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Erstmals trifft der EHC München auf Salzburg

Red Bulls vs. Red Bulls: Wer gewinnt das CHL-Duell ums Finalticket?

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Die beiden Kapitäne: Michi Wolf (li.) und Matthias Trattnig

Dienstag Abend (19.30 Uhr) wird in der Olympia-Eishalle Geschichte geschrieben! Der EHC Red Bull München steht als erste deutsche Mannschaft im Halbfinale der Champions Hockey League und trifft auf die Red-Bull-Kollegen aus Salzburg.

München - Dienstag Abend (19.30 Uhr) wird in der Olympia-Eishalle Geschichte geschrieben! Der EHC Red Bull München steht als erste deutsche Mannschaft im Halbfinale der Champions Hockey League (CHL) und trifft ausgerechnet auf die Red-Bull-Kollegen aus Salzburg! Es ist das erste Duell beider Teams. Am 16. Januar findet das Rückspiel in Salzburg statt (beide Spiele live bei Sport1). Auch für EHC-Coach Don Jackson ist das eine mehr als besondere Situation, schließlich trainierte er die Salzburger vor seinem Engagement in München, feierte dort den österreichischen Meistertitel. Wer die besseren Chancen auf das Erreichen des Finales hat? Die tz macht gemeinsam mit Sport1-Experte Basti Schwele, der beide Spiele live kommentieren wird, den Vergleich.

Erfolge: Die Dominanz des EHC Red Bull München spricht in den vergangenen Jahren Bände. In dieser Saison haben die Jackson-Schützlinge – derzeit in der Liga auf dem zweiten Tabellenplatz hinter Mannheim – die Sensation auf dem Schläger. Die Münchner könnten als erstes deutsches Team zum vierten Mal in Folge DEL-Meister werden. Salzburg war zuletzt nicht so verwöhnt. Der letzte Titel in der Erste Bank Eishockey Liga wurde 2016 gewonnen. Schwele: „Es ist das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften und zudem das erste CHL-Halbfinale für beide Teams. Jeder einzelne Spieler wird hochmotiviert sein. Insofern lässt sich aus den Ergebnissen in den nationalen Wettbewerben wenig ableiten. Es wird eher darum gehen, wer das letzte Quäntchen mehr Siegeswillen aufs Eis bringt.“

Trainer: Mit Don Jackson haben die Münchner den erfolgreichsten DEL-Trainer jemals an der Seitenbande. Der US-Amerikaner hat acht DEL-Titel auf seinem Konto. Den EHC coachte er zu drei Meisterschaften in Folge! Die Salzburger vertrauen seit 2016 auf Greg Poss, der Trainer in Nürnberg, Mannheim und Iserlohn sowie deutscher Nationaltrainer war. Die Philosophien beider Coaches lassen sich schwer vergleichen. Während Poss sehr akribisch seine Systeme durchsetzt, gibt Jackson seinen Schützlingen etwas mehr Freiheiten. Schwele: „Ich denke, dass sich Greg Poss etwas mehr dem Stil von Don Jackson anpassen wird als umgekehrt.“

Spielstil: Hier gibt es einige Unterschiede. Während die Salzburger ein eher „kleines“ Team haben und technisch sehr versiert spielen, setzen die Münchner mit Spielern wie beispielsweise Trevor Parkes und John Mitchell auf Schnelligkeit und Verdrängung. Beide Mannschaften haben seit dieser Saison einige starke Nachwuchsspieler in ihren Reihen, insgesamt ist der Münchner Kader tiefer. „Hierbei würde ich allerdings nicht von einem großen Vorteil sprechen“, so Schwele. „Es handelt sich schließlich um keine lange Serie, sondern nur um ein Hin- und Rückspiel. Beide Mannschaften stehen zu Recht da, wo sie sind. Und für die Österreicher hat die CHL eine enorme Bedeutung, weil die nationale Liga als nicht so prestigeträchtig angesehen wird.“ Auf Spieler wie Thomas Raffl, Brant Harris oder auch Matthias Trattnig müssen die Münchner achtgeben.

Nachwuchs: Beide Mannschaften können auf das Nachwuchszentrum, die Red Bull Academy, ­zurückgreifen und dort starke ­Eigengewächse ­ausbilden. Dabei setzt ­Salzburg auf die ­österreichischen ­Talente, München auf die deutschen. ­Einzige Ausnahme: ­Maximilian Daubner. Der Youngster durfte in den Playoffs 2017 einmal für die ­Salzburger auflaufen. Mittlerweile spielt er in München.

Stimmung: „Wenn man so weit gekommen ist, dann will man auch den letzten Schritt gehen und ins Finale einziehen, ganz egal, wie der Gegner heißt“, sagt EHC-Kapitän Michael Wolf. Salzburgs Pendant Michael Trattnig freut sich auf ein „einzigartiges“ Spiel. Sein Head Coach Greg Poss kündigte angriffslustig an: „Wir sind noch nicht fertig.“

Lena Meyer

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