis aus der eigenen Familie zu verdanken sein, berichtet die Bild. Nachdem die Beamten Verwandte des Verdächtigen ausfindig gemacht hatten, gab einer von ihnen den entscheidenden Tipp. 

„Als wir dieser Person gesagt hatten, dass Ali Bashar im Verdacht steht, ein junges Mädchen in Deutschland umgebracht zu haben, entschlossen sich die Verwandten zu kooperieren“, erzählt Tarek Ahmed, Polizeichef von Dohuk. 

Um 5.30 Uhr am Freitagmorgen wurde Ali B. von der Polizei dann verhaftet. Der Beschuldigte soll total überrascht gewesen sein und keinen Widerstand geleistet haben. 

13.34 Uhr: Der Tatverdächtige im Fall der 14-jährigen Susanna ist nach Angaben lokaler Sicherheitskräfte über Land in den Nordirak eingereist. Er habe den Übergang Ibrahim Chalil an der Grenze zur Türkei passiert und sei am Freitagmorgen in der nahe gelegenen Stadt Zakho festgenommen worden, hieß es am Samstag aus kurdischen Sicherheitskreisen. Demnach erhielten die kurdischen Sicherheitskräfte im Nordirak vorab die Information, dass Ali B. einreisen wolle. Sieben Stunden später sei er festgenommen worden.

Auch vom internationalen Flughafen in der Stadt Erbil hieß es, der Verdächtige sei nicht über den Airport ins Land gekommen. Der tatverdächtige Iraker soll mit seiner Familie zunächst von Düsseldorf nach Istanbul geflogen sein.

11.10 Uhr: Das Geständnis vermeldete der kurdisch-irakische TV-Sender Rudawunter Berufung auf einen lokalen Polizeioffizier. Ali B. habe nach seiner Festnahme in den kurdischen Autonomiegebieten im Nordirak ausgesagt, es sei zu einem Streit mit dem Opfer gekommen, sagte Polizeigeneral Tarik Ahmed aus der Stadt Dohuk dem Sender. Das Mädchen habe versucht, die Polizei anzurufen, was Ali B. dann zu der Tat getrieben habe. Eine Auslieferung an Deutschland sei Angelegenheit der kurdischen Autonomieregierung, sagte der Polizeioffizier.

10.32 Uhr: Der Tatverdächtige soll Presseberichten zufolge am Samstagabend auf dem Frankfurter Flughafen landen. Dies meldeten der Wiesbadener Kurier und die Allgemeine Zeitung Mainz am Samstag. Ali B. werde in Gewahrsam der Bundespolizei aus dem Irak nach Frankfurt gebracht, so die Zeitungen. Von Bundesjustizministerium, hessischem Innenministerium und Bundespolizei gab es dazu zunächst keine Stellungnahmen.

10.25 Uhr: Im Mordfall Susanna hat laut Bild der im Irak festgenommene Ali B. (20) das Geständnis abgelegt, Susanne F. (14) getötet zu haben. Die Bild beruft sich auf ein TV-Interview von General Tarek Ahmed, Chef der Polizei in Dohuk. Demnach sei dem Mord ein Streit zwischen B. und der 14-Jährigen vorausgegangen.

Forscherin zum Fall Susanna: „Das ist jetzt kein Einzelfall mehr“ 

7.00 Uhr: Die deutsche Gesellschaft muss sich aus Expertensicht spätestens nach dem Fall Susanna Konzepte für den Umgang mit patriarchalisch geprägten und aggressiven Männern überlegen. „Das ist jetzt kein Einzelfall mehr“, sagte die Ethnologin und Leiterin des Forschungszentrums Globaler Islam an der Frankfurter Goethe-Universität, Susanne Schröter, mit Blick auf andere Fälle wie die Kölner Silvesternacht oder Kandel. „Es ist eine neue Situation und die hat etwas mit den vielen jungen Männern aus patriarchalischen Strukturen und Kulturen zu tun.“

„Dieser junge Mann hatte ganz offensichtlich überhaupt keinen Respekt.“ Weder vor der deutschen Gesellschaft, noch vor Frauen oder Polizisten, sagte die Forscherin. Es gebe in Deutschland aber auch sehr, sehr viele muslimisch geprägte junge Männer, die Frauen und Werte achten und selbst gegen patriarchalische Strukturen ankämpfen, so Schröter. „Aber sicherlich haben wir im Moment etwas, was ich als Kulturen-Clash bezeichnen würde.“ Durch die Flüchtlingskrise seien viele Männer aus muslimisch geprägten Ländern nach Deutschland gekommen, deren Frauenbild ein völlig anderes sei.

