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Verband steht hinter den Plänen

Tour de France: Erstaunliche Zukunftspläne - Spektakuläre Änderungen geplant

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Sehen in der Zukunft manche Etappen der Tour de France so aus?

Die Tour de France hat mit geringen Zuschauerzahlen vor den Fernsehern zu kämpfen. Das soll sich in Zusammenarbeit mit dem eSport ändern. Ist der virtuelle Radsport die Lösung?

München/Brüssel - Während sich die Fahrer der diesjährigen Tour de France bereits auf die Reise gemacht haben, geraten die Verantwortlichen des Radsports in einem Diskussionsthema aneinander. Virtueller Sport - auch eSport genannt - findet bei der jungen Generation immer mehr Anklang. Nun will laut Angaben der ARD auch der Radsport Weltverband (UCI) auf den Trend aufspringen. 

205 Millionen Zuschauer sahen sich beispielsweise das League-of-Legends-Weltmeisterschaftsfinale online an. Davon können die Verantwortlichen des UCI nur träumen. Zwar versammeln sich während der 21 Etappen rund zwölf Millionen Radsport-Begeisterte an den Straßenrändern um ihren Tour-Stars zu sehen, doch die Zuschauerzahlen lassen zu wünschen übrig. Laut tagesspiegel.de hatte die ARD im vergangenen Jahr lediglich 1,28 Millionen Zuschauer. 

Virtuelle Komponente soll die Zuschauerzahlen vor dem Fernseher erhöhen

Um das Zuschauer-Interesse wieder zu steigern, soll der Radsport in naher Zukunft eine virtuelle Komponente bekommen. Bei der Giro d‘Italia - Italiens Pendant zur Tour de France - stehen bereits Pläne über einen virtuellen Prolog zur Debatte. Hierbei sollen die Fahrer bereits im Voraus vor dem Bildschirm strampeln, um unter sich auszumachen, wer zur ersten Etappe das Rosa Trikot überziehen darf. Doch für die Gesamtwertung soll die Zeit der Prolog-Rennen nicht zählen.

Um auch die Fans zu Hause vor dem Fernseher einzubinden, sollen sich Radsport-Begeisterte via Internet und entsprechender Gerätschaften mit den Profis messen können. Mit dieser Ergänzung sollen die Zuschauerzahlen wieder steigen und damit auch neue Sponsoren an Bord geholt werden. 

Gegenwind aus dem Lager der Sportler: Geht die Attraktivität verloren?

Während sich Giro-Direktor Maurizio Vengi sehr stark für die Neuerungen einsetzt, weht im Radsport-Lager auch ein sehr starker Gegenwind. Der traditionelle Charakter des Radsports sollen nicht in den Hintergrund geraten. „Klar, man will alles modernisieren, mit der Zeit gehen, aber ob das wirklich Sinn macht, uns alle auf die Rolle zu setzen?“, so Roger Kluge vom Team Lotto-Soudal. 

Kritiker prangern vor allem auch den Verlust der Rennstrategie an. Sie sehen eine Gefahr darin, dass sich die Rennen nur noch durch die körperlichen Fähigkeiten entscheiden und nicht mehr durch eine ordentliche Planung und den direkten Zweikampf unmittelbar vor der Zielline. Fest jedes Jahr kommt es bei der letzten Etappe der Tour zu spannenden Duellen um den Gesamtsieg. Sollte diese Komponente wegfallen, könnte der Schritt des UCI auch nach hinten losgehen.

Marktführer bei virtuellen Radsportsystemen verfügt über 1,3 Millionen registrierte Kunden

Ein großes Problem wird sein, die neue Generation begeistern zu können. Problematisch stellt sich hier vor allem die immer kürzer werdende Aufmerksamkeitsspanne dar. Eine mögliche Lösung für dieses Problem wäre es, sich über Teile der Strecke mit den Profis messen zu können. UCI-Präsident David Lappartient hat bei dem Projekt besonders die Olympischen Spiele 2024 und die Tour de France im Blick. Er baut unter anderem auf Marktführer Zwift, der bereits über fast 1,3 Millionen registrierte Kunden zu verzeichnen hat, die virtuelle Radsportsysteme nutzen. 

In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswertes über die Tour de France 2019

Wir haben auch die Übertragungen der Tour de France 2019 für Sie im Überblick zusammengefasst. 

Der Startort der Frankreich-Rundfahrt für die 107. und 108. Ausgabe steht bereits Fest. Im kommenden Jahr starten die Fahrer in Nizza. 2021 wird die Reise in Dänemark losgehen.

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