Ein Fall aus Bayern ist dabei

„Aktenzeichen XY... ungelöst“: Emotionaler Brief einer Mutter rührt zu Tränen

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Bittet zu einer Spezialausgabe von „Aktenzeichen XY… ungelöst“: Moderator Rudi Cerne (l.) thematisiert vier Vermisstenfälle (kl. Bilder).

In der neuesten Ausgabe der „ZDF“-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ hat sich alles um vermisste Kinder und junge Erwachsene gedreht. Besonders aufwühlend war auch der emotionale Brief einer Mutter an ihre vermisste Tochter.

„Aktenzeichen XY... ungelöst“: Vermisstenfall Brigitte Volkert - Suche in Wald und „Soko Burgsinn“ gegründet

Update 12. Oktober 2018, 15.30 Uhr:

Die Polizei hat im Fall der vermissten Brigitte Volkert am Freitag erneut einen Wald in Burgsinn (Landkreis Main-Spessart) abgesucht. Bereits am Donnerstag waren die Ermittler dort mit einer Hundertschaft unterwegs gewesen. 

Um den neuen Spuren nachzugehen, hat die Kripo Würzburg eine „Soko Burgsinn“ gegründet. Die Sonderkommission ermittelte bereits 2005 zum Verschwinden der damals 27-Jährigen, wurde allerdings im Jahr darauf aufgelöst.

Die vierfache Mutter Brigitte Volkert hatte Ende November 2005 ihr Wohnhaus verlassen und war nicht mehr zurückgekehrt. Die Behörden gehen von einem Verbrechen aus.

„Aktenzeichen XY... ungelöst“: Vermisstenfall Leonie Gritzka - emotionaler Brief der Mutter

Update 12. Oktober 2018, 7.22 Uhr:

Am 22. Juli 2016 verschwand Leonie Gritzka aus Remscheid spurlos. Angeblich wollte sie sich mit ihrem neuen, offenbar 35 Jahre alten Freund treffen. Nachdem sie sich von einer Freundin verabschiedet hatte, wurde Leonie nicht mehr gesehen. Polizeihauptkommissar Stefan Weiand, der bei „Aktenzeichen XY... ungelöst“ den Fall vorstellte, steht vor einem ungelösten Rätsel und wollte auch nicht ausschließen, dass Leonie sich in einer Art Prostitution befinden könnte. Die Mutter der Vermissten wollte zwar nicht persönlich in der Sendung auftreten, schrieb aber einen emotionalen Brief an ihre verschollene Tochter:

„Liebe Leonie, ich schreibe dir jetzt in der Hoffnung, dass du die Sendung siehst. Es vergeht seit über zwei Jahren kein Tag, wo ich nicht an dich denke und mich frage wo du bist. Mein geliebtes Kind, mein Herz, meine Sonne, wenn du diese Sendung siehst und du meine Worte hörst, melde dich. Ich bitte nur um ein kleines Lebenszeichen von dir. Wenn es dir da gut geht, wo du jetzt bist, und du glücklich bist, bleibe da. Ich bin dir nicht böse. Ich möchte dir sagen, wie sehr ich dich liebe und dass alles wieder gut wird, egal was passiert ist. Leonie, bitte melde dich bei mir. Deine Mama

„Aktenzeichen XY... ungelöst“: Vermisstenfall Georgine Krüger - Neue Anrufer haben sich gemeldet

Update 11. Oktober, 15.10 Uhr:

Auch im Fall der seit zwölf Jahren verschwundenen Georgine aus Berlin haben sich laut Berliner Polizei zehn neue Anrufer nach der Sendung am Mittwochabend gemeldet. Auch diese Hinweise werden jetzt ausgewertet.