6.53 Uhr: Nach dem Mord an Susanna sind für Samstag mehrere Demonstrationen geplant. Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität meldete für Samstag eine Demo in der Innenstadt an. Unter dem Motto „Stop the Violence - gegen sexualisierte Gewalt und Unterdrückung“ plant eine Initiative am Hauptbahnhof eine Kundgebung und einen Zug zum Petersplatz nahe dem Schloss. 

Die „Gutmenschliche Aktion Mainz“ lädt dort zu einer Trauerkundgebung ein, um sich gegen Rassismus zu wenden. Die AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz will ganz in der Nähe unter dem Motto „Es reicht! Endlich Konsequenzen ziehen!“ vor der Staatskanzlei demonstrieren.

Fall Susanna: Das geschah am Freitag, den 8. Juni

19.03 Uhr: Nach dem gewaltsamen Tod der 14-jährigen Susanna ist in Mainz in den kommenden Tagen eine Serie von Demonstrationen geplant.

Söder fordert „echte Asylwende in Deutschland“

17.20 Uhr: Nach dem gewaltsamen Tod der 14-jährigen Susanna aus Mainz haben Politiker in Deutschland mit Trauer und teils massiver Kritik wegen möglicher Behördenpannen reagiert. Grünen-Chefin Annalena Baerbock sagte der Bild-Zeitung: „Der oder die Täter müssen mit der ganzen Härte des Rechtsstaats bestraft werden.“ Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) drängte auf schärfere Gesetze und massive Korrekturen in der Asylpolitik. „Wir brauchen eine echte Asylwende in Deutschland“, sagte er dem Münchner Merkur. Einen Überblick über die politischen Reaktionen zum Fall Susanna finden sie hier.

Auslieferung des Tatverdächtigen aus dem Irak noch unklar 

14.40 Uhr: Nach der Festnahme des Tatverdächtigen im Irak hofft die Wiesbadener Staatsanwaltschaft auf eine Auslieferung des 20-Jährigen. Das könnte aber kompliziert werden. „Wir haben wenig Erfahrung, wie sich der Irak in so einer Lage verhält“, sagte eine Sprecherin der in dem Fall verantwortlichen Staatsanwaltschaft am Freitag.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) kündigte an: „Das mit der Auslieferung läuft jetzt nach den internationalen Regeln.“ Die Bundesrepublik hat keine Auslieferungsabkommen mit dem Irak. Die dortigen Behörden sind daher nicht vertraglich zu einer Auslieferung verpflichtet. Der Antrag auf eine Auslieferung sei auf den Weg gebracht, sagte eine Sprecherin der Wiesbadener Staatsanwaltschaft. Letztlich entscheide das Auswärtige Amt, ob der Irak um die Auslieferung des Tatverdächtigen gebeten werde. Wie lange das über den diplomatischen Weg geführte Auslieferungsverfahren dauern könnte, lasse sich schwer abschätzen, sagte ein Sprecher der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft. „Mit dem Irak betreten wir da ein Stück weit Neuland. So ein Verfahren kann mehrere Tage, aber auch mehrere Wochen oder gar Monate dauern.“

Dass der Tatverdächtige sich als irakischer Bürger in seinem Heimatland für den Tod der 14-Jährigen zu verantworten habe, sei rechtlich nicht möglich. „Ihm Irak droht ihm die Todesstrafe. Wir können daher keinen Strafverfolgungsantrag stellen“, sagte die Sprecherin.

13.34 Uhr: Überall wird um die Schülerin Susanna getrauert. Unbekannte hängen an Brücken Banner auf, die an den grausamen Tod erinnern. So auch über der B535. Die ganze Geschichte dazu lesen Sie auf heidelberg24.de*. Dort finden Sie auch ein Video zu dem Banner.

