Tierschutz-Projekt

Besseres Leben: Drei Tiger ziehen in neue Station

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Tigerin Cara nimmt Abschied von ihrem ehrenamtlichen Betreuer Harald Konrad in Rüsselsheim.

Eine neue Großkatzen-Station hat geöffnet. Tierschützer wollen sich dort um Tiere kümmern, die bisher in einem Zirkus oder bei anderen privaten Besitzern lebten.

Drei Tiger sind die ersten Bewohner einer neuen Großkatzen-Station. Am Samstag brachten Tierschützer die Tigerdame „Cara“ nach Maßweiler in Rheinland-Pfalz. Das zwei Jahre alte Tier stammt ursprünglich aus Italien und hatte das vergangene Jahr im Tierheim in Rüsselsheim verbracht. Am Tag zuvor waren die Geschwister „Bela“ und „Shahrukh“ angekommen. Die beiden ein Jahr alten Tiger lebten zuvor bei einem Züchter in Baden-Württemberg, wie die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ mitteilte.

Die neue Großkatzen-Station liegt auf einem 14 Hektar großen Gelände eines früheren US-Depots. Der Verein „Tierart“ will hier besonders Großkatzen aus dem Zirkus oder von Privatleuten unterbringen. Den Umbau finanzierte der Hamburger Verein „Vier Pfoten“ mit. Platz soll für insgesamt sechs bis acht Großkatzen sein.

Cara wurde aus einem Käfig in Italien befreit.

Tigerin „Cara“ habe den mehrstündigen Transport in die Südwestpfalz gut überstanden, sagte „Tierart“-Vorsitzende Roswitha Bour. „Sie ist munter und knurrt viel.“ „Cara“ war im Dezember 2013 bei Neapel von den Behörden in einem Käfig bei einem Bauernhaus beschlagnahmt worden. Ihre Herkunft ist nach Angaben der Tierschützer unklar. Die Geschwister „Bela“ und „Shahrukh“ stammen aus einer privaten Zucht in Baden-Württemberg. Der Halter noch weiterer Raubkatzen habe die amtlichen Auflagen für noch mehr Tiere nicht länger erfüllen können.

dpa

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