Gala doch weiterhin im BR

Die Sternstunden bleiben bayerisch

Ralf Wilschewski / BR
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Ein gutes „Sternstunden“-Team: BR-Intendant Ulrich Wilhelm und Moderatorin Sabine Sauer

München - Die Stern­stunden-Gala, die seit vielen Jahren ein Aushängeschild des BR ist, wird nicht wie angedacht ins Erste Programm der ARD wechseln.

Es war so etwas wie ein Flirt mit der großen ARD, aber am Ende ist sich der BR treu geblieben: Die Stern­stunden-Gala, die seit vielen Jahren ein Aushängeschild des Senders ist, wird nicht wie angedacht ins Erste Programm der ARD wechseln, sondern weiterhin im Bayerischen Fernsehen zu ­sehen sein.

Die tz hatte Ende Februar von den Verhandlungen mit der ARD berichtet. Das Erste war an den Bayerischen Rundfunk mit der Frage herangetreten, „ob es sich der Sender vorstellen könnte, die hoch angesehene und vorbildliche Sternstunden-Gala im Hauptprogramm zu präsentieren“, bestätigte damals BR-Sprecher Christian Nitsche. Bei vielen Mitarbeitern des BR waren diese Planspiele nicht gut angekommen, sind die Sternstunden und die große Gala doch seit Jahren eine echte Herzensangelegenheit vieler Kollegen. Als herauskam, dass sich der BR darüber hinaus von verschiedenen Produktionsfirmen (unter anderem Günther Jauchs Firma i & u) Konzepte für die ARD-Version der Gala vorstellen ließ, wurde der Unmut größer. Doch nun gibt es erst mal Entwarnung.

„Der BR hat sich entschieden, die Sternstunden-Gala auch künftig im Bayerischen Fernsehen auszustrahlen“, erklärt der Sender auf Nachfrage der tz. Zur Begründung heißt es: „Die Benefizaktion konnte bis heute stetig wachsen, weil sich regional so viele Menschen mit Sternstunden identifizieren. Diese Gemeinschaftsleistung von Spendern, Sponsoren und Helfern aus Bayern ist der Schlüssel zum Erfolg.“ Als Veranstaltung des BR könne das Erfolgskonzept am gesichertsten fortgeführt und weiterentwickelt werden.

Unklar ist indes noch, ob eine externe Produktionsfirma auch ins Boot geholt wird, wenn die Sendung im Dritten bleibt. Man sei „grundsätzlich offen, bei Veränderungsprozessen auch externes Know-how mit einzubeziehen“, heißt es vom Sender. Eine Entscheidung diesbezüglich ist aber noch nicht gefallen. Das Wichtigste ist erst einmal, dass der Charakter der Gala, die seit 20 Jahren Kinder in Not unterstützt, erhalten bleibt.

Dank der Hilfsbereitschaft sehr vieler Menschen konnten bis jetzt über 2.200 Kinderhilfsprojekte mit rund 150 Millionen Euro gefördert werden. Der Sternstunden-Tag im vergangenen Jahr war der erfolgreichste in der Geschichte der Wohltätigkeitsgala: Es wurden knapp sechs Millionen Euro gespendet. Zum stetig wachsenden Erfolg, so BR-Sprecher Nitsche, habe insbesondere die regionale Verankerung beigetragen: „Sehr viele in Bayern identifizieren sich mit dieser Benefizaktion. Sie genießt hohes Vertrauen. Seit Jahren verlässliche Sponsoren tragen zur Finanzierung der Verwaltungskosten erheblich bei und sorgen so mit dafür, dass jeder gespendete Euro den Kindern tatsächlich zugutekommt.“ Und genauso soll es bleiben, mit den Sternstunden und dem BR.

thy

Quelle: tz

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