Auch die Schule der getöteten Susanna trauert um die 14-Jährige. Am Tag, nachdem der gewaltsame Tod ihrer Mitschülerin Gewissheit wurde, gedachte die Integrierte Gesamtschule (IGS) Bretzenheim in Mainz Susanna mit einer Schweigeminute. Die Schulgemeinschaft hat nach Angaben des Schulleiters eine sogenannte Trauerecke geschaffen - mit Kerzen, einem Bild von Susanna, Blumen und einem Kondolenzbuch. Krisenseelsorger und Schulpsychologen helfen, den Tod von der Schülerin zu verarbeiten. In der kommenden Woche plant die Schulgemeinschaft der IGS eine interne Trauerfeier.

Tatverdächtiger im Nordirak festgenommen 

12.52 Uhr: Der Tatverdächtige im Fall der getöteten 14-jährigen Susanna, Ali B., ist im Irak festgenommen worden. Der mit seiner Familie aus Deutschland geflohene 20-Jährige sei in der Nacht zum Freitag von kurdischen Sicherheitsbehörden im Nordirak auf Bitten der Bundespolizei festgenommen worden, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bei der Innenministerkonferenz in Quedlinburg. 

Mutter erhebt schwere Vorwürfe gegen Polizei

12.35 Uhr: Im Fall der getöteten 14-jährigen Susanna weist das Auswärtige Amt darauf hin, dass es kein Auslieferungsabkommen mit dem Irak gibt. In Einzelfällen sei die Auslieferung eines Tatverdächtigen aus dem Irak nach Deutschland aber möglich, sagte eine AA-Sprecherin am Freitag in Berlin.

Wie das Bundesinnenministerium am Freitag bestätigte, war der tatverdächtige Iraker Ali B. vom Flughafen Düsseldorf ausgereist. Zu diesem Zeitpunkt sei er noch nicht zur Fahndung ausgeschrieben gewesen. Er habe gültige Papiere besessen, vermutlich ein sogenanntes Laissez-Passer-Dokument.

12.15 Uhr: Ganz Deutschland diskutiert über den Fall Susanna F.: Die Mutter der getöteten 14-Jährigen macht der Polizei schwere Vorwürfe. Was sie zu sagen hat,lesen Sie in diesem Artikel auf extratipp.com*.

Bundespolizei verteidigt Kontrolle bei Ausreise des Verdächtigen 

12.02 Uhr: Trotz unterschiedlicher Namen in den Ausweispapieren und auf der Bordkarte konnte Ali B., der die 14-jährige Susanna in Wiesbaden vergewaltigt und getötet haben soll, ungehindert in die Türkei fliegen. Bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle sei ein Abgleich von Flugticket und Pass nicht vorgesehen, teilte die Bundespolizei am Freitag in Potsdam mit. Im Rahmen der Luftsicherheitskontrolle sei ein derartiger Abgleich ebenfalls „derzeit rechtlich nicht möglich“.

Den Beamten der Bundespolizei wurden am Düsseldorfer Flughafen zwei irakische sogenannte Laissez-Passer-Dokumente mit je vier Namen und acht deutsche Aufenthaltsgestattungen von Ali B. und seinen mitreisenden Familienangehörigen gezeigt. „Die vorgelegten Dokumente waren echt, gültig und berechtigten zur Ausreise. Die Lichtbilder stimmten mit den Personen überein“, hieß es. Zu diesem Zeitpunkt löste der Name von Ali B. keinerlei Alarm aus: Er wurde erst zwei Tage später als Tatverdächtiger im Fall Susanna zur Fahndung ausgeschrieben.

 AfD provoziert im Bundestag mit Schweigen für Susanna 

10.17 Uhr: Die AfD hat sich im Bundestag mit einem unangekündigten Schweigen für die getötete Susanna mitten in einer Debatte den Vorwurf der Instrumentalisierung der Tat eingehandelt. Der AfD-Abgeordnete Thomas Seitz argumentierte am Freitagmorgen nicht wie vorgesehen zur Geschäftsordnung, sondern stand schweigend hinter dem Rednerpult - zum „Gedenken an die in Wiesbaden tot aufgefundene Susanna“, wie er zuvor sagte. Tatverdächtig im Fall der getöteten 14-Jährigen aus Mainz ist ein Flüchtling.

Die anderen Fraktionen reagierten mit scharfer Kritik. „Der Bundestag ist ein Ort der Debatte, aber nicht der politischen Instrumentalisierung von Opfern“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Carsten Schneider, der als nächster sprach. „Das hat in mir das Gefühl der Fremdscham ausgelöst“, sagte sein FDP-Amtskollege Marco Buschmann.

