Neureuther lässt CSU-Minister auflaufen: Ski-Star wird deutlich und ringt großes Versprechen ab

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Ausrutscher? Revanche!

EHC hadert: „Diese Situation war ein totaler Witz“ - Bangen um Kahun

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Torhüter Danny aus den Birken & Co. wurden kalt erwischt: Meisterfavorit EHC Red Bull München verlor das erste Viertelfinale mit 3:4 n.V.

Der EHC Red Bull München will sich am Freitag bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven den Heimvorteil in den Playoffs zurückholen. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Dominik Kahun.

Ein Playoffspiel hatten die Fischtown Pinguins noch nie gewonnen – bis Mittwoch. Da setzte sich Bremerhaven überraschend mit 4:3 n.V. gegen den EHC Red Bull München durch. „Wir haben heute Historisches geschafft“, frohlockte Coach Thomas Popiesch, nachdem seine Mannschaft einen 0:2-Rückstand auswärts noch in einen Sieg umwandelte.

Ob’s aus Münchner Sicht nur ein Ausrutscher war oder ob der schnelle Ausgleich in der Viertelfinalserie gelingt, wird das zweite Duell am Freitagabend (19.30 Uhr) beweisen. „Die Niederlage ärgert uns, zumal wir eigentlich eine ordentliche Leistung gezeigt haben – aber es ist nur ein Spiel. Das Gute an den Playoffs ist, dass man gleich wieder die Chance hat, einen Ausrutscher wie heute gutzumachen“, so Jackson, der heiß auf die Revanche ist: „Ich freue mich wirklich sehr auf das zweite Spiel!“

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EHC feuert 48 Mal auf das Tor, trifft aber nur drei Mal

Die Pleite im ersten Aufeinandertreffen lag vor allem an den gravierenden Mängeln in der Chancenverwertung: Ganze 48 Schüsse brachten die Bullen aufs, aber nur drei ins Tor – neben fehlender Präzision stand einem Schützenfest aber entweder Latten-Pech oder der überragend aufgelegte Pinguins-Goalie Tomáš Pöpperle im Weg. Dessen Team zeigte sich dagegen eiskalt und machte aus fast jedem fünften Abschluss Zählbares (vier von 21). Auch in puncto Unterzahl- und Powerplay-Effizienz – eigentlich eine Schwachstelle des Underdogs – hatten die Nordlichter die Nase vorn.

Dabei war es vor allem eine Überzahl-Situation, die die Münchner Gemüter erhitzte: Zunächst bekam Danny aus den Birken eine Zwei-Minuten-Strafe aufgebrummt, da er nach Auffassung der Referees sein Gehäuse absichtlich verschoben hatte. Dass das Tor tatsächlich wackelte, lag aber eher wohl an der instabilen Torverankerung. Als kurz darauf ein offensichtlicher Stockschlag gegen EHC-Verteidiger Daryl Boyle nicht geahndet wurde und daraus das 2:2 fiel, war die Aufregung groß. „Diese Situation war ein totaler Witz“, echauffierte sich Don Jackson. „Darüber werden wir mit den DEL-Offiziellen reden müssen.“

Sichtlich konsterniert: Danny aus den Birken.

Kann Star-Stürmer Kahun in Spiel zwei auflaufen?

Doch bei aller Schiedsrichter-Kritik darf auch die starke Leistung der Bremerhavener nicht vergessen werden – der Erfolg des Underdogs ist dabei vor allem mit einem Namen verbunden: Thomas Popiesch.

Der 52-Jährige, kürzlich zum DEL-Trainer des Jahres gewählt, hat es geschafft, mit dem kleinsten Etat der Liga eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen, die regelmäßig den Großen der Liga ein Bein stellt – sein Team kennzeichnen taktische Flexibilität, Laufbereitschaft und vor allem Aggressivität. Letzteres bekam zum Playoff-Auftakt Dominik Kahun, der vor dem Sprung in die NHL steht, zu spüren, der nach einem Stockschlag von Chris Rumble mit einer Handverletzung raus musste. Sein Einsatz heute ist fraglich.

Max Kramer

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