Macek und Aucoin punkten unaufhörlich

EHC gewinnt das Duell der Killer-Duos - 14. Sieg über Krefeld in Serie

Duell der Torschützen: Steve Pinizzotto (l.) hält Krefelds Justin Feser auf Distanz.
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Duell der Torschützen: Steve Pinizzotto (l.) hält Krefelds Justin Feser auf Distanz.

Der EHC Red Bull München gewinnt bei Kellerkind Krefeld und zeigt, dass sein Killer-Duo dem der Pinguine in Nichts nachsteht. Der Meister rollt durch die Liga.

So fern und doch so nah: Vergleicht man den EHC Red Bull München mit den Krefeld Pinguinen, könnten die Unterschiede auf den ersten Blick kaum größer sein. So sind die Münchner in jüngerer Vergangenheit sportlich wie wirtschaftlich das Maß aller DEL-Dinge, auch aktuell grüßen die Bullen genüsslich von der Tabellenspitze. Die Pinguine dagegen haben nach einer schwachen Hinrunde nur noch theoretische Chancen auf den Playoff-Einzug und hecheln den eigenen Ansprüchen hinterher.

Hinsichtlich der individuellen Offensiv-Qualität müssen sich die Nordrhein-Westfalen aber nicht verstecken, denn sie wissen zwei echte Granaten in ihren Reihen: Marcel Müller (vor dem Spieltag 24 Tore) und Daniel Pietta (29 Assists) wären jeweils nach Statistik die torgefährlichsten Spieler der Liga – gäbe es da nicht die EHC-Stars Brooks Macek (ebenfalls 24 Tore) und Keith Aucoin (48 Vorlagen). Am Sonntag kam es zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Killer-Duos – mit einem klaren Sieger: Dank eines Macek-Treffers und zweier Aucoin-Assists gewann der EHC 3:1 – der 14. Sieg gegen Krefeld in Serie!

Nach dem souveränen 5:0-Erfolg gegen Köln (der 11. Heimsieg in Folge – EHC-Rekord!) wurden die Bullen auch gegen Krefeld ihrer Favoritenstellung früh gerecht, als Macek nach Aucoin-Assist sein Torkonto auf 25 schraubte (5.). Doch die Hausherren wehrten sich: Vor allem über die Physis kommend, erhöhte der Underdog den Druck und glich durch Feser per Abstauber aus (17.). Verpasste Patrick Hager kurz vor dem Drittelende noch die erneute EHC-Führung, machte es Sturm-Kollege Pinizzotto nach dem Seitenwechsel im Zwei-gegen-null besser (29.) – erneuter Vorlagengeber: Keith Aucoin. Jetzt ließen die Bullen Scheibe und Gegner deutlich besser laufen und erhöhten durch Mads Christensen (40.). Im Schlussdrittel machte der EHC nicht mehr wie nötig, um die Führung zu verwalten – so blieb es beim 3:1.

Keith Aucoin (r.) beim Bully gegen Matt MacKay.

Im Duell der Killer-Duos ließen Macek/Aucoin ihren tor- und assistlosen Konkurrenten Müller/Pietta also keine Chance und besorgen dem EHC ein Sechs-Punkte-Wochenende – am Dienstag (19:30 Uhr) geht’s für den EHC im vorletzten Spiel vor der Olympia-Pause zu den Adlern Mannheim.

Max Kramer

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