Minister Pistorius warnt nach Tat vor voreiligen Gesetzesverschärfungen

9.55 Uhr: Niedersachsens Innenminister hat nach der brutalen Tötung der 14-jährigen Susanna vor Verallgemeinerungen gewarnt. Man dürfe nicht „falsche Schlüsse auf ganze Bevölkerungs- oder Flüchtlingsgruppen“ ziehen. Gleichwohl gebe es Aufklärungsbedarf, so Pistorius. „Wie konnte es passieren, dass dieser Iraker, der mutmaßliche Tatverdächtige, einfach so ausreist, mit einem Namen, der nicht mit dem auf dem Ticket übereinstimmt - wenn das denn stimmt“, fragte Pistorius. Er zweifelte daran, dass die Sicherungssysteme an den Flughäfen funktionierten.

Pistorius sagte zudem, Politiker sollten jetzt nicht „voreilige Schlussfolgerungen und womöglich drastische politische Konsequenzen oder gar wieder einmal Gesetzesverschärfungen“ fordern. Wenn die bestehenden Gesetze umgesetzt würden, wäre es vielleicht nicht zur Ausreise eines Verdächtigen gekommen.

Schickte der Tatverdächtige eine WhatsApp an Susannas Mutter?

9.10 Uhr: Es ist eine letzte WhatsApp, die unfassbar grausam erscheint. Sie kam angeblich von Susanna und erreichte ihre Mutter - doch dass die Nachricht wirklich von der 14-Jährigen kam, bezweifelt die Mutter. Schickte die Nachricht der mutmaßliche Mörder? Wie extratipp.com* berichtet, könnte er sich nach dem Tod per WhatsApp gemeldet haben. Alle Infos dazu, was in der Nachricht stand und zur Pressekonferenz finden Sie auf extratipp.com.

6.35 Uhr: Focus Online hat vor der Unterkunft der Familie mit Mannheims Sozialdezernent gesprochen. Dieser erklärte dem Blatt, dass Ali B. aus Sicht der Sozialarbeiter eher ein ruhiges Mitglied der Familie war. Die Familie sei dennoch als „problematisch und schwierig“ bekannt gewesen. „Zwei andere Geschwister des Tatverdächtigen sind immer wieder aufgefallen wegen Schlägereien, Ladendiebstählen und Schulschwänzen“, so der Sozialdezernent gegenüber Focus Online.

Politiker fordern Klarheit über Ausreise des Tatverdächtigen

6.25 Uhr: Nach dem gewaltsamen Tod der 14-jährigen Susanna aus Mainz hat eine Reihe von Politikern Aufklärung darüber gefordert, wie sich der Tatverdächtige trotz Unklarheiten über seine Identität offenbar in seine Heimat Irak absetzen konnte. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Carsten Schneider sagte der "Bild"-Zeitung vom Freitag, es müsse "rasch geklärt werden, wie der Tatverdächtige entkommen konnte und wie er möglichst schnell in Deutschland vor Gericht gestellt werden" könne.

Der CDU-Innenpolitiker Armin Schuster sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitagsausgabe), es stelle sich die Frage, warum der Tatverdächtige, der bereits polizeilich in Erscheinung getreten sei, "nicht längst in Untersuchungshaft war". Der CDU-Obmann im Innenausschuss des Bundestages forderte, dass Staatsanwaltschaften und Gerichte den Rechtsrahmen "offensiv ausschöpfen" müssten.

Im Mordfall Susanna soll der im Irak festgenommene Ali B. (20) ein Geständnis abgelegt haben.

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, sagte der "Bild"-Zeitung, Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) müsse "dafür sorgen, dass die vorhandenen Kontrollmechanismen bei Ein- und Ausreisen auch genutzt werden". Bei "solch fragwürdigen Papieren" wie im Fall des Tatverdächtigen "und angesichts des Reiseziels hätte die Bundespolizei mit einem einfachen Fingerabdruck-Vergleich feststellen können, dass hier ein Krimineller auf der Flucht ist".

