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Corona in Deutschland: Bundesland geht großen Öffnungsschritt - Demos im Land gegen Corona-Politik

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Von: Patrick Huljina, Christina Denk

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Hamburg lockert. Die Corona-Zahlen in Deutschland sinken weiter. Kinder- und Jugendärzte fordern die Abschaffung der Maskenpflicht an den Schulen. Der News-Ticker.

Update vom 19. Februar, 21.26 Uhr: Nicht nur in Frankfurt am Main sind Gegner der Corona-Politik in Deutschland auf die Straßen gegangen. Auch in einigen anderen Städten trafen sich wieder Menschen, um gegen die Maßnahmen zu protestieren. Im baden-württembergischen Freiburg waren es nach Polizei-Angaben rund 4500 Personen. In Reutlingen waren 7000 Menschen angemeldet, einige Tausend waren nach dpa-Angaben unterwegs, die Polizei machte noch keine genaueren Angaben. Auch in Düsseldorf und Augsburg machten die Menschen ihrem Ärger über die Corona-Politik Luft. Die Polizei vermeldete allerdings keine größeren Zwischenfälle bei den Demonstrationen.

Bürgermeister machen auf zunehmende Attacken durch Corona-Gegner aufmerksam

Update vom 19. Februar, 16.51 Uhr: In Frankfurt am Main haben rund 3500 Menschen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen demonstriert. Angekündigt waren nur rund 1000 Personen, die Polizei berichtete trotz der dreimal höheren Teilnehmerzahl von einem „ruhigen Verlauf“.

Auf Attacken durch radikale Gegner der Corona-Politik weisen nun 27 Bürgermeister aus ganz Deutschland hin. Sie berichten in dem öffentlichen Schreiben, welches dem Business Insider vorliegt, von „nicht hinnehmbarer“ Vorfällen, wie Fackelzüge vor privaten Wohnhäusern, Morddrohungen, Beleidigungen und Sachbeschädigungen. Konkretisiert werden unter anderem die Fälle von Christof Bolay, Oberbürgermeister von Ostfildern (Baden-Württemberg) und Manfred Wagner, Bürgermeisters der hessischen Stadt Wetzlar, die beide Morddrohungen erhalten hatten. Angeregt wurde das öffentliche Schreiben vom „Netzwerk junger Bürgermeister*innen“, das nach eigenen Angaben rund 650 Mitglieder hat.

Update vom 19. Februar, 12.09 Uhr: Corona-Maßnahmen lockern oder nicht? Das Ergebnis einer Umfrage zum „Freedom Day“ überrascht.

Corona-Lockerungen: Hamburg hebt Sperrstunde auf

Update vom 19. Februar, 11.35 Uhr: Hamburg hebt die Sperrstunde auf. Die Gastro kann nach 23 Uhr geöffnet bleiben. Zudem entfällt heute das Alkoholverkaufsverbot ab 22 Uhr. Offene Getränke dürfen aber weiterhin nicht zum Mitnehmen verkauft werden, stellt der Hamburger Senat klar.

Geimpfte und Genesene können sich wieder in unbegrenzter Zahl treffen. Privat gibt es keine Begrenzung der Teilnehmerzahl mehr, teilt die Behörde mit. In Museen, Parks und Archiven gilt nur noch mehr das Tragen einer FFP2-Maske für alle Besucher ab 14 Jahren. Ab 6 Jahren ist eine medizinische Maske vorgeschrieben. Weitere Öffnungsschritte sollen folgen.

Kinderärzte fordern Ende von Tests an Schulen

Update vom 19. Februar, 8.49 Uhr: Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte fordert, die Pflicht zu anlasslosen Corona-Tests an Schulen aufzuheben und auch die Maskenpflicht zu überprüfen.

„Wir sind nun in einer Situation, in der ältere Altersgruppen sich durch Impfungen selbst schützen können, daher müssen Schulen und Kitas unabhängig vom Infektionsgeschehen offenbleiben“, sagte Bundessprecher Jakob Maske dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Auch anlasslose Testungen sollten in Schulen und Kitas entfallen, die Maskenpflicht sollte zeitnah überdacht werden.“

Der Mediziner plädierte zudem dafür, dass 2G-Regeln – also Zutritt nur für Geimpfte oder Genesene – nur für Menschen ab 18 Jahren gelten sollten. Die Politik habe in der Vergangenheit immer wieder Entscheidungen getroffen, die das Kindeswohl nicht berücksichtigt hätten. „Das hat zu schweren psychischen Beeinträchtigungen geführt, aber auch zu einem deutlichen Anstieg der sozialen Unterschiede.“

7-Tage-Inzidenz sinkt auf 1.350,4

Update vom 19. Februar, 8.29 Uhr: Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt der Wert am Samstag bei 1.350,4. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1474,3 (Vormonat: 584,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 189.105 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 209.789 Infektions-Fälle. In den vergangenen 24 Stunden sind 210 Todesfälle beim RKI verzeichnet worden. In der Vorwoche waren es 198 Todesfälle.

