Foto geht um die Welt

München: Leberkäs-Maskenträger in Bahn lässt einige spotten - bis sie die ganze Wahrheit erfahren

Eine Leberkässemmel als Schutzmaske? Das Bild aus einer Münchner U-Bahn lässt Nutzer spotten - bis sie die ganze Wahrheit kennen.

  • Das Bild einer Leberkäs-Schutzmaske aus München in der U-Bahn geht auf verschiedenen Plattformen viral.
  • Viele fühlen sich zu Hohn und flachen Gags eingeladen.
  • Bei der ganzen Wahrheit finden‘s aber manche nicht mehr ganz so witzig.

München - Die Mundschutz-Pflicht in der Corona-Krise* beim Einkaufen und im Öffentlichen Nahverkehr wird von den meisten gut angenommen - auch wenn es mit der Durchsetzung der Pflicht in Zügen so eine Sache ist. Schließlich geht es darum, die Mitmenschen zu schützen und Ansteckungen zu vermeiden. Die Mehrzahl der Menschen geht mit den Regeln* seriös und verantwortungsbewusst um. Ein besonders seltsamer Auswuchs sorgt nun aber für Lacher in der App Jodel, die immer wieder für Skurrilitäten gut ist .

Coronavirus in München: Foto aus U-Bahn zeigt sehr ungewöhnlichen Mundschutz

Das Foto zeigt einen jungen Mann mit Cap und Sonnenbrill e, der - darauf deuten die Sitze hin - offenbar in einer Münchner U-Bahn sitzt. Und Handschuhe trägt. Doch es ist keineswegs das, was für einen großen Blickfang - und viel Netz-Spott - sorgt. Sondern:

Er trägt eine Leberkäs-Semmel statt einer Gesichtsmaske!

Vermutlich nicht regelkonform: die Leberkäs-Schutzmaske.

Ob das wohl erlaubt ist und die Corona*-Schutzpflicht erfüllt? „Bin kein Virologe aber das sieht mir nicht sicher genug aus“, findet ein Nutzer. „Bin gespannt, ob er damit durchkommen würde“, unkt ein weiterer. „Also mal Respekt an seine Selbstdisziplin. Bei mir wäre sie schon weg bevor ich die aufgesetzt hätte“, schreibt ein dritter User. „Vinzenzmurr-Masken - bringen dich durch den Tag“, meint ein Spaßvogel.

Andere haben Sorge um die Mitreisenden. „Das muss bestialisch stinken“ und „Wer könnte bei dem Geruch auch krank werden?“.

Der Corona-Fleischskandal bei Tönnies hat gezeigt: Die Produktion von Billigfleisch schadet Mensch und Tier. Einem Münchner Metzger platzte nun bei einer Preis-Beschwerde wegen seiner Leberkäs-Semeln der Kragen.

München: Leberkäs-Foto aus der U-Bahn in Coronavirus-Krise steht unter Fake-Verdacht

So ein schön kurioses Foto. Das auch bei der Facebook-SeiteThe Best Social Media“ und bei Reddit schon zu Ehren kam. Doch das Gelächter vieler lässt leider nach, als sie von anderen auf die ganze Wahrheit hingewiesen werden: Das Ganze riecht arg nach Fake. Entweder gestellt oder gar Photoshop. So analysiert ein Nutzer: „An den Rändern erkennt man, dass der Fokus auf ein 2-dimensionales Objekt fixiert ist. Und überhaupt ist die Originalaufnahme ziemlich nah an dem Typen dran, ich schätze, wer das Bild aufgenommen hat, kennt den Typen.“ Ein anderer nutzt den Hashtag „abfotografiert“ und meint: „Ich will ja kein Spaßverderber sein.“

Wollte sie sich andere Fahrgäste vom Leib halten? Eine Frau war in München mit einem ungewöhnlichen Mundschutz unterwegs.

Coronavirus-Foto aus München: Reddit-Nutzer wundert sich über Spezialität

So ein bisschen lustig bleibt das Foto natürlich allemal. „Bahahaha, wow so funny. Hahahaha“, schmeißt sich einer weg. Und ungewöhnlich ist all das erst recht für die internationalen Reddit-Nutzer, die sich mit deutschen und vor allem bayerischen Spezialitäten nicht so auskennen. „Was für eine Art Essen ist das, und wo kann ich es erwerben?“, will einer wissen und wird aufgeklärt: „Leberkassemmel. Du bekommst es bei jedem Metzger und Bäcker.“

Bei Reddit kam unlängst auch eine ominöse Entdeckung in einer Tiefgarage zu Ehren.

Wie kriegt man andere dazu, den Abstand während Corona zu wahren? Ein Mann scheint eine kreative Lösung gefunden zu haben. Doch halt - das Foto hat mit dem Virus gar nichts zu tun.

Als er auf die derzeit geltende Maskenpflicht aufmerksam gemacht wurde, reagierte ein Fahrgast in der Münchner U-Bahn wenig begeistert.

Ein renitenter Mann hat in München einen Polizei-Einsatz ausgelöst. Zuvor hatte er sich geweigert in der U-Bahn eine Maske zu tragen.

Ein Ex FC Bayern-Trainer als Graffiti? In München ist genau das jetzt in der Stadt zu sehen: Grund des Protests ist ein brisantes Thema, das Corona hervorgerufen hatte.

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Ein gewöhnlicher Einsatz der Feuerwehr wurde auf der Plattform „Jodel“ zum großen Wurf: Ein User dokumentierte den Einsatz mit Fotos und Beiträgen - und erntete viel Kritik.

lin

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Rubriklistenbild: © Jodel

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