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Corona in Bayern: Inzidenz steigt wieder – Aiwanger mit Weihnachts-Versprechen

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Von: Katarina Amtmann

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Die Corona-Inzidenz in Bayern steigt wieder leicht. Ob das Oktoberfest stattfindet, ist weiter in der Schwebe. Für Weihnachten legt sich Aiwanger schon fest. Alle News im Ticker.

Update vom 21. April, 7.17 Uhr: Binnen eines Tages sind 25.325 Corona-Neuinfektionen und 43 Todesfälle in Bayern verzeichnet worden. Die Inzidenz steigt am Donnerstag leicht auf 774,1 an (Vortag: 768,9). Das geht aus den Daten des RKI hervor. Allerdings sind die Corona-Zahlen derzeit nach Ansicht von Experten lückenhaft. Über die Osterfeiertage wird weniger getestet und auch kommt es zu Nachmeldungen.

Update vom 20. April, 9.32 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwoch einen Wert von 768,9 - am Dienstag waren es noch 862,5, vor einer Woche 1162,9 gewesen.

Die Zahlen sind derzeit aber mit Vorsicht zu genießen: Experten gehen von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus, etwa weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen. An Feiertagen wie am vergangenen Osterwochenende wird zudem oft weniger getestet und gemeldet.

Laut RKI meldeten die bayerischen Gesundheitsämter am Mittwoch 17.417 neue Corona-Fälle innerhalb eines Tages. Die Zahl der Todesfälle stieg demnach um 47 auf 23.195. Auf Landkreisebene verzeichnete der Kreis Neumarkt in der Oberpfalz mit 1601,0 die bundesweit zweithöchste Inzidenz.

Corona in Bayern: Aiwanger mit Weihnachts-Versprechen

Update vom 19. April, 12.43 Uhr: Coronabedingte Absagen von Volksfesten und Weihnachtsmärkten dürfe es nie wieder geben. Zumindest, wenn es nach Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger geht. Er sagte im Interview mit Antenne Bayern: „Wir sollten in diesem Jahr auf alle Fälle auch die Weihnachts- und Christkindlesmärkte abhalten und nicht im Oktober oder November wieder alles canceln, nur weil die Zahlen steigen“, so Aiwanger beim Besuch des Augsburger Plärrers. „Jetzt die Zeit nutzen, das Gesundheitssystem zu stärken und im Herbst und Winter weder die Feste feiern wie in den Jahren vor Corona.“

Inzidenz in Bayern sinkt - bundesweiter Hotspot auch am Dienstag im Freistaat

Update vom 19. April, 8.31 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern sinkt weiter - allerdings ist unklar, ob die Daten der Gesundheitsämter die tatsächliche Infektionslage zeigen. An Feiertagen gibt es oft weniger Meldungen. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Außerdem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl an Fällen aus, die nicht vom Robert Koch-Institut erfasst sind - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Am Dienstag meldete das RKI für den Freistaat eine Sieben-Tage-Inzidenz von 862,5, am Montag lag der Wert bei 939,5, vor einer Woche bei 1218,2. Genau 7480 Neuinfektionen und fünf Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus kamen innerhalb eines Tages hinzu. Alle Zahlen geben den Stand des RKI-Dashboards von Dienstag 3.11 Uhr wieder. Bundesweiter Spitzenreiter bleibt einmal mehr der Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz (2370,9).

Auch auf den Intensivstationen ist die Zahl der Corona-Patienten in den vergangenen Tagen zurückgegangen: Das Divi-Intensivregister meldete am Dienstag (Stand 7.05 Uhr) 287 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, am Dienstag zuvor waren es noch 306.

Corona in Bayern - Impfquote in Pflegeheimen bei rund 92 Prozent

Update vom 18. April, 10.36 Uhr: Die Impfquote bei Beschäftigten in bayerischen Pflegeeinrichtungen ist nach Angaben von Gesundheitsminister Klaus Holetschek weiter gestiegen. Knapp 92 Prozent der Mitarbeiter seien mindestens zweimal gegen Corona geimpft, nur 6,5 Prozent seien komplett ungeimpft. „In der Pflege sind aktuell 91,9 Prozent der Beschäftigten mindestens grundimmunisiert. Das sind fast sechs Prozent mehr als noch zu Beginn des Jahres“, sagte der CSU-Politiker nach Ministeriumsangaben am Ostermontag und sprach von einer positiven Entwicklung.

