Tauschkonzert goes Metal

„Sing meinen Song“ mit Jennifer Haben: „Beyond the Black“-Sängerin gibt intime Einblicke in ihr Leben

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Jennifer Haben bei „Sing meinen Song“ (Screenshot Vox)

Der letzte Abend des Tauschkonzerts gehörte der Sängerin Jennifer Haben. Die Musikerin sprach auch völlig offen über die schönsten und schwersten Momente ihrer Vergangenheit. 

Es sind Songs wie „In the shadows“ und „Love‘s a burden“, die Jennifer Haben und ihre Band „Beyond the Black“ berühmt machten. Seit 2014 ist die gebürtige Saarländerin die Frontfrau der Metal-Band, mit der die 23-Jährige bereits einiges erreicht hat. Ihr Debütalbum „Songs of Love and Death“ hielt sich wochenlang unter den Top 15 der Charts, sie erhielt eine Auszeichnung nach der anderen und steht mit ihren Jungs regelmäßig auf dem Wacken Open Air, einem der wichtigsten Events der Metalszene, auf der Bühne. 

„Sing meinen Song“ erstmals mit Metal-Ausgabe: Jennifer Haben zu Gast

Zeit also, dass ihr auch Vox einen Platz in seinem Erfolgsformat „Sing meinen Song“ einräumt. Es war das erste Mal, dass mit ihr eine waschechte Rockerin bei dem Tauschkonzert zu Gast ist. Dementsprechend erklärt sie auch zu Beginn der Sendung erst einmal, was ihre Stilrichtung des „Symphonic Metals“ überhaupt ausmache, nämlich, dass „mit sehr viel Orchester“ und „mit sehr klassischen Elementen“ gearbeitet werde. Die E-Gitarren stünden aber nach wie vor im Fokus. Passend dazu, musste Jennifer Haben der restlichen Musikerrunde um Milow, Alvaro Soler, Jeanette Biedermann, Johannes Oerding, Wincent Weiss sowie dem Gastgeber Michael Patrick Kelly auch erstmal das Headbangen beibringen. 

„Wichtig ist: Aus dem Rücken raus!“, gibt Jennifer Haben noch eine kurze Einweisung - und schon kann es losgehen. Nachdem sich so also alle aufgewärmt hatten, konnte der Abend beginnen und die Musiker ihre Neuinterpretationen der „Beyond the Black“-Songs präsentieren. 

Jennifer Haben spricht bei „Sing meinen Song“ über schwere Momente

Doch nicht nur laute, auch leise Töne wurden angeschlagen. Und das nicht nur in musikalischer Hinsicht, wie beispielsweise bei Milows Auftritt, der bewies, dass er auch einen Metal-Song in sein typisches Schmusesong-Gewand verkleiden kann. 

Auch der Star des Abends sprach über die teilweise harten Zeiten, die hinter ihm liegen. So gestand Jennifer Haben, dass nach der Trennung von ihren ersten Bandkollegen erstmal eine Welt für sie zusammengebrochen ist. „Ich hab echt gedacht, jetzt ist es vorbei mit ,Beyond the Black‘. Mein Baby ist gerade am Sterben.“ Trotzdem wäre der Schritt nötig gewesen, da sie und der Rest der Band nicht mehr die gleichen Ziele verbunden hätten. „Es gab andere Projekte, manche wollten eine Familie gründen, aber als Newcomer musst du Gas geben“, erklärt Haben. Besonders der Shitstorm, der sie nach dem Band-Aus erwartete, habe ihr schwer zugesetzt. „Es kam in der Berichterstattung so rüber, als hätte ich alle gefeuert“, erzählt die Musikerin. All diese Gefühle konnte sie allerdings konstruktiv nutzen und in einen Song verpacken. Schließlich gelang es ihr auch, neue Musiker zu finden und ihre Band wiederzubeleben. 

Jennifer Haben: „Nichts kann mich mehr schocken“

Nichtsdestotrotz schwelgt sie auch immer noch gerne in Erinnerungen, die sie mit der Erstbesetzung teilt - allesamt Jungs. „Ich hab mich schon immer unter Männern wohl gefühlt, weil die einfach so locker und unkompliziert sind“, verrät Haben. Nur im Tourbus die gleiche Toilette mit ihnen benutzen zu müssen, sei ihr anfangs schwer gefallen. „Aber mittlerweile bin ich da so schmerzfrei“, lacht die Musikerin und meint, mittlerweile könne sie nichts mehr schocken. 

Das ist sicherlich auch gut so, denn bei all dem Erfolg lässt sich vermuten, dass noch die ein oder andere Tour von „Beyond the Black“ folgen könnte. 

Letztens hatte auch Deutschpop-Sänger Wincent Weiß seinen großen Abend bei „Sing meinen Song“ - und nutze die Gelegenheit, um ein emotionales Geständnis abzulegen. 

In der finalen Sendung von „Sing meinen Song 2019“ sorgte Johannes Oerding für das Highlight: Er nahm seinen Kollegen Alvaro Soler gekonnt aufs Korn, so dass sogar Gastgeber Michael Patrick Kelly einschritt.

lros

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