Viertelfinale der Champions Hockey League

Königsklassen-Krimi! EHC ringt Malmö nieder und darf vom Halbfinale träumen - Video

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Frank Mauer bejubelt seinen Treffer zum 2:1 für den EHC.

In einem echten Krimi ringt der EHC Red Bull München im Viertelfinal-Hinspiel die Malmö Redhawks nieder und darf vom Halbfinale in der Champions Hockey League träumen.

München - Starke Leistung und der Traum vom Halbfinale in der Champions Hockey League (CHL) lebt! Der EHC Red Bull München rang am Dienstagabend das schwedischen Spitzenteam Malmö Redhawks im Viertelfinal-Hinspiel mit 2:1 (0:0, 0:0, 2:1) nieder und geht somit mit einem leichten Vorsprung ins Rückspiel am kommenden Dienstag.

Gute Stimmung in der mit 3440 Zuschauern für einen Dienstagabend sehr ordentlich gefüllten Olympia-Eishalle (bekanntlich ist die Königsklasse noch nicht so recht bei den Fans angekommen) und gleich ab der ersten Sekunde ging die Post ab. Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe und hohem europäischen Niveau, geprägt von immensem Tempo und Intensität. Glück hatte die Jackson-Truppe bei einem Pfostentreffer nach 15 Minuten.

Glück für die Red Bulls, Nichlas Hardt (l.) donnert die Scheibe an den Querbalken.

In der wohl besten Eishockey-Partie auf Münchner Eis seit dem DEL-Finale im April wurde Malmö ab dem Mitteldrittel mit zunehmender Dauer immer stärker. Die Redhawks erspielten sich vor allem in den letzten Minuten die gefährlicheren Chancen: Nichlas Hardt verfehlte das leere Münchner Gehäuse nach einem Konter (36.), Carl-Johan Lerby traf aus ähnlicher Position nur die Latte (39.). Weil aber auch der aufopfernd kämpfende EHC seine Möglichkeiten durch Mayenschein (33.) und Stajan (38.) nicht nutzen konnte, ging es torlos ins letzte Drittel.

Erst schockt Malmö die Red Bulls, dann dreht der EHC auf

Dort schockte Frederik Storm den EHC, der bei einem Konter sehenswert erst Yannic Seidenberg umkurvte und dann auch noch EHC-Keeper Danny aus den Birken tunnelte (46.). Die Red Bulls hatten aber die Antwort parat, nur 1:32 Minuten später glich Derek Joslin mit einem Handgelenksschuss von der blauen Linie aus – 1:1 (48.). Doch so richtig explodierte die Halle in der 53. Minute, als Frank Mauer das Spiel komplett drehte und den EHC somit ganz leise vom Halbfinale träumen lässt.

Übrigens: Für das DEL-Topspiel des EHC am Sonntag gegen Spitzenreiter Mannheim gibt es nur noch rund 1000 Stehplätze.

Florian Weiß

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