Die tz-Experten-Kolumne

Berlins Baxmann mit Ansage an den EHC: Wir greifen an!

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Jens Baxmann (vorne) mit Teamkollege Louis-Marc Aubry.

Jens Baxmann schreibt über den bisherigen Verlauf der Playoff-Final-Serie gegen den EHC Red Bull München und verspricht kämpfende Eisbären Berlin.

Mittwoch laufe ich zu meinem 33. Playoff-Finalspiel aufs Eis in München. Diese Zahl wurde mir letztens berichtet. Dass ich jetzt schon 15 Jahre das Eisbären-Trikot der Profis trage, wusste ich ja, aber auch die Zahl von fast 140 Playoff-Spielen klingt irgendwie ganz schön viel… Wenn man sich so etwas anschaut, merkt man erst wieder, was man alles schon erlebt hat.

Ein Finale ist aber trotz allem etwas Besonderes. Mir läuft nach wie vor eine Gänsehaut über den Rücken, wenn die deutsche Nationalhymne zum Auftakt eines solchen Matches gespielt wird. Wir fahren zum dritten Spiel nach München natürlich, um den Sieg aus Spiel eins zu wiederholen. Das war eine richtig gute Teamleistung, angefangen von unserem großen Rückhalt Petri Vehanen bis zum zwölften Stürmer.

Unsere Serie steht mit 8:8 Toren und 1:1 nach Spielen Spitz auf Knopf. Nein, zu Hause am Sonntag verlieren wollten wir nicht, aber diese Niederlage wirft uns auch nicht groß aus der Bahn. Wir haben eigentlich auch am Sonntag gut gespielt.

Wir greifen am Mittwoch wieder an und werden versuchen, unsere Chancen möglichst besser zu nutzen als am Sonntag. Unsere tollen Fans können sich darauf verlassen. Wir werden ackern, um ihnen ein drittes Finalheimspiel gegen die Bayern in Berlin zu schenken. Die Unterstützung unserer Fans war wieder phänomenal.

Von Jens ­Baxmann, Spieler der Eisbären Berlin

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