Fall Bögerl: Was lief schief beim Lösegeld?

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Was lief schief bei der Übergabe des Lösegeldes für die entführte und ermordete Maria Bögerl??

Stuttgart - Im Fall der entführten und ermordeten Bankiersfrau Maria Bögerl tauchen Fragen zum Lösegeld auf: Was lief schief bei der Übergabe? Welche Rolle spielte der Witwer?

Die gescheiterte Lösegeldübergabe wirft laut einem Bericht der “Stuttgarter Nachrichten“ weitere Fragen auf. So soll der Ehemann darauf bestanden haben, die 300 000 Euro selber zu besorgen - anstatt auf Geld zurückzugreifen, das Banken in solchen Fällen zur Verfügung stellen, berichtete das Blatt (Dienstag). Deshalb soll Bögerl auch um einen zeitlichen Aufschub gebeten haben. Das Lösegeld wurde dennoch zu spät am vereinbarten Ort abgelegt.

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Der Witwer, Chef der Sparkasse Heidenheim, widersprach am späten Abend der Darstellung, er habe am Entführungstag seiner Frau, dem 12. Mai, darauf Wert gelegt, das geforderte Lösegeld selbst bereitzustellen. “Ich habe nie darauf bestanden, das Lösegeld selbst zu besorgen. Der Betrag wurde besorgt. Mehr möchte ich dazu nicht sagen“, sagte er der Zeitung. Ermittler schlössen nicht mehr aus, dass der Entführer sich getäuscht fühlte und mit Maria Bögerl die Flucht ergriff oder sie wenig später tötete, schreibt die Zeitung weiter. Die Polizei wollte dies nicht kommentieren.

Leiche von Maria Bögerl gefunden

Leiche von Maria Bögerl gefunden

Polizeibeamte stehen am Freitag zwischen Heidenheim-Nietheim und Niesitz, Baden Wuerttemberg, in einem Waldstueck. Dort wurde am Donnerstagabend die Leiche von Maria Bögerl gefunden. © AP
Ein Kameramann filmt das Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP
Ein Polizist im Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP
Polizisten im Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP
Polizisten im Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP
Absperrband vor dem Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP
Absperrband vor dem Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP
Ein Kameramann vor dem Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP
Absperrband vor dem Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP
Ermittler im Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP
Ermittler im Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP
Ermittler im Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP
Ermittler im Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP
Ermittler im Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP
Ermittler im Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP
Ermittler im Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP
Ermittler im Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP
Ermittler im Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP
Ermittler im Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP
Polizisten im Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP
Polizisten im Waldstück, in dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde. © AP

Bei der ZDF-Sendung “Aktenzeichen XY ungelöst“ wird der Leiter der Sonderkommission “Flagge“, Hartmut Schröppel, Gast im Studio sein, wie eine Sprecherin des Senders mitteilte. Er will sich zum aktuellen Stand der Ermittlungen äußern. Die Polizei erhofft sich unter anderem weitere Hinweise auf einen mit Phantombild gesuchten Zeugen. Seit Veröffentlichung des Fotos am vergangenen Dienstagabend ist die Zahl der Hinweise auf mehr als 600 Hinweise gestiegen. Sie werden derzeit von den rund 80 Beamten der Sonderkommission ebenso ausgewertet wie die zahlreichen Gegenstände, die die Polizei bei der Suche rund um den Leichenfundort entdeckt hat.

dpa

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