News-Ticker zum Unglück in Indonesien

Nach Flugzeug-Absturz in Indonesien: Ermittler haben konkreten Verdacht

+
Eine Maschine der der indonesischen Billigfluggesellschaft Lion Air (Symbolbild).

Kurz nach dem Start vom Flughafen in Jakarta ist ein indonesisches Passagierflugzeug ins Meer gestürzt. Mehr als 180 Menschen waren an Bord - der News-Ticker.

  • Kurz nach dem Start in Jakarta ist eine Boeing 737 von Lion Air ins Meer gestürzt.
  • Mindestens 181 Passagiere sowie acht Besatzungsmitglieder waren an Bord des Fluges JT610.
  • Alle 189 Insassen sind vermutlich tot - erste Leichenteile geborgen.
  • Am Donnerstag wurde eine Blackbox geborgen.
  • Die Ermittler haben eine mögliche Ursache des Absturzes gefunden.

+++ AKTUALISIEREN+++

Update vom 7. November 2018, 16.53 Uhr: Die vor rund einer Woche vor Indonesien abgestürzte Boeing 737 MAX hatte offenbar technische Probleme mit einem Sensor. Die indonesische Flugsicherheitsbehörde sei zu dem Schluss gekommen, dass die verunglückte Lion Air-Maschine fehlerhafte Daten von einem ihrer AOA-Sensoren erhalten habe, erklärte Boeing am Mittwoch. Den indonesischen Ermittlern zufolge hatte das Flugzeug bei seinen letzten vier Flügen technische Probleme mit Messgeräten.

Die AOA-Sensoren liefern Daten dazu, in welchem Winkel der Wind über die Flügel streicht und wieviel Auftrieb ein Flugzeug erhält. Diese Daten können entscheidend sein, um ein Abreißen des Luftstroms an den Tragflächen zu verhindern.

Boeing gab Nutzern seiner Maschinen am Mittwoch Empfehlungen für dann Fall, dass AOA-Sensoren fehlerhafte Daten liefern. Die indonesische Flugsicherheitsbehörde erklärte derweil, die Unglücksmaschine habe bei ihren letzten vier Flügen einschließlich des Unglücksfluges Instrumentenprobleme gehabt. In einem Fall seien sowohl der AOA-Sensor als auch die Geschwindigkeitsanzeige betroffen gewesen.

Behördenchef Soerjanto Tjahjono erklärte, beim letzten Flug der Maschine vor dem Unglücksflug hätten die von den AOA-Sensoren gelieferten Daten für die linke und die rechte Flugzeugseite einen Unterschied von 20 Grad angezeigt. Dennoch habe der Pilot in dem Fall sicher landen können. Auf der Basis dieses Vorfalls habe die Behörde Boeing Empfehlungen dafür gegeben, wie Piloten in einem solchen Fall reagieren können.

Der defekte Sensor sei nach diesem Flug ausgebaut worden und solle zur Analyse an den Flugzeugbauer in die USA geschickt werden, sagte Soerjanto. Zudem solle im Flugsimulator überprüft werden, welche Folgen defekte AOA-Sensoren bei Flügen haben können.

News vom 03. November 2018: Taucher stirbt bei Suche nach Opfern

11.30 Uhr: Bei der Suche nach Opfern und Wrackteilen der verunglückten Passagiermaschine vor der Küste Indonesiens ist ein Taucher ums Leben gekommen. Der Mann sei bewusstlos im Meer entdeckt und später im Krankenhaus für tot erklärt worden, sagte der Leiter der Rettungsaktion, Bayu Wardoyo, am Samstag. Nach Meinung eines Marineoffiziers könnte ein plötzlicher Druckabfall in der Atemluftflasche des Tauchers zu dem Unfall am Freitag geführt haben.

Die Taucher hatten am Freitag das zerstörte Fahrwerk der Boeing 737 aus dem Wasser geborgen. Bereits am Donnerstag war der sogenannte Flight Data Recorder (FDR) gefunden worden, der die Flugdaten aufzeichnet. Nach dem Stimmenrekorder, der die Gespräche im Cockpit mitschneidet, wurde noch gesucht.

News vom 01. November 2018: Boeing 737 in Jakarta abgestürzt

10.45 Uhr: Inzwischen werden weitere Details zu der Blackbox bekannt: Die Teile der sogenannten Blackbox wurden in etwa 15 Kilometern Entfernung von der Küste von Tauchern aus dem Wasser gezogen. Bei dem Absturz der Boeing 737 des Billigflug-Anbieters Lion Air waren am Montag alle 181 Passagiere und 8 Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Die Maschine hatte wenige Minuten nach dem Start in der Hauptstadt Jakarta dramatisch an Höhe verloren und war ins Meer gefallen. Vermutet wird, dass technische Probleme die Ursache dafür waren. Am Tag zuvor hatte es in der Maschine bei einem anderen Flug Schwierigkeiten mit der Instrumentenanzeige im Cockpit gegeben. Von den Flugschreibern erhoffen sich die Ermittler nun Aufschluss über das Unglück. Das Wrack liegt etwa 30 Meter tief auf dem Meeresgrund.

