Brutale Tat

Messer-Attacke: Junger Mann sticht auf Schwangere ein - Motiv steht fest

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Bei einem brutalen Messerangriff auf eine Schwangere in einem Krankenhaus in Bad Kreuznach verlor die Frau ihr ungeborenes Kind (Symbolfoto).

In Bad Kreuznach sticht ein Asylbewerber mit einem Messer auf eine schwangere Frau ein. Das ungeborene Kind stirbt. Nun kommen schockierende Details ans Licht.

Update vom 14. Januar 2019,16.45 Uhr: Der Messerangriff auf eine Schwangere in einem Krankenhaus in Bad Kreuznach ist eine Beziehungstat gewesen. Davon sei nach den ersten Ermittlungen zu der Tat auszugehen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach am Montag auf Anfrage. Untersucht werde nun, ob der 25 Jahre alte Angreifer - ein Asylbewerber aus Afghanistan - auch der Erzeuger des getöteten Ungeborenen war.

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Wie inzwischen feststehe, standen die beiden in einer Beziehung zueinander, sagte der Sprecher der Ermittlungsbehörde. Ob diese beendet oder noch aktuell war, stehe noch nicht fest. Nach einer Notoperation gehe es der Frau deutlich besser, sie solle möglichst bald vernommen werden. Der Angreifer mache zur Sache bisher keine Angaben.

11.00 Uhr: Das Motiv der Messerattacke auf eine 25 Jahre alte schwangere Patientin in einem Krankenhaus in Bad Kreuznach ist weiter unklar. Ein Asylbewerber aus Afghanistan soll die gleichaltrige Frau am Freitagabend in ihrem Krankenhauszimmer mit mehreren Messerstichen lebensbedrohlich verletzt und ihr noch ungeborenes Kind getötet haben. Der Mann habe im hessischen Biblis gelebt und die Schwangere in dem mehr als 70 Kilometer entfernten Krankenhaus besucht, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag in Bad Kreuznach mit.

Ob die beiden ein Liebespaar waren, stand zunächst nicht fest. Der Beschuldigte habe sich noch nicht zur Tat geäußert, das Opfer war nach einer Notoperation noch nicht vernehmungsfähig. Der 25-Jährige habe die stationär untergebrachte Frau nach einem Streit in dem Krankenhauszimmer mit dem Messer angegriffen. Weshalb die Frau - eine Polin - in der Klinik behandelt wurde und in welchem Monat sie schwanger war, stand zunächst nicht fest.

In dem Zimmer war noch eine andere Patientin untergebracht, sie habe die Tat mit ansehen müssen und per Patientenknopf Hilfe gerufen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Der Mann habe das Krankenhaus „zunächst ohne nennenswerte Eile“ verlassen und sich am Bahnhof von Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz der Bundespolizei gestellt. Er sitzt in Untersuchungshaft. Ihm werden versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Es handle sich um eine Beziehungstat, andere Menschen seien nicht bedroht oder angegriffen worden.

Junger Mann verübt Messer-Attacke auf Schwangere - Ungeborenes Kind stirbt

Bad Kreuznach - Es ist eine unfassbar brutale Tat: Ein Mann hat in einem Krankenhaus im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach mit einem Messer auf eine Schwangere eingestochen und sie lebensgefährlich verletzt.

Wie die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Mainz am Samstag mitteilten, musste die 25-jährige polnische Staatsangehörige nach dem Angriff am Freitagabend notoperiert werden, ihr Zustand sei inzwischen stabil, doch ihr ungeborenes Kind überlebte den Angriff nicht.

Das ungeborene Kind wurde bei dem Angriff ebenfalls verletzt und verstarb kurze Zeit später, teilte die Staatsanwaltschaft und die Polizei in einer gemeinsamen Presseerklärung am Samstag mit.

Messer-Attacke in Bad Kreuznach: Asylbewerber stellt sich nach der Tat

Der Angreifer, ein 25-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan, floh zunächst, stellte sich jedoch kurze Zeit später am Bahnhof von Bad Kreuznach der Bundespolizei. Er wurde am Samstag wegen versuchten Mordes und vollendeten Schwangerschaftsabbruchs sowie gefährlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft genommen.

Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft ermitteln zur Messer-Attacke in Bad Kreuznach

Genaue Hintergründe sind noch nicht bekannt. Medienberichte zufolge soll die Frau mit dem mutmaßlichen Täter zunächst eine Auseinandersetzung gehabt haben. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln.

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dpa

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