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Dank Elon Musk könnte bald jedes normale Smartphone überall auf der Welt Internet haben

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Von: Nadja Pohr

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Mike Sievert (links), CEO von T-Mobile, und Elon Musk, Chef der Weltraumfirma SpaceX, winken in der SpaceX Starbase-Anlage in Südtexas.
Mike Sievert (links), CEO von T-Mobile, und Elon Musk, Chef der Weltraumfirma SpaceX, bei der Verkündung ihre Zusammenarbeit. Musks Technik soll das Problem der Funklöcher im Mobilfunknetz lösen. © dpa/The Brownsville Herald/AP/Miguel Roberts

Funklöcher sind seit vielen Jahren ein Problem, das von den Netzbetreibern jedoch nicht gelöst wird. Elon Musk und seine Starlink-Satelliten bieten nun eine einfache Lösung dafür.

San Francisco - In den vergangenen Jahren wurde das Mobilfunknetz durch die neuen Netzgenerationen wie 3G, 4G oder mittlerweile 5G immer schneller und leistungsfähiger. Das Problem der Funklöcher wurde dadurch allerdings nicht gelöst und sorgt weiterhin - angesichts der fortschreitenden Technik - für Ärger bei den Smartphone-Nutzern.

Das Problem ist, dass sich die Netzbetreiber zieren, die Kosten für das Schließen der Löcher aufzubringen. Der ein oder andere Versuch blieb erfolglos. Ausgerechnet Tesla-Chef und Multimilliardär Elon Musk soll nun der Heilsbringer sein. Mit tausenden Starlink-Satelliten will er dafür sorgen, dass künftig jedes Handy auf der Welt Internet hat.

Technik von Elon Musk löst jahrelange Probleme der Netzbetreiber

Einige der Satelliten, die eine Lösung jahrelanger Probleme versprechen, waren erst kürzlich am Nachthimmel über Stuttgart und vieler weiterer Regionen zu sehen. Das Prinzip der Starlink-Satelliten ist dabei einfach und genial: Durch verstärkte Antennen soll das Netz aus dem Weltraum bald so stark sein, dass es mit jedem normalen Mobiltelefon nutzbar ist. Dank Elon Musk gäbe es dann ein verlässliches Mobilfunknetz und Menschen in Not können auch beispielsweise in Teilen Afrikas und Asiens um Hilfe rufen.

Mit seiner Technik führt der Chef von Tesla und des Raumfahrtunternehmens SpaceX die Branche sogar in gewisser Weise vor. Denn: Seit Jahrzehnten erwirtschaften die Netzbetreiber Milliardenumsätze. Nachhaltige Innovationen hervorzubringen, die über das stationäre Mobilfunknetz hinausgehen, sei ihnen dadurch aber kaum gelungen, wie das Handelsblatt berichtet. Nun aber scheinen Unternehmen wie das von Elon Musk oder bald auch möglicherweise Kuiper von Amazon den Betreibern der Branche vorzumachen, wie man moderne und innovative Netze aufbauen und betreiben kann.

Telekom-Tochter T-Mobile kooperiert bereits mit Elon Musk

In den USA kooperiert bereits Telekom-Tochter T-Mobile mit Elon Musk und will die Technik dort verbreiten. Multimilliardär Musk will aber weitere Partnerschaften überall auf der Welt schließen. Und die Netzbetreiber aller Kontinente sollten diese Kooperation ebenfalls suchen. Damit künftig eigene Innovationen vorangetrieben werden, die über das reine Modernisieren ihrer Netze hinausgehen.

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