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Bayern meldet höchste Inzidenz aller Bundesländer - ein Landkreis sogar über 3000er-Marke

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Von: Tanja Kipke

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In Bayern gelten seit Donnerstag neue Corona-Regeln. Die Inzidenz im Freistaat ist höher als in den anderen Bundesländern. Alle News im Ticker.

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Update vom 19. Februar, 9.17 Uhr: Die Inzidenz in Bayern liegt am Samstag bei 1782,4 (Vortag: 1795,5). Der Wert ist der höchste aller Bundesländer. Die höchsten Inzidenzen im Freistaat im Überblick:

Für die Stadt München meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag eine Inzidenz von 1415,7.

„Freedom Day“ in Bayern? Corona-Regeln an Schulen bleiben - „Durchseuchung nicht hinnehmbar“

München - Bund und Länder haben sich am Mittwoch auf einen Stufenplan für die Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Deutschland geeinigt. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte bereits zuvor seine Pläne für Bayern bekannt gegeben. Die Lockerungen im Freistaat gelten seit Donnerstag (17. Februar), einen Überblick finden Sie hier. Söder hatte sich am Donnerstag auch zuversichtlich gegenüber Bayerns Volksfesten gezeigt.

Die Staatsregierung hatte vom Bund Öffnungsperspektiven für Clubs und Diskotheken gefordert und angekündigt, in der Gastronomie auf 3G umzustellen. Diese finden sich nun im Beschluss wieder. Auf Nachfrage von Merkur.de, ob Bayern - wie im Beschluss vorgesehen - Clubs zum 4. März öffnet, heißt es von einem Ministeriumssprecher: „Diese Entscheidung bleibe dem Ministerrat vorbehalten“. Ob Söder in Bayern also wieder einen Sonderweg geht oder nicht, bleibt abzuwarten. Eine Art „Freedom Day“ zum 20. März kommt aber höchstwahrscheinlich auch nach Bayern. Alle Regeln werden dann aber nicht aufgehoben.

„Freedom Day“ in Bayern: Corona-Regeln an Schulen sollen bleiben

In Bayerns Schulen gilt momentan Maskenpflicht - auch am Sitzplatz. Lockerungen seien vorerst jedoch nicht geplant, auch nicht nach dem 20. März. Man dürfe sich jetzt „nicht dazu verleiten lassen, wirksame Schutzmaßnahmen wie Masken und Testungen verfrüht aufzuheben“, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) der Augsburger Allgemeinen. Er verstehe aber „das Bedürfnis vieler Schülerinnen und Schüler, möglichst schnell wieder zu dem Schulleben zurückzukehren, wie wir es vor Corona kannten“. Das oberste Ziel sei weiterhin Präsenzunterricht.

In dem Beschluss von Bund und Ländern hatte Bayern eine Protokollerklärung hinzugefügt, in der es auch um die Regelungen an Schulen ging. „Bayern sorgt sich um den Schutz unserer Kinder und Jugendlichen in den Schulen und Kindertageseinrichtungen, wenn die infektionsschutzrechtlichen Grundlagen für die bisherigen Schutzmaßnahmen wegfallen oder abgeschwächt werden“, heißt es darin. „Eine ‚Durchseuchung‘ der jungen Generation ist nicht hinnehmbar.“ Maskenpflicht und Testmöglichkeiten seien vom Bund weiter zu gewährleisten.

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Corona in Bayern: Staatskanzleichef Florian Herrmann zum zweiten Mal positiv

Die nächste Corona-Infektion unter Söders Ministern: Nach Gesundheitsminister Klaus Holetschek vor zwei Wochen*, folgt nun auch Staatskanzleichef Florian Herrmann. „Keinerlei Symptome, aber ein positiver PCR-Test“, lässt der Minister via Twitter verlauten. Er habe sich unmittelbar in Isolation begeben. „Ich bin wirklich froh, geboostert zu sein, und kann nur dringend empfehlen: Gehen Sie zum Impfen, schützen Sie sich und bleiben Sie gesund!“ Damit hat sich Herrmann das zweite Mal mit dem Virus infiziert. Bereits Ende 2020 war der Staatskanzleichef positiv auf Corona getestet worden*.

Markus Söder wünschte ihm via Twitter „einen milden Verlauf“. Der Appell, sich impfen zu lassen, sei richtig. (tkip) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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