„Aktenzeichen XY... ungelöst“: Vermisstenfall Andreas Dünkler - Erste Hinweise von Polizei ausgewertet

Update 11. Oktober, 12.31 Uhr:

Es soll jetzt neue Hinweise im Fall des vermissten Hamburger Jurastudenten Andreas Dünkler. Wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag bestätigte, sollen sich bereits kurz nach der Sendung erste Anrufer gemeldet. Die Hinweise müssten nun ausgewertet werden. Wie viele Anrufe insgesamt eingingen, konnte die Sprecherin allerdings nicht sagen.

„Aktenzeichen XY... ungelöst“: Vermisstenfall Brigitte Volkert - Suche in Wald und Hinweise auf Doppelleben

Update 11. Oktober, 8.41 Uhr:

Im Zusammenhang mit dem Vermisstenfall Brigitte Volkert hat die Polizei am Donnerstagmorgen ein Waldgebiet in Unterfranken abgesucht. Die vierfache Mutter ist seit fast 13 Jahren verschwunden. Rund 100 Beamte durchkämmten nach Angaben eines Sprechers das unwegsame und steile Gelände am Ortsrand von Burgsinn. Unter anderem suchten die Polizisten nach Handys. Die seit 2005 vermisste Frau soll mehrere Mobiltelefone genutzt haben, die seit ihrem Verschwinden nicht mehr aufgetaucht sind. Die Behörden gehen von einem Gewaltverbrechen aus.

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In der Sendung hatte Ermittler Marco Haßmüller über ein bisher nicht bekanntes Doppelleben der vierfachen Mutter berichtet. Demnach hielt sie mit ihren verschiedenen Handys Kontakt zu einem Liebhaber. Am Morgen des 23. November 2005 kurz vor 5.40 Uhr ging auf einem eine SMS ein. Bevor sie das Haus verließ, führte Volkert ein Telefonat. Seither ist sie verschollen, die Handys wurden um 6 Uhr ausgeschaltet.

„Aktenzeichen XY... ungelöst“: Noch keine Ergebnisse im ZDF

Update, 10. Oktober 22.07 Uhr:

Noch gibt es keine Ergebnisse bei „Aktenzeichen XY... ungelöst“ zu verkünden. Erst im Laufe der Nacht ist wohl damit zu rechnen. Damit beendet Rudi Cerne auch die Sendung im ZDF.

„Aktenzeichen XY... ungelöst“: Mutter von vermisster Leonie mit emotionaler Botschaft im ZDF

Update, 10. Oktober, 20.41 Uhr:

Im Fall der vermissten Leonie aus Remscheid hat ihre Mutter eine emotionale Botschaft in der ZDF-Sendung platziert. Sie ist verzweifelt, hofft aber weiterhin auf ein Wiedersehen mit ihrer Tochter.

„Aktenzeichen XY... ungelöst“: Ermittler suchen Hinweise zu Georgine

Update, 10. Oktober, 20.41 Uhr:

Eine wichtige Frage, die sich die Ermittler stellen: Gab es Beobachtungen, ob Georgine einige Zeit vor ihrem Verschwinden durch den späteren Täter relativ unverfänglich in Gespräche verwickelt wurde. Insbesondere der 25. September 2006 - der Tag ihres Verschwindens - ist für die Ermittler besonders wichtig.

Von Georgines Handy fehlt nach wie vor jede Spur. Auch die Familie ist im ZDF-Studio und sucht nach Erklärungen.

„Aktenzeichen XY... ungelöst“: Vier junge Menschen spurlos verschwunden

Meldung vom 9. Oktober:

München - Für die Eltern ist es die schlimmste Hölle, die man sich nur vorstellen kann, für Ermittler eine der größten Herausforderungen im Job: Wenn ein Kind verschwindet, ist nichts mehr, wie es war. Das „ZDF“-Magazin „Aktenzeichen XY… ungelöst“ widmet sich nun schon zum neunten Mal in einer Spezial-Aus­gabe verschwundenen Kindern und jungen Erwachsenen. Um diese Fälle geht es an diesem Mittwoch (20.15 Uhr) in der Live-Sendung mit Moderator Rudi Cerne.