Die Hospitalisierungsinzidenz gibt das RKI am Freitag mit 6,24 an (Donnerstag: 5,97). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Auf den Intensivstationen in Deutschland liegen derzeit 2.370 Covid-19-Patienten. Davon müssen 1.152 künstlich beatmet werden. Das geht aus den Daten des DIVI-Intensivregisters am Samstag hervor. Die Zahl ist seit Anfang Februar gestiegen und pendelt seitdem auf diesem hohen Niveau.

Corona in Deutschland: Omikron-Subtyp BA.2 legt zu - Unbrauchbarer Impfstoff an dutzende Menschen verimpft

Update vom 18. Februar, 22.28 Uhr: Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat davor gewarnt, die Corona-Pandemie voreilig für beendet zu erklären. In einigen Ländern gebe es hohe Impfquote verbunden mit einer geringeren Gefährlichkeit der Omikron-Variante, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Dies nähre das gefährliche Narrativ, dass die Pandemie vorbei sei.

„Aber das stimmt nicht“, betonte er. Nicht, wenn 70.000 Menschen pro Woche an einer vermeidbaren und behandelbaren Krankheit sterben. Nicht, wenn 83 Prozent der Bevölkerung Afrikas noch nicht einmal eine erste Impfdosis erhalten habe. Nicht, wenn Gesundheitssysteme noch immer unter der Zahl der Fälle ächzten. Und nicht, wenn es ein höchst übertragbares Virus gebe, das fast unkontrolliert zirkuliere. Die Bedingungen seien ideal, dass noch mehr übertragbare, gefährliche Varianten entstehen könnten, warnte der WHO-Generaldirektor.

Man könne die Pandemie aber als globale Gesundheits-Notsituation beenden. In dem Zusammenhang erneuerte Tedros das WHO-Ziel, insbesondere von den reichen Staaten 16 Milliarden Dollar einzusammeln, um damit Impfstoffe, Tests, Medikamente und Masken in ärmeren Ländern zielgerichtet zur Verfügung zu stellen.

Karl Lauterbach will in Corona-Pandemie weiter an der allgemeinen Impfpflicht arbeiten

Update vom 18. Februar, 19.32 Uhr: Die Zahlen der Impfungen gehen aktuell zurück. Brandenburg schließt daher sogar zwei seiner Impfzentren. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach setzt weiter auf eine Mehrheit im Bundestag für die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht. „Wir kämpfen für die Impfpflicht“, sagte der SPD-Politiker der Tageszeitung taz. Sie sei auch weiterhin notwendig. „Wir haben noch so viele Ungeimpfte, dass wir im Herbst ohne Impfpflicht wieder erhebliche Probleme bekommen werden.“ Die Impfquote erhöhe man nun nicht „durch noch eine Impfkampagne, sondern nur durch die Impfpflicht“.

Im Hinblick auf die Impfpflicht-Debatte im Bundestag hat Lauterbach bereits klargemacht, dass er einen Vorstoß mehrerer Abgeordneter der Ampel-Koalition für eine Impfpflicht ab 18 Jahren unterstützt. Mit Blick auf den Entwurf einer anderen Gruppe für verpflichtende Beratungen und dann eine mögliche Impfpflicht erst ab 50 Jahren sagte er: „Damit riskiert man hohe Fallzahlen bei den Jüngeren. Bei einer Variante wie Delta gäbe es bei Jüngeren schwere Verläufe, bei Diabetikern, an Krebs Vorerkrankten, Übergewichtigen und Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion.“

Unbrauchbarer Corona-Impfstoff an dutzende Menschen verimpft

Update vom 18. Februar, 16.59 Uhr: Unbrauchbarer Impfstoff: Diesen erhielten 88 Impflinge bei einer Aktion der Johanniter in Cuxhaven und Bad Bederkesa. Der Impfstoff von Biontech hatte 37 Stunden bei einer zu hohen Temperatur gelagert. Erkannt wurde die Problematik jedoch erst nach dem Impftermin. Eine gesundheitliche Beeinträchtigung der Betroffenen ist durch diese unsachgemäße Verabreichung nicht zu befürchten. „Was wir nicht wissen, ist, ob und in welchem Umfang nun ein Impfschutz besteht“, sagt Dr. Kai Dehne, Leiter des Gesundheitsamtes bei Nord24. Die Betroffenen wurden informiert. Dehne geht davon aus, dass eine weitere Impfung nötig sein könnte.