Ermittler inmitten der Trümmer und Gegenstände, die nach dem Absturz aus dem Meer geborgen wurden.

6.23 Uhr: Nach dem Flugzeugabsturz in Indonesien mit 189 Toten ist ein erster Flugschreiber der verunglückten Maschine geborgen worden. "Wir haben eine der Blackboxes gefunden", sagte der Leiter des nationalen Komitees für Verkehrssicherheit, Soerjanto Tjahjono, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Unklar war zunächst, um welchen der beiden Flugschreiber es sich handelte.

Absturz in Indonesien - Das waren die Nachrichten von Mittwoch

12.39 Uhr: Wie kam es zu dem schrecklichen Flugzeugunglück in Indonesien? Ermittler setzen bei der Aufklärung alles auf die Flugschreiber. Nun haben Einsatzkräfte offenbar erste Ping-Signale von den Blackboxes geortet. 

9.35 Uhr: Indonesien plant, die Billigflieger des Landes auf den Prüfstand zu stellen. Das kündigte die Regierung in Jakarta am Mittwoch an. Die abgestürzte Maschine - eine Boeing 737 MAX 8 - gehörte Indonesiens größter Billigfluggesellschaft Lion Air. Vermutet wird, dass das Unglück auf technische Probleme zurückzuführen ist. Der Technikchef der Fluglinie ist entlassen worden.

Nachrichten vom 30. Oktober: Flugzeugabsturz in Indonesien: Fehler in der Technik

07.00 Uhr: Bei der abgestürzten indonesischen Passagiermaschine der Fluggesellschaft Lion Air hat es bei einem früheren Flug Probleme mit der Instrumentenanzeige im Cockpit gegeben. Nach Informationen des britischen Senders BBC und der Unfallforscher-Webseite Aviation Safety übermittelte die Technik der Boeing 737 bei einem Flug am Sonntag fehlerhafte Daten zu Flughöhe und Geschwindigkeit.

Der Vorstandschef von Lion Air, Edward Sirait, bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag, dass es solche Schwierigkeiten mit der Anzeige im Cockpit gegeben habe. „Aber die Probleme wurden über Nacht gelöst. Lassen Sie uns die Untersuchung abwarten.“ Nach dem Absturz mit vermutlich 189 Toten am Montag ermittelt jetzt die indonesische Luftverkehrsaufsicht KNKT.

Die BBC und Aviation Safety zitierten aus einem internen Bericht über einen Flug mit der Maschine am Sonntag von Bali in Indonesiens Hauptstadt Jakarta. Darin heißt es: „Fluggeschwindigkeit unzuverlässig und nicht übereinstimmende Höhe nach dem Start.“ Aviation Safety zufolge gab es ähnliche Probleme auch bei dem Flug am Montag.

Flugzeugabsturz in Indonesien: News vom 29. Oktober 2018

19.00 Uhr: In einer früheren Version dieses Artikel war in der Überschrift zu lesen, die nun abgestürzte Maschine der Lion Air sei auf einer „schwarzen Liste“ der EU gestanden. Das ist nicht korrekt. Wie im Eintrag von 13.51 Uhr (siehe unten) korrekt beschrieben war es die Fluggesellschaft, die bis zum Jahr 2016 auf einer „schwarzen Liste“ der Europäischen Union stand. Wir bedauern den Fehler in der Überschrift.

Flugzeugabsturz in Indonesien -  Lion Air stand schon einmal auf der „schwarzen Liste“

13.51 Uhr: Die EU-Kommission hatte die betroffene Fluggesellschaft Lion Air 2016 von der „schwarzen Liste“ gestrichen - diese umfasst Airlines, denen der Betrieb in der EU untersagt ist. Diese Entscheidung sei auf Grundlage einer Experten-Analyse getroffen worden, sagte ein Sprecher nun. Die Behörde überprüft regelmäßig die Sicherheitsstandards von Fluggesellschaften und spricht Verbote oder Auflagen aus. Im Juni 2016 hob die EU-Kommission sogar für alle indonesischen Fluggesellschaften das Verbot auf.

In der Nähe dieser Plattform soll die Maschine abgestürzt sein.

Der Sprecher betonte am Montag jedoch, Lion Air fliege EU-Flughäfen ohnehin nicht planmäßig an. Für Schlüsse zur Absturzursache der Lion-Air-Maschine sei es noch zu früh. Erst müssten die Ermittlungsergebnisse abgewartet und analysiert werden.

