Spaßfußball in Dortmund? - Klopp zum BVB

Jürgen Klopp könnte dem Dortmunder Team den Spaß am Fußball zurück geben.
+
Jürgen Klopp könnte dem Dortmunder Team den Spaß am Fußball zurück geben.

Dortmund - Jürgen Klopp soll Borussia Dortmund in eine erfolgreichere Zukunft führen.

Nur vier Tage nach der Trennung von Thomas Doll präsentierte der Bundesligist den 40-Jährigen am Freitag als neuen Hoffnungsträger. Der Fußball-Lehrer, der mit seinem Stammverein FSV Mainz 05 den Aufstieg in die Eliteliga verpasst hatte, erhält beim BVB einen Vertrag bis zum 30. Juni 2010. “Für mich ist das natürliche eine Ehre, Trainer beim BVB zu sein. Dem Verein zu helfen, wieder richtig in die Spur zu kommen. Ich habe ein Riesenlust darauf, das jetzt zu machen“, sagte Klopp bei seiner Vorstellung.

Klopp, der seinen Co-Trainer Zeljko Buvac mitbringt, ist nach Jürgen Röber und Doll bereits der dritte Trainer binnen 18 Monaten beim Revierverein. Die schnelle Verpflichtung von Klopp kam nicht überraschend. Schon wenige Stunden vor dem Pokalfinale der Borussia am 19. April gegen den FC Bayern München war er als neuer BVB-Coach für die kommende Saison gehandelt worden. Gleichwohl bestritt die Vereinsführung, bereits vor der Trennung von Doll am vergangenen Montag mit dem neuen Coach verhandelt zu haben. “Wir haben am Montag die ersten Gespräche geführt“, versicherte Hans-Joachim Watzke, ausschließlich mit Klopp verhandelt zu haben. “Ich glaube, dass jetzt eine spannende Zeit anfängt.“

Ähnlich wie Vorgänger Doll verfügt auch Klopp nicht über allzu große Erfahrung als Trainer. Der BVB ist erst die zweite Station des charismatischen Fußball-Lehrers, der den Zweitligisten Mainz am Rosenmontag 2001 übernommen und nach zwei vergeblichen Anläufen in die Bundesliga geführt hatte. Einem Millionenpublikum wurde Klopp zudem bekannt als Fußball-Experte beim ZDF. Diese Tätigkeit wird er nach der anstehenden Europameisterschaft allerdings aufgeben.

Quelle: DPA

Auch interessant:

Meistgelesen

Kerber „ohne Erwartungen“ nach Wimbledon - Aus in Berlin
Mehr Sport
Kerber „ohne Erwartungen“ nach Wimbledon - Aus in Berlin
Kerber „ohne Erwartungen“ nach Wimbledon - Aus in Berlin

Kommentare