Insgesamt gehen die Impfquoten aktuell zurück (siehe Update 12.20 Uhr). Brandenburg schließt daher nun sogar Ende Februar die beiden überregionalen Impfstellen in der Potsdamer Metropolishalle und am Flughafen Schönefeld. Dort werden am 26. Februar die letzten Impfdosen verteilt. Allerdings gibt es weiterhin viele Impfangebote in Arztpraxen und kommunale Impfstellen, sowie mobile Impfangebote.

Weniger Corona-Patienten auf Intensivstationen: Freie Betten werden dennoch weniger

Update vom 18. Februar, 15.55 Uhr: Auf den Intensivstationen sind aktuell trotz sinkender Belegung weniger Betten verfügbar. Die Belegung der Intensivstationen mit Covid-19-Fällen in Deutschland sah am 18. Februar laut Report des DIVI-Registers wie folgt aus:

Anzahl FälleVeränderung zum Vortag
in intensivmedizinischer Behandlung2.436-35
davon invasiv beatmet1.175 (48%)-4
Neuaufnahmen+237
Verstorben auf Intensivstation+68

Insgesamt geht die Belastung der Station also zurück. Dennoch waren am 18. Februar 95 Betten weniger verfügbar als am Vortag. Im Detail waren es am 17. Februar 2907 freie Betten (13,16 %), am 18. Februar nur 2812 (12,8 %).

Die Übersicht des DIVI-Registers gibt die aktuell freien, betreibbaren Betten an. Als „betreibbar“ gilt ein Krankenhausbett, wenn dafür genügend Personal zur Verfügung steht. Personalausfälle lassen daher trotz sinkender Belastung die Anzahl der freien Betten sinken. Immer wieder weisen Experten zudem darauf hin, dass Omikron vor allem die Normalstationen belastet. Dazu meldete die Deutsche Krankenhausgesellschaft am 17.2. folgende Daten:

Anzahl FälleVeränderung zum Vortag
Corona-Patienten im Krankenhaus19.4296%
davon Patienten auf Normalstationen16.9576,5%
Anteil Corona-Patienten auf Normalstation an allen Covid-Patienten87,3%

Corona: Deutschland streicht beliebte Urlaubsländer von der Hochrisiko-Liste

Update vom 18. Februar, 13.50 Uhr: Die Bundesregierung streicht an diesem Sonntag fast 20 Länder von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete, darunter Spanien, die USA und Großbritannien. Das teilte das Robert Koch-Institut am Freitag mit. Von der Liste genommen werden unter anderem auch Tunesien, Marokko und Indien. Für Reisende, die aus Ländern kommen, die nicht mehr als Hochrisikogebiet eingestuft werden, erleichtert sich die Rückkehr nach Deutschland. Neu als Hochrisikogebiete eingestuft wird diesmal kein Land.

Die von der Hochrisikoliste gestrichenen Länder im Einzelnen: Spanien, die franz. Übersee-Departements Französisch-Guayana, Mayotte, St. Pierre, Miquelon; Irland, Andorra, Großbritannien, Afghanistan, Algerien, Fidschi, Indien, Kasachstan, Katar, Laos, Marokko, Nepal, Pakistan, Saudi-Arabien, Tunesien, Usbekistan, Vereinigte Arabische Emirate, USA.

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft - also in der Regel zwei Mal - oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatisch.

Corona in Deutschland: Impftempo sinkt immer weiter ab

Update vom 18. Februar, 12.20 Uhr: Beim Impfen gegen das Coronavirus geht es immer langsamer voran. Am Donnerstag wurden in Deutschland mindestens 175.000 Impfdosen verabreicht, wie aus den RKI-Daten vom Freitag hervorgeht. Das sind deutlich weniger Impfungen als am Donnerstag der vergangenen Woche (248.288) und als vor zwei Wochen (339.369 Impfungen).

