DSV kämpft um den Anschluss

Deutsche Langläufer bei Tour de Ski deutlich zurück - Hennig erkrankt

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Victoria Karl (l.) und Pia Fink kämpfen um den Anschluss bei der Tour de Ski.

Norwegen und Russland geben bei der Tour de Ski den Ton an. Für das im Neuaufbau befindliche deutsche Team geht es darum, „die vielen kleinen Schräubchen“ zu finden, an denen Bundestrainer Schlickenrieder bis zur WM 2021 drehen will.

Oberstdorf - Der deutsche Skilanglauf ist ein gehöriges Stück von der Weltspitze entfernt. Platz 25 für Florian Notz mit 3:15,4 Minuten Rückstand und Platz 21 für Pia Fink (5:39,2) waren die besten Resultate für das Team von Bundestrainer Peter Schlickenrieder auf der fünften Etappe der Tour de Ski am Donnerstag in Oberstdorf. Die Siege in den Verfolgungsrennen und damit die Führung im Gesamtklassement der 13. Auflage des Etappenrennens sicherten sich der dreifache Olympiasieger von Pyeongchang, Johannes Hoesflot Klaebo, in 35:07,5 Minuten für 15 Kilometer und Staffel-Olympiasiegerin Ingvild Flugstad Östberg in 26:12,2 Minuten für zehn Kilometer (beide Norwegen).

„Die Einstellung passt, so kann es weitergehen“, lobte Schlickenrieder dennoch im Interview der ARD. „Wir müssen noch an vielen kleinen Schräubchen drehen.“ Sein Ziel ist es, bei den Weltmeisterschaften 2021, die in Oberstdorf ausgetragen werden, um die Medaillen zu kämpfen. Ein Rückschlag im Allgäu war der durch eine Erkältung erzwungene Verzicht auf Katharina Hennig, die sich mit den Plätze neun und zehn auf vorherigen Stationen für die Weltmeisterschaften im Februar im österreichischen Seefeld qualifiziert hatte.

Die Entscheidung über den Gesamtsieg fällt bei den Rennen am Wochenende im italienischen Val di Fiemme inklusive des Schlussanstiegs am Sonntag auf die Alpe Cermis zwischen Norwegen und Russland. Klaebo liegt fünf Sekunden vor dem Russen Sergej Ustjugow, den er in der Verfolgung im Schlussspurt bezwang. Er will aber nach Informationen der Zeitung „Aftenposten“ erst nach dem Ruhetag am Freitag entscheiden, ob er die Tour überhaupt bis zum Schluss fortsetzt. Östberg trennen 35,4 Sekunden von Natalia Neprjajewa.

dpa

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