Spaßpilot Vettel über Essen, Emotionen und Fans

Sebastian Vettel hat Freude an seinem Beruf.
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Sebastian Vettel hat Freude an seinem Beruf.

Er ist der Shooting-Star der Formel 1: Sebastian Vettel.

Als jüngster Fahrer aller Zeiten gewann der gebürtige Heppenheimer in der Vorsaison einen Grand Prix – am 14. September 2008 mit 21 Jahren und 74 Tagen in Monza. Auch Formel-1-Boss Bernie Ecclestone findet: „Mister Vettel ist super.“ 2007 debütierte der Hesse, der mittlerweile in Walchwil/Schweiz lebt, für BMW, ging dann zu Toro Rosso und fährt ab der kommenden Saison für Red Bull Racing. Aber Vettel gehört nicht zu der glattgebügelten, langweiligen Generation der modernen Formel-1-Piloten. Er hat Spaß – auf und abseits der Strecke. Das wurde auch im Interview mit dem Magazin Red Bulletin deutlich.

Vettel über:

Die englische Küche: „Der größte Kulturschock für mich werden wohl die Essgewohnheiten werden, da gibt es ja keinen größeren Unterschied als den zwischen England und Italien. Das britische Nationalgericht ist mittlerweile Chicken Teriyaki (japanisches Huhn – d. Red.), weil sich die originäre Küche mangels Genießbarkeit nicht bewährt hat.“

Die Emotionen nach dem Sieg beim Großen Preis von Italien: „Ich hab’s erst mal überhaupt nicht verstanden und zu überlegen begonnen: Was sagt man denn in so einer Situation. Ist blöd: Da arbeitest du dein Leben lang auf diesen Moment hin, und wenn es schließlich so weit ist, weißt du nicht, wo vorn und hinten ist. Gegen Ende der Auslaufrunde ist es dann gesickert, ich habe den Funk noch mal aufgedreht und mich schreiend bedankt, diesmal auf Italienisch.“

Die Faszination der Formel 1: „Wenn ich die Kiste im Qualifying rumschmeiße und merke, jede Kurve ist am Limit, dann fahre ich über die Ziellinie, sehe die Zeit und denke, boah, das hat jetzt gesessen. Dass man in eine Sache so vertieft ist, dass man nix mehr sonst spürt, alles ausblendet, das kann mir nur das Rennfahren geben. Geld, Promis, der ganze Zirkus ist irrelevant im Vergleich.“

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Gute Autofahrer: „Wenn ich auf der Autobahn fahre und es regnet in Strömen, fahre ich vielleicht 110, sonst wird mir mulmig. Andere fliegen mit 130 an mir vorbei, und ich denke, mamma mia, so geht’s also auch. Aber ob der deswegen ein guter Autofahrer ist?“

bulletin

Späße in der Formel 1: „Sehr beliebt ist zum Beispiel, die Handschuhe des Fahrers innen voll Vaseline zu füllen und sie ihm erst kurz vor dem Wegfahren ins Cockpit zu reichen. Harmloses Zeug, aber seeehr lustig.“

Seine Fans: „Es ist nicht so, dass ich aus dem Haus gehe und die Leute kreischend zusammenlaufen. Aber wenn ich wo hinkomme, kennen mich die Menschen, die rufen meinen Namen und wissen alles von mir. Ich krieg auch viele Geschenke von Fans. Stofftiere in allen Formen und Farben, Sushi to go, das ein halbes Jahr halten soll und so aussieht, als ob man es besser nie anfassen sollte.“

Neugierig geworden? Das komplette Interview lesen sie im Red Bulletin, das am kommenden Dienstag der tz beigelegt ist.

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Quelle: tz

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