„Es war schon ein bisschen furchterregend“

Video: Mann über Bord! Dramatische Rettung beim Volvo Ocean Race

Dramatische Momente beim Volvo Ocean Race auf dem Weg von Australien nach Hong Kong. Ein 24-Jähriger wurde über Bord gespült und musste von der Crew gerettet werden.

Alex Gough hatte Glück – und zwar jede Menge. Der 24-jährige Australier wurde beim Volvo Ocean Race auf dem Weg von Australien nach Hong Kong von einer Welle über Bord des Bootes Sun Hung Kai/Scallywag gespült, aber schon nach sieben Minuten von der Crew aus dem Wasser gezogen. „Ich war dumm, aber glücklicherweise waren meine Kameraden auf Zack und haben schnell umgedreht“, berichtete Gough, der keine Schwimmweste trug und nicht durch eine Leine gesichert war. „Mir geht’s gut, aber es war schon ein bisschen furchterregend.“ Im chinesischen Meer gibt es Haie – allerdings bei Weitem nicht so viele wie etwa in Australien…

Skipper David Witt war am Steuer, als Gough über Bord ging. „Es hat jedem noch mal klargemacht, wie schwierig es ist, einen im Wasser zu sehen. Und das bei einem sonnigen Tag, bei 18 Knoten Wind. Du willst so etwas nicht erleben bei 20 Knoten in der Dunkelheit.“

2006 wurde beim Volvo Ocean Race Hans Horrevoets im Atlantik über Bord gespült. Erst nach einer Stunde fand ihn seine Crew – der Niederländer konnte nicht wiederbelebt werden. Es war der fünfte Todesfall der Rund-um-die-Welt-Regatta und ihrer Vorgänger. Trotz der Rettungsaktion von Gough führte die Scallywag, deren Heimathafen Hong Kong ist, die Flotte der sieben Boote an.

bb

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