Möglicherweise rassistische Gründe

Nach brutaler Attacke in England: Deutscher Schüler im Koma - Mitschülerin enthüllt dramatische Details

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Ein 17-jähriger deutscher Schüler wurde nun Opfer einer brutalen Attacke in England. 

Nach einer brutalen Attacke in England liegt nun ein deutscher Schüler im Krankenhaus in London im Koma. Sein Zustand ist sehr ernst. Nun enthüllt eine Mitschülerin neue dramatische Details. 

Update vom 13. Juni 2019: Noch immer kämpft Daniel E. aus Mönchengladbach in London um sein Leben. Der 17-Jährige wurde auf seiner Klassenfahrt in England brutal attackiert, er liegt nun im Koma. Mittlerweile wacht seine Mutter am Krankenbett des Schülers, sein Zustand wird von Ärzten jedoch auch eine Woche nach dem Angriff als kritisch und ernst beschrieben. 

Im Gespräch mit Bild erklärt eine Mitschülerin von Daniel E.: „Als wir am Montag das erste Mal in Canterbury in der City waren, guckten einige aus der Engländer-Clique uns schon schräg an.“ Kurze Zeit später beleidigte einer der Engländer offenbar die deutsche Gruppe. Wie die anonyme Schülerin erklärt, zeigten sich die Teenager bereits im Vorfeld aggressiv: „Die Engländer, alle so zwischen 15 und 17, sagten, sie hätten Bock, einen abzustechen. Aber wir sagten, wir wollen keinen Stress.“ Kurz darauf eskalierte der Streit. 

Nach Aussagen der Mitschülerin rotteten sich die Briten dann zusammen und griffen Daniel von hinten an. Im Gespräch mit dem Blatt erklärt sie: „Einer soll Daniel mit einer mit Steinen gefüllten Bauchtasche auf den Kopf geschlagen haben. Er blutete, bewegte sich nicht mehr, atmete kaum.“ Sechs Teenager wurden mittlerweile festgenommen, gegen sie wird nun ermittelt. 

Ursprungsmeldung vom 12. Juni 2019: Nach brutaler Attacke in England: Mönchengladbacher Schüler liegt im Koma

Nach einer Prügelattacke in England liegt ein deutscher Schüler nach Angaben seiner Heimatstadt im Koma. Das 17-jährige Opfer gehe in Mönchengladbach zur Schule und sei auf Abschlussfahrt mit insgesamt zwei Klassen gewesen, sagte der Sprecher der Stadt, Wolfgang Speen, am Mittwoch. „Sein Zustand ist ernst.“ Die Mutter sei bei ihrem Jungen, der in einem Londoner Krankenhaus notoperiert worden war. Die „Rheinische Post“ hatte zuvor berichtet.

Der Schüler mit libanesischen Wurzeln soll am Donnerstagabend im südöstlichen Canterbury von mehreren Jugendlichen möglicherweise aus rassistischen Gründen angegriffen worden sein. Er wurde mit schweren Kopfverletzungen in ein Londoner Krankenhaus gebracht. „Wir sind in Gedanken bei dem Jungen und der Familie“, sagte Speen.

Attacke aus rassistischen Gründen? Schüler befindet sich in ernstem Zustand 

Das Opfer war demnach bei der Attacke mit anderen Schülern unterwegs. Nach der Gewalttat wurde die Klassenfahrt, die noch bis Samstag geplant war, vorzeitig abgebrochen. „Das ist nicht spurlos an den Schülern vorbeigegangen. Sie waren geschockt und betroffen“, sagte Speen. Vor der Rückfahrt seien die Jugendlichen von der Polizei vernommen worden. Der schulpsychologische Dienst sei jetzt für die Schüler ansprechbar.

Die Polizei geht nach einem Bericht der Zeitung „The Guardian“ unter anderem einem möglichen rassistischen Hintergrund nach. Nach dem Angriff waren sechs Teenager aus Canterbury und Umgebung im Alter von 15 bis 17 Jahren sowie ein 44 Jahre alter Mann festgenommen worden. Der Mann stand unter dem Verdacht der Beihilfe. Alle Festgenommenen wurden auf Kaution freigelassen. Die Polizei suchte nach Zeugen des Angriffs.

Passanten machten vergangene Woche im Saarland eine grauenvolle Entdeckung. Ein Junge hing an einem Strick von einem Turnhallendach. Nun liegt der 12-Jährige im Koma. Ebenfalls brutal verprügelt wurde eine Frau in Exeter: Nachdem ein Verlobter die Braut mit ihrer Trauzeugin betrogen hatte, verletzte sie ihre Freundin schwerst.

dpa 

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