Leichenteile nach Absturz von indonesischer Passagiermaschine gefunden

11.13 Uhr: Wie die Presseagentur AFP berichtet, haben Rettungskräfte bereits Leichenteile von Insassen der abgestürzten Lion-Air-Maschine geborgen.

Vermutlich 189 Tote bei Flugzeugabsturz in Indonesien

9.45 Uhr:  Neuesten Angaben der indonesischen Behörde für Verkehrssicherheit zufolge sind alle 189 Insassen beim Absturz der Lions Air Passagiermaschine mit der Flug-Nummer JT610 ums Leben gekommen. Das Verkehrsministerium hatte zunächst von 188 Insassen gesprochen. An Bord der Maschine befanden sich 178 erwachsene Passagiere, ein Kind, zwei Babys, zwei Piloten und sechs Flugbegleiter. 

Flugzeugabsturz in Indonesien: JT610 hatte schon vor Start Probleme

8.11 Uhr: Nach neuesten Meldungen ist der Absturz von Flug JT610 offenbar auf ein technisches Problem zurückzuführen. Der Vorstandschef der Fluggesellschaft, Edward Sirait, berichtete am Montag, dass der Pilot der Boeing 737 kurz nach dem Start um Erlaubnis gebeten habe, zum Flughafen Jakarta zurückzukehren - doch dazu kam es nicht mehr. Die Maschine stürzte ins Meer. 

„Unser Pilot hat nach Vorschrift gehandelt“, sagte der Chef der Fluglinie. „Als er gesehen hat, dass es ein Problem gibt, hat er darum gebeten, zur Basis zurückkehren zu dürfen. Aber wir wissen, wie es zu Ende ging.“ Sirait bestätigte, dass die Maschine zuvor schon ein technisches Problem gehabt habe. Dies sei jedoch vor dem Flug am Montag behoben worden. Details nannte er nicht.

7.36 Uhr: Sutopo Purwo Nugroho, Sprecher der nationalen Katastrophenschutzbehörde, twitterte Bilder von der Absturzstelle und ein kurzes Video.

7.08 Uhr: Rettungskräfte sind nach wie vor im Einsatz - und ihnen bietet sich ein erschütterndes Bild. Auf der Wasseroberfläche hat sich eine großer Teppich aus Überresten aus dem Flugzeug gebildet. Fotos von der Unglücksstelle zeigen persönliche Gegenstände der Reisenden, Wrackteile, Treibstoff, Rettungswesten und Leichen. Noch immer gibt es keine Informationen darüber, ob es Überlebende gibt - doch die traurige Wahrheit ist: die Wahrscheinlichkeit ist minimal, dass irgendjemand diesen Absturz überstanden haben könnte. Das Wrack soll in etwa 35 Metern Tiefe liegen.

6.44 Uhr: Ein Video, das ein Twitter-User postete, zeigt die Flugroute von JT610. Nach dem Start in Jakarta drehte die Maschine Richtung Meer und flog über diesem entlang der Küste - doch kurz darauf endet der Flug. 

Flugzeugabsturz in Indonesien: JT610 von Lion Air stürzt ins Meer - Hoffnung auf Überlebende gering

6.26 Uhr: Die Hoffnung, noch Überlebende zu finden, ist gering. Ein Sprecher der Rettungsdienste, Muhammad Syaugii, sagte: „Wir haben Rettungswesten, Handys und Flugzeugteile entdeckt.“ Vermutet werde, dass das Wrack in einer Tiefe von etwa 35 Metern im Meer liege. Der Sprecher der nationalen Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Purwo Nugroho, veröffentlichte auf seinem Twitter-Konto auch erste Bilder von der Unglücksstelle. Auf dem Wasser ist ein größerer Flugbenzin-Teppich zu sehen.

Billigflieger stürzt in Indonesien ins Meer - Bilder von der Absturzstelle

Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / Handout
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / Handout
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / HADI SUTRISNO
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / HADI SUTRISNO
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © dpa / Uncredited
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © dpa / Uncredited
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / Handout
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © dpa / Uncredited
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © dpa / Uncredited
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / FAJRIN RAHARJO
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / Handout
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / Handout
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / Handout
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / Handout
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / RESMI MALAU
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / FAJRIN RAHARJO
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / FAJRIN RAHARJO
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / HANDOUT
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / ADEK BERRY
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.
Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / RONI BAYU

Nach Angaben der Rettungsdienste wurde Flug JT-610 zuletzt bei Karawang in der Provinz West-Java geortet. Dort sei auch der Funkkontakt zu dem Flugzeug abgebrochen. Über die Absturzursache wird noch gerätselt. Die Maschine war recht neu. Das Boeing-Modell 737 MAX 8 ist nach Angaben von Experten erst seit 2016 in Betrieb.