Große Kritik an Sicherheitslücken

Auch der SPD-Politiker Karl Lauterbach sagte der "Bild"-Zeitung, es müsse "schnellstens geklärt werden, wieso ein Verdächtiger ins Flugzeug steigen kann, obwohl seine Identität nicht klar ist". Die deutschen Behörden müssten "alles tun, damit der Mann ausgeliefert und nach Deutschland zurückgebracht wird". Die Tat dürfe "nicht ungesühnt bleiben". Ähnlich äußerte sich der Grünen-Politiker Omid Nouripour. Der Mann müsse ausgeliefert, ihm müsse "hier der Prozess gemacht werden", forderte er in der "Bild".

Der FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff sagte dem Blatt: "Das ist typisch für unsere deutschen Sicherheitsbehörden. Es gibt einfach zu viele Lücken in diesem System." Dies sei "seit langem verantwortet von der CDU".

Der CDU-Haushaltspolitiker Eckhardt Rehberg sagte der "Bild" vor dem Hintergrund des Mordfalls, Seehofer habe seine "volle Unterstützung, jetzt das gesamte Asylverfahren grundlegend umzugestalten". Dafür werde das Geld bereitgestellt.

Die Meldungen vom 7. Juni 2018

23.30 Uhr: Christian Linder sagte der "Bild", das "abscheuliche Verbrechen" werfe "zahlreiche Fragen" auf: "Warum konnte der Täter samt Familie offenbar unter falschem Namen ausreisen?" Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) forderte, die Behörden müssten "verhindern, dass sich Gewalttäter an Schwächeren vergehen können, weil Informationen nicht rechtzeitig zusammengeführt werden".

22.02 Uhr: AfD-Fraktionschefin Alice Weidel hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) für das Gewaltverbrechen an der 14 Jahre alten Susanna in Wiesbaden mitverantwortlich gemacht und den Rücktritt der gesamten Bundesregierung gefordert. Susannas Tod sei „kein blinder Schicksalsschlag“, sagte Weidel am Donnerstagabend in einem über Twitter verbreiteten Video. „Susanna ist ein weiteres Opfer der heuchlerischen und egoistischen Willkommenspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel.“

19.19 Uhr: Der festgenommene Tatverdächtige ist wieder auf freiem Fuß. Wie Oberstaatsanwalt Oliver Kuhn am Donnerstagabend in Frankfurt sagte, besteht nach neuesten Ermittlungserkenntnissen kein dringender Tatverdacht mehr gegen den 35-jährigen Asylbewerber mit türkischer Staatsangehörigkeit. Er habe das Justizgebäude bereits wieder verlassen und könne sich frei bewegen. Weitere Erkenntnisse erhoffen sich die Ermittler nun durch die Obduktion der Leiche der 14-Jährigen und der Auswertung von DNA-Spuren. Der andere Verdächtige, ein 20 Jahre alter irakischer Flüchtling, ist auf der Flucht. Ali B. wird im Irak vermutet. Er stehe weiterhin in dringendem Tatverdacht, sagte Kuhn.

16.02 Uhr: Die 14-Jährige Susanna kannte den Bruder des tatverdächtigen Irakers. Das Mädchen soll sich öfters in der Flüchtlingsunterkunft in Wiesbaden-Erbenheim aufgehalten haben, sagte der Polizeipräsident gegenüber der dpa.

15.20 Uhr: Auf die Spur des tatverdächtigen Irakers Ali B. kam die Polizei durch den Hinweis eines 13-jährigen Flüchtlings, der sich am Sonntag bei der Polizei meldete. Der flüchtige 20-Jährige selbst soll ihm von der Tat erzählt haben. Die weiteren Ermittlungen führten schließlich zum 35-jährigen mutmaßlichen Mittäter. 

15.02 Uhr: Susanna (14) sei durch "Gewalteinwirkung auf den Hals" getötet worden. Genauere Angaben zur Todesursache machten die Ermittler zunächst nicht. Nach der Obduktion und den bisherigen Ermittlungen müsse von einem Sexual- und Gewaltverbrechen ausgegangen werden, sagte Oberstaatsanwalt Oliver Kuhn. Eine Chronologie des Verbrechens aus Sicht der Ermittler hat die Polizei zusammengefasst

Wer ist der zweite Verdächtige? 

