Sternstunden und Abstürze

Macht Massa das Wunder wahr? Patzt Hamilton? Wird der WM-Kampf mit einem Crash entschieden?

Viele Fragen sind offen vor dem WM-Finale – aber ein paar Antworten stehen schon fest: Niki Lauda und Christian Danner haben die Saison der deutschen Piloten bilanziert:

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Sebastian Vettel: Er geht als Sieger hervor – auch weil er ein Rennen gewann. Formel-1-Legende Lauda im Internetportal f1total.com: „Er ist die Sensation! Sein Talent, seine natürliche Art – über ihn kann man nur Positives sagen. Wenn er so weitermacht, kann er ein ganz Großer werden.“ Auch Danner sieht das so: „Sebastian ist eine besondere Fahrerpersönlichkeit, der nicht nur jung und lustig ist, sondern in der Summe all seiner Eigenschaften etwas bietet, was es in der Formel 1 noch nicht gegeben hat.“

Timo Glock: Die Überraschung, sagt Lauda. „Timo war zuletzt wirklich gut, er hat sich bei Toyota etabliert. Er war Zweitbester.“

Nick Heidfeld: Die Enttäuschung der Saison. „Er ist von seinem Teamkollegen entzaubert worden, weil der schneller ist“, sagt Lauda. Danner ergänzt: „Er hat schlecht ausgesehen gegenüber Kubica und einige Punkte liegen lassen“.

Nico Rosberg: Der Jung­star konnte selten sein Potenzial zeigen. „Im Prinzip war er gut. Weil er aber Fehler gemacht hat und der Williams nicht gut lief, ist er doppelt in die Falle getappt. Das Jahr bedeutet Stillstand“, so Lauda. Für Danner ist es sogar tragisch, „dass er noch bei Williams hängt und Zeit verliert“.

Adrian Sutil: Auch er litt mit seinem Fahrzeug. „Er kann so gut wie nichts zeigen, weil sein Rennwagen nichts hergibt“, findet Lauda. Lob bekam der 25-Jährige von Danner: „Es ist für Adrian Sutil ein sehr schwieriges Jahr. In Monaco hatte er eine Sternstunde, die sein Potenzial gezeigt hat“.

Quelle: tz

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