Lion Air ist die größte Billigfluglinie des Inselstaats Indonesien mit seinen mehr als 250 Millionen Einwohnern. Die 1999 gegründete Gesellschaft, die moderne Jets der Hersteller Boeing und Airbus einsetzt, fliegt hauptsächlich Ziele innerhalb des Landes an. Die Flotte umfasst nach Angaben der Fluglinie derzeit 112 Maschinen.

2013 war bereits eine andere Boeing 737 von Lion Air mit mehr als 100 Menschen an Bord beim Landeanflug auf die indonesische Urlauberinsel Bali ins Meer gestürzt. Das Flugzeug brach praktisch auseinander. Damals gab es jedoch keine Todesopfer.

Wohl mehr als 180 Tote nach Flugzeugabsturz bei Indonesien

5.18 Uhr: Beim Absturz einer indonesischen Passagiermaschine sind am Montag vermutlich mehr als 180 Menschen ums Leben gekommen. Die Boeing 737 des Billigfliegers Lion Air stürzte am Montag wenige Minuten nach dem Start vom Flughafen der Hauptstadt Jakarta aus zunächst ungeklärter Ursache ins Meer. Sie war auf dem Weg zu der Nachbarinsel Bangka. An Bord waren nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde mindestens 181 Passagiere sowie sieben Besatzungsmitglieder.

Die Boeing 737 MAX 8 war um 06.20 Uhr Ortszeit (00.20 Uhr MEZ) in Jakarta gestartet. Eine Stunde später wurde sie auf dem Flughafen von Pangkal Pinang erwartet, der größten Stadt der Nachbarinsel Bangka. Die Maschine verschwand nach Angaben der Luftraum-Überwachung jedoch 13 Minuten nach dem Abheben von den Radarschirmen. Nach kurzer Suche wurden dann im Meer die ersten Trümmer entdeckt, etwa 70 Kilometer von Jakarta entfernt.

Jakarta/Indonesien: Maschine von Lion Air kurz nach dem Start ins Meer gestürzt - Die Erstmeldung

Jakarta - In Indonesien ist eine Passagiermaschine der Billigfluggesellschaft Lion Air mit 188 Menschen an Bord abgestürzt. Die Boeing 737 sei kurz nach dem Start in der indonesischen Hauptstadt Jakarta ins Meer gestürzt, teilten die indonesischen Rettungsbehörden am Montag mit. Unklar war zunächst, ob Menschen den Absturz überlebten.

"Das Flugzeug ist in 30 bis 40 Meter tiefes Wasser gestürzt", sagte ein Behördensprecher der Nachrichtenagentur AFP. "Wir suchen noch nach den Überresten des Flugzeugs."

Die Maschine sollte von Jakarta nach Pangkal Pinang auf der Insel Bangka fliegen. Der Kontakt zu dem Flugzeug brach nach Angaben der Generaldirektion für zivile Luftfahrt des indonesischen Verkehrsministeriums rund 13 Minuten nach dem Start ab. Demnach hatte die Besatzung zunächst durchgegeben, zum Flughafen zurückkehren zu wollen. Dann sei die Maschine vom Radar verschwunden.

An Bord der Maschine befanden sich den Behörden zufolge 178 erwachsene Passagiere, ein Kind, zwei Babys, zwei Piloten und fünf Flugbegleiter.

Im Inselstaat Indonesien sind Flugzeuge ein wichtiges Transportmittel. Immer wieder kommt es aber zu Flugzeugunglücken. Der Billigflieger Lion Air war wiederholt in Unfälle verwickelt.

AFP

Auch interessant:

Meistgelesen

Vermisstenfall Maddie McCann: neue Hoffnung - Ermittler verfolgen „kritische Spur“ 
Vermisstenfall Maddie McCann: neue Hoffnung - Ermittler verfolgen „kritische Spur“ 
Polizei stoppt einen 5er BMW - ein Blick in den Wagen macht fassungslos
Polizei stoppt einen 5er BMW - ein Blick in den Wagen macht fassungslos
Audi will Ford ausweichen und kracht in VW Arteon - zwei Tote bei Unfall mit Oldtimer
Audi will Ford ausweichen und kracht in VW Arteon - zwei Tote bei Unfall mit Oldtimer
18-Jährige nimmt 60 Kilo ab -  jetzt ist sie nicht mehr wiederzuerkennen
18-Jährige nimmt 60 Kilo ab -  jetzt ist sie nicht mehr wiederzuerkennen

Kommentare