14.41 Uhr: Bei dem flüchtigen Tatverdächtigen handelt es sich um den 20-Jährigen Ali B., der nach derzeitigem Stand der Ermittlungen am 02. Juni 2018 mit seiner Familien aus Deutschland ausgereist ist, so die Polizei. Es liegen demnach Erkenntnisse vor, dass das Ziel die Stadt Erbil im Irak ist. Die Familie aus Vater, Mutter und sechs Kindern lebte nach Angaben der Ermittler zuletzt in einer Flüchtlingsunterkunft in Wiesbaden-Erbenheim. 

Der 20-Jährige kam den Ermittlern zufolge im Herbst 2015 nach Deutschland. Er wurde bereits im Mai verdächtigt, ein elfjähriges Mädchen in der Flüchtlingsunterkunft vergewaltigt zu haben. Der Verdacht ließ sich aber bislang nicht erhärten.

Zwei Männer sollen Susanna (14) vergewaltigt und getötet haben

14.30 Uhr: Die in Wiesbaden tot aufgefundene 14-jährige Susanna soll von zwei Männern vergewaltigt und getötet worden sein. Unter Verdacht stehen ein 20-jähriger Iraker und ein 35 Jahre alter Türke, die in Wiesbaden in Flüchtlingsunterkünften lebten, wie die Ermittler am Donnerstag in der hessischen Landeshauptstadt mitteilten. Der 20-Jährige befindet sich demnach auf der Flucht, der 35-Jährige wurde festgenommen.

10.27 Uhr: Nach dem Fund einer Leiche wollen Polizei und Staatsanwaltschaft an diesem Donnerstag über den Fall der vermissten 14-jährigen Susanna aus Mainz informieren. Die Ermittler haben für 11.30 Uhr zu einer Pressekonferenz ins Justizzentrum Wiesbaden eingeladen.

Im Gebüsch an einer Bahnstrecke nahe Wiesbaden-Erbenheim ist am Mittwoch die Leiche der seit mehr als zwei Wochen vermissten 14-Jährigen gefunden worden.

 

extratipp.com* berichtet im Live-Ticker von der Pressekonferenz ab 11.30 Uhr.

Die Polizei fahndet nach eigenen Angaben seit Mittwoch nach einem Mann (20) aus dem Irak, der dringend tatverdächtig ist. 

Die Meldungen vom 6. Juni 2018

21.00 Uhr: Medienberichten zufolge handelt es sich bei der in Wiesbaden gefundenen Leiche um die seit 22. Mai vermisste Susanna. Das berichten die FAZ und die „Allgemeine Zeitung“ am Abend.

Nach Informationen der Bild-Zeitung wurde das Mädchen erdrosselt. Ein Sexualdelikt könne derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Bei Suche nach vermisster 14-Jähriger: Weibliche Leiche gefunden

Die Tote sei noch nicht identifiziert, sagte der Wiesbadener Oberstaatsanwalt Oliver Kuhn am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Beamte von Spurensicherung und Rechtsmedizin seien vor Ort, wie extratipp.com* berichtet. Die Polizei geht ersten Erkenntnissen zufolge von einem Gewaltverbrechen aus. Ob es sich um die Leiche der vermissten Susanna aus Mainz handelt, bestätigte die Polizei am Mittwochnachmittag nicht. Die Jugendliche wird seit dem 22. Mai vermisst.

Zur Todesursache konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. „Der Fundort der Leiche ist weiträumig abgesperrt und darf derzeit nicht betreten werden, da noch eine ausgedehnte Spurensuche durchgeführt werden muss. Dazu sind weitere Untersuchungen notwendig“, hieß es.“ Spezialisten der Spurensicherung und die Rechtsmedizin seien vor Ort.

Das ZDF hatte zuvor über den Leichenfund berichtet. Die Beamten hatten im Bereich von Wiesbaden-Erbenheim nach Spuren des Mädchens gesucht. Der Polizei lagen Hinweise auf ein Gewaltverbrechen vor. Es werde gegen einen 20-jährigen Tatverdächtigen aus dem Irak ermittelt, „der möglicherweise im Zusammenhang mit dem Verschwinden der Vermissten stehen könnte“, hieß es. Das Mädchen wurde bereits seit dem 22. Mai vermisst.

Ständig aktuelle Infos und Fotos gibt es im News-Ticker bei extratipp.com*, die in Hessen vor Ort sind.

*Extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

dpa

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