Eder mit Doppelpack gegen Grizzlys

CHL-Generalprobe geglückt, Rückstand auf Mannheim weiter verkürzt: EHC fertigt Wolfsburg ab

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Besonderes Match für EHC-Crack Mark Voakes (l., hier gegen Valentin Busch), er spielte von 2014 bis 2018 für Wolfsburg.

Der EHC Red Bull München schießt die Grizzlys Wolfsburg ab und feiert eine geglückte Generalprobe für das Duell in der Champions Hockey League gegen Malmö.

München - EHC Red Bull München gegen Grizzlys Wolfsburg – so lautete das DEL-Finale 2016 und 2017. Am Sonntag war es allerdings das Duell des Tabellenzweiten gegen den ohne zehn verletzte Spieler angetretenen Vorletzten und so siegten die Hausherren erwartungsgemäß mit 5:1 (1:0, 1:1, 3:0). Die Generalprobe für das Viertelfinale der Champions Hockey League am Dienstag gegen Malmö ist also geglückt. Durch die 2:3-Niederlage von Spitzenreiter Adler Mannheim gegen die Eisbären Berlin beträgt der Rückstand des EHC auf Rang eins nur noch drei Zähler. "Klar schauen wir auf die Tabellen", gab Doppeltorschütze Andi Eder zu, "aber am Ende müssen wir unsere Spiele gewinnen. Am Ende wird abgerechnet."

Die 4180 Zuschauer am Oberwiesenfeld sahen einen dominierenden EHC, der im ersten Abschnitt alleine 19 mal aufs Tor feuerte. Zum Vergleich: Die Gäste setzten nur zwei Torschüsse ab. Dennoch reichte es nur zu einem Treffer von Trevor Parkes (8.), alle anderen Versuche konnte entweder ein Grizzly-Verteidiger blocken oder Keeper Gerald Kuhn, der den Vorzug vor Ex-EHC-Goalie David Leggio erhalten hatte, parieren.

Überraschender Ausgleich - ausgerechnet der Ex-Wolfsburger mit der Antwort

Das Kräfteverhältnis änderte sich auch im zweiten Drittel nicht, dennoch konnte Jason Jaspers ausgleichen (31.), weil der Meister, bei dem kurzfristig Maxi Daubner wegen einer im Training erlittenen Oberkörperverletzung ausfiel, seine Überlegenheit nicht auf die Anzeigetafel bringen konnte. Ausgerechnet der Ex-Wolfsburger Mark Voakes besorgte aber noch vor der Pause in Unterzahl die erneute EHC-Führung (39.).

Im Schlussabschnitt schwanden den mit nur drei vollen Reihen angetretenen Wolfsburgern schließlich die Kräfte und Andi Eder per Doppelpack (46., 57.) und Jakob Mayenschein (55.) besorgten den 5:1-Endstand. Die EHC-Fans forderten zwar noch "Eiszeit für Leggio", doch den Gefallen taten ihnen die Wolfsburger nicht mehr.

Florian Weiß

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