Georgine aus Berlin

Ziemlich genau zwölf Jahre liegt der Tag zurück, an dem die damals 14-jährige Georgine Krüger aus Berlin verschwindet. Zuletzt gesehen wurde sie am 25. September 2006 auf dem Weg nach Hause. Dort kam sie nie an - obwohl sie nur noch wenige Hundert Meter zu gehen hatte. Georgines Mutter, ihre kleine Schwester sowie Kriminalhauptkommissar Thomas Ruf vom LKA Berlin sind im Studio und sehnen sich nach einer Antwort auf die Frage: „Wo ist unsere ,Gina‘?“

Verschwand auf dem Nachhauseweg: Georgine Krüger.

Leonie aus Remscheid

Am 23. Juli 2016 verschwindet die 14-jährige ­Leonie Gritzka aus Remscheid (Nordrhein-Westfalen). Sie hat zu der Zeit wohl einen neuen Freund, der sie an jenem Tag in der Stadt abgeholt haben soll. Seitdem fehlt jedes Lebenszeichen von ihr. Es gab in den vergangenen Jahren einige Hinweise aus der Bevölkerung, die aber nicht zum Erfolg führten. In der Sendung ist Leonies Vormund Hildegard E. zu Gast, ihre Mutter hat zudem einen Brief an ihre Tochter geschrieben.

Wollte sich mit ihrem Freund treffen und wird seither vermisst: Leonie Gritzka.

Andreas aus Hamburg

Über 20 Jahre wird An­dreas Dünkler bereits vermisst. Der damals 29-jährige Jurastudent geht am 18. Februar 1997 mit seinen Freunden in eine Bar. Zuletzt gesehen wurde er gegen 22 Uhr an einem U-Bahnsteig im Hamburger Hauptbahnhof. Danach verliert sich seine Spur. Im vergangenen Jahr meldete sich ein Zeuge, der Andreas Dünkler in der U-Bahn gesehen haben will - in Begleitung zweier Männer und in einem labilen Zustand. In der Sendung wird der Fall wieder aufgerollt. Andreas’ Pflegemutter ist im Studio. Der junge Mann war im ­Alter von zehn Jahren adoptiert worden.

Scheint seit mehr als 20 Jahren wie vom Erdboden verschluckt: Andreas Dünkler.

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Und wo steckt die vierfache Mutter Brigitte?

Dieser Fall unterscheidet sich von den oben genannten, denn Brigitte Volkert aus dem unterfränkischen Burgsinn ist nicht nur Kind, sondern selbst vier­fache Mutter. Normalerweise macht sie ihrem Nachwuchs im Alter von damals zwei bis zehn Jahren morgens das Frühstück und bringt ihn danach zur Schule beziehungsweise in die Kita.

Doch als die Kinder am 23. November 2005 aufwachen, fehlt von Brigitte Volkert jede Spur - bis heute. Die Ermittlungen ergeben, dass die damals 27-Jährige weder Geld noch Papiere bei sich trägt, als sie verschwindet. Allerdings nutzte sie ein Zweithandy, mit dem sie SMS verschickte. Hatte sie einen Geliebten?

Die damals 27-jährige vierfache Mutter Brigitte Volkert wird seit dem 23. November 2005 vermisst.

Die Hoffnung, dass Brigitte noch lebt, wurde erschüttert, als 2017 wenige Kilometer von Burgsinn entfernt in einem Abwasserrohr eine skelettierte Leiche gefunden wurde. Zunächst ging die Kripo davon aus, dass es sich um Brigitte Volkert handelt. Doch rechtsmedizinische Untersuchungen führten zu einem 39-Jährigen aus Schweinfurt, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken mitteilte. Für Hinweise, die zur Aufklärung des Vermisstenfalls Volkert führen, hat die Polizei eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt. Angehörige möchten nicht in die ­Öffentlichkeit, in der Sendung tritt deswegen „nur“ ein Kripo-Beamter auf.

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