Mittlerweile haben 75,1 Prozent der Bevölkerung (mindestens 62,4 Millionen Menschen) einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen nötig sind. 56,1 Prozent (46,6 Millionen) haben zusätzlich eine Booster-Impfung bekommen. Mindestens einmal geimpft sind 76,2 Prozent (63,3 Millionen).

Das RKI weist seit längerem darauf hin, dass die ausgewiesenen Zahlen als Mindestimpfquoten zu verstehen sind. Eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem könne nicht erreicht werden. Das RKI geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt als auf dem Dashboard angegeben.

Corona-Zahlen in Deutschland sinken leicht – Lauterbach mahnt: „Noch nicht in sicheren Gewässern“

Erstmeldung vom 18. Februar: Berlin - „Unsere Daten deuten darauf hin, dass der Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten ist“, sagte RKI-Vizepräsident Lars Schaade bei der Bundespressekonferenz am Freitag (18. Februar) in Berlin. Tatsächlich sind die Corona*-Zahlen erneut gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz mit 1371,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1385,1 gelegen. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 1472,2 (Vormonat: 553,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 220.048 Corona-Neuinfektionen.

Die Zahlen haben allerdings im Moment nur begrenzte Aussagekraft. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind demnach vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürfte die Zahl der Menschen steigen, die ihre Infektion* nicht mehr über einen PCR-Test bestätigen lassen – die Infektion fließt damit nicht in die offizielle Statistik ein.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat trotz der leicht sinkenden Corona*-Zahlen zu weiter nötiger Vorsicht gemahnt und vor zusätzlichen Lockerungen gewarnt. Der Höhepunkt der Omikron-Welle sei überschritten, sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin. Ein Wiederanstieg der Fallzahlen könne zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht sicher ausgeschlossen werden. Die Entwicklung sei „noch nicht wirklich in sicheren Gewässern“. Lauterbach verwies auf den weiter hohen Anteil Ungeimpfter bei gefährdeten Menschen über 60 Jahren und die neue, wohl ansteckendere Omikron-Untervariante BA.2.

Corona in Deutschland: Omikron-Subtyp BA.2 legt deutlich zu

Der Omikron-Subtyp BA.2* hat in Deutschland zuletzt deutlich zugelegt. Der Anteil in einer Stichprobe untersuchter Corona-Fälle sei zuletzt auf 14,9 Prozent gestiegen, hielt das RKI in seinem Wochenbericht vom Donnerstagabend fest. Diese Angabe bezieht sich auf die Woche bis zum 6. Februar – für die Woche davor gibt das RKI den Anteil mit 10,4 Prozent an.

Zwar lägen noch nicht ausreichend Daten vor, um die Eigenschaften des Subtyps hinsichtlich der Krankheitsschwere genauer beurteilen zu können. Durch die voranschreitende Ausbreitung und leichtere Übertragbarkeit von BA.2 sei aber „eine langsamere Abnahme oder eine erneute Zunahme der Fallzahlen nicht auszuschließen“, heißt es.

Eine Mitarbeiterin des Labors CBT füllt mit einer Pipette zur Vorbereitung von Corona PCR Tests eine Testflüssigkeit in einer Trägerplatte.
Der Anteil des Omikron-Subtyps BA.2 in Deutschland nimmt weiter zu. (Symbolbild) © Henning Kaiser/dpa

Corona-Lockerungen: „Das Maximum, was wir uns leisten können“

Zu einer solchen Entwicklung könnten demnach auch die geplanten Lockerungen der Corona*-Maßnahmen und eine damit verbundene Zunahme von Kontakten beitragen. Experten wiesen zuletzt verstärkt auf BA.2 als möglichen Unsicherheitsfaktor hin. In Ländern wie Dänemark breitete sich der Subtyp bereits stark aus. Dies ist demnach auch in Deutschland möglich und könnte nach Einschätzung vieler dafür sorgen, die Omikron-Welle noch zu verlängern.

Mit Blick auf die Bund-Länder-Beschlüsse für einen weitgehenden Wegfall der einschneidenden Alltagsbeschränkungen bis zum 20. März betonte auch Gesundheitsminister Lauterbach, dies sei nicht das Ende aller Corona-Maßnahmen. Es gehe um einen „langsamen Ausstieg“. Er appelliere daher an alle Ministerpräsidenten, nicht darüber hinaus zu gehen. Es gelte, die beschlossenen Schritte umzusetzen wie ein Uhrwerk. „Das ist das Maximum, was wir uns an Lockerungen leisten können.“ (ph mit dpa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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