Radsport-Olympiasieger

Olaf Ludwig glaubt trotz "Nationalfeierwochen" nicht an Tour

"Ich glaube nicht, dass sie stattfindet", sagt Olaf Ludwig über eine mögliche Tour de France in diesem Jahr. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa
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"Ich glaube nicht, dass sie stattfindet", sagt Olaf Ludwig über eine mögliche Tour de France in diesem Jahr. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Radsport-Olympiasieger Olaf Ludwig glaubt nicht an eine Austragung der diesjährigen Tour de France.

"Die Tour wartet eben noch. Ich glaube nicht, dass sie stattfindet, und eine Tour ohne Publikum ist keine Alternative", sagte der 60-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Wegen der Coronavirus-Pandemie sind derzeit alle Radrennen bis 1. Juni abgesagt oder verschoben, darunter auch zahlreiche Frühjahrsklassiker wie Paris-Roubaix sowie der Giro d'Italia.

Die Tour soll eigentlich am 27. Juni in Nizza beginnen und am 19. Juli in Paris enden. Die Verantwortlichen haben sich derzeit Zeit bis zum 15. Mai erbeten. Da zahlreiche Teams von den Sponsoreneinnahmen abhängig sind, die bei der Frankreich-Rundfahrt besonders hoch sind, gilt eine Verschiebung nach hinten zunächst als erste Alternative.

"Die Tour sagt, für uns und für Frankreich sind das Nationalfeierwochen", betonte Ludwig. Auch deshalb warte der Veranstalter mit einer Absage oder einer Verschiebung. Tour-Boss Christian Prudhomme hatte bereits erklärt, dass das Rennen ohne Zuschauer keine Option sei.

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