Geboostert, also zum dritten Mal geimpft, sind ihm zufolge allerdings nur 64,4 Prozent der Beschäftigten. Dabei sei allerdings zu beachten, dass viele Mitarbeiter eine Infektion durchgemacht hätten - „und sich womöglich deshalb noch keine Auffrischungsimpfung haben geben lassen“. In vielen Pflegeeinrichtungen habe es schließlich Corona-Ausbrüche gegeben.

Corona: Holetschek fordert neuen Vorstoß für Impfpflicht

Holetschek forderte außerdem einen neuen Vorstoß der Bundesregierung für eine allgemeine Impfpflicht. „Uns allen muss klar sein: Am besten sind vulnerable Gruppen dann geschützt, wenn sich möglichst viele Menschen impfen lassen“, sagte er laut einer Mitteilung seines Ministeriums. Sollte dies nicht geschehen, muss Holetschek zufolge „auch die einrichtungsbezogene Impfpflicht auf den Prüfstand“. „Denn alles andere wäre denjenigen gegenüber unfair, die seit zwei Jahren an vorderster Front gegen die Pandemie kämpfen.“

Inzidenz in Bayern steigt leicht - bundesweiter Hotspot auch am Montag im Freistaat

Update vom 18. April, 7.01 Uhr: Die Inzidenz in Bayern ist am Ostermontag minimal gestiegen. Das RKI meldet einen Wert von 939,5 (Vortag: 936,4). Bundesweiter Hotspot bleibt einmal mehr der Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz (2724,3). Die Kreise Kulmbach (1444,8) und Coburg (1422,0) belegen im Freistaat erneut Platz zwei und drei.

Inzidenz in Bayern fällt weiter - bundesweiter Hotspot auch am Sonntag im Freistaat

Update vom 17. April, 9.32 Uhr: Am Samstag ist die Inzidenz in Bayern erstmals seit Wochen unter 1000 gesunken. Das RKI meldete am Karsamstag einen Wert von 975,7. Und es geht weiter nach unten: Am Ostersonntag liegt die Inzidenz im Freistaat bei 936,4. Das RKI weißt aber weiter darauf hin, dass in der momentanen Ferienzeit weniger getestet und gemeldet werde.

Bundesweiter Hotspot bleibt mit 2822,0 der Kreis Neumarkt in der Oberpfalz. In Bayern folgen die Kreise Kulmbach (1391,6) und Coburg (1389,6).

Inzidenz in Bayern fällt wieder unter 1000 - bundesweiter Hotspot weiterhin im Freistaat

Erstmeldung vom 16. April: München - Nach vielen Wochen ist die Corona-Inzidenz in Bayern unter 1000 gesunken. Am Samstag meldete das Robert-Koch-Institut (RKI*) einen Wert von 975,7. Am Vortag hatte er noch bei 1061,1 gelegen.

Corona in Bayern: Vorsicht bei Interpretation der aktuellen Zahlen

Doch bei den Zahlen ist Vorsicht geboten: Das RKI wies darauf hin, dass in der momentanen Ferienzeit weniger getestet und gemeldet werde. Experten gehen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus, da beispielsweise nicht alle Infizierten einen PCR-Test* zum Nachweis der Infektion machten.

Corona-Zahlen in Bayern

Corona in Bayern: Neumarkt bleibt Hotspot

Auf den Intensivstationen der bayerischen Krankenhäuser wurden am Samstag (Stand: 8.05 Uhr) 297 Menschen wegen Covid-19 behandelt. In der vergangenen Woche war der Wert erstmals seit Oktober 2021 wieder auf unter 300 gesunken.

Bundesweiter Hotspot bleibt wie am Freitag Neumarkt in der Oberpfalz (2826,4). Im Freistaat folgen auf den Plätzen zwei und drei die Landkreise Kulmbach (1549,8) und Coburg (1538,6).

Durch den „Freedom Day“ sind zwar viele Corona-Regeln ausgelaufen, das Gesundheitsministerium hat trotzdem Empfehlungen für die Feiertage um Ostern herum.*(kam) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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