Sender lädt Hartmann vom Markwort-Stammtisch aus – jetzt kommt ein Faschings-Präsident…

TV-Eklat: Waldi wirft beim BR hin!

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Mann mit Kult-Charakter: Waldi Hartmann mit Philipp Lahm – und viel, viel Wasser…

Turbulentes Ende einer weiß-blauen TV-Ehe: Waldemar Hartmann wirft beim Bayerischen Rundfunk hin.

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Sachsen klauen unseren Waldi

Nachdem die tz am Montag berichtet hatte (siehe links), dass der Kult-Moderator einen Vertrag beim MDR in Leipzig unterschrieben hat („Sachsen klauen unseren Waldi“), eskalierte am Freitag die Situation: Der BR lud Hartmann aus seinem Sonntags-Stammtisch mit Helmut Markwort aus, in dem er auftreten sollte. Offizielle Begründung: Er stehe der ebenfalls geladenen Strauß-Tochter Monika Hohlmeier politisch zu nahe, die Konstellation verspreche zu wenig Spannung. Dass zu viele Schwarze beim BR stören, ist neu. Hartmann zog jedenfalls die Konsequenzen und erklärte der tz: „Ich will nicht mehr. Schade, dass nach 32 Jahren die Verbindung mit dem BR durch eine Lachnummer beendet wird.“

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung sorgte BR-Fernsehdirektor Gerhard Fuchs für Hartmanns Ausladung – aus „persönlich unterlegten“ Gründen. Der Ärger, dass Waldi „rübermacht“ nach Leipzig, darf wohl als wahres Motiv betrachtet werden. Hartmann, der nach eigenen Angaben vor Hohlmeier für die Sendung zugesagt hatte, wundert sich: „Wenn der Fernsehdirektor selbst keine Anstalten macht, meinen BR-Vertrag zu verlängern, und dann verärgert ist, dass ich ein Angebot des MDR annehme, fehlt mir das Verständnis.“ Zur offiziellen Begründung in Sachen Hohlmeier fällt Hartmann nur noch Spott ein: „Wenn alle Personen, die Frau Hohlmeier oder ihrer politischen Richtung nahestehen, vom Bildschirm des BR verbannt werden, müssten nahezu alle Sendungen moderationsfrei gestaltet werden. Wenn ich als Wertkonservativer nicht mehr im Bayerischen Rundfunk auftreten kann, dann gute Nacht.“

Dass Hartmann weiterhin, wie vom BR-Sport gewünscht, die Vorzeige-Sendung Blickpunkt Sport präsentiert, ist damit kein Thema mehr. Der Moderator zürnt: „Ich muss kein Tischtuch mehr zerschneiden, da ist keines mehr da.“ Als Ersatz für die Markwort-Sendung am Sonntag wollte Fuchs den ehemaligen BR-Radiokommentator Günther Koch engagieren – doch „GüKo“ ist in Urlaub. Nun springt der Veitshöchheimer Faschings-Präsident Bernd Händel ein. Das passt perfekt zum gesamten Vorgang.

Jörg Heinrich

Quelle: tz

Quelle: tz

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