"Es ist immer noch alles drin"

Schmitt bei Loitzl-Sieg Achter - Schuster zufrieden

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Martin Schmitt beim Sprung von der Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen - Waren's etwa die Nerven? Den Podestplatz dicht vor Augen ist Martin Schmitt abgeschmiert und beim ersten Weltcupsieg des Österreichers Wolfgang Loitzl von Platz drei nach dem ersten Sprung auf Platz acht gelandet.

„Ich bin natürlich enttäuscht und ein bisschen traurig. Der zweite Sprung hatte nicht mehr die Qualität des ersten. Ich habe angegriffen und es ist nicht aufgegangen“, grantelte Schmitt.

Das Gute daran: Das ist ein Granteln auf richtig hohem Niveau! Schmitt ist wieder wer – und im Sommer hätte sicher keiner geglaubt, dass der Oldie ernsthaft mit dauerhaften Top-Ten-Platzierungen unzufrieden sein könnte. Und so ganz nebenbei in der Tournee-Gesamtwertung auf Platz sechs liegen würde. Deswegen gab sich Trainer Werner Schuster auch angriffslustig: „Es ist noch alles drin!“ Vom Stockerlplatz bis zum Sieg.

Aber wer siegen will, muss neben Simon Ammann auch Wolfgang Loitzl schlagen. Der Ösi setzte sich vor 26 000 Zuschauern mit Sprüngen von 134,5 und 136,5 Metern knapp vor dem Schweizer durch und löste Ammann, der auf 140 und 134,5 Meter kam, auch an der Spitze der Tournee-Gesamtwertung ab. Der Vorsprung des Österreichers ist mit mit 0,5 Zählern allerdings hauchdünn. „Das ist wie Ostern und Weihnachten auf einen Tag. Ich bin überglücklich. Es ist ein Traum. Jetzt glaube ich daran, dass ich die Tournee gewinnen kann“, jubelte Loitzl.

Vom Winde verweht wurden die Hoffnungen der anderen deutschen Springer. Michael Uhrmann kam auf Rang 14, Stephan Hocke wurde 20., und Michael Neumayer büßte als 24. viel Boden ein. „Für sie war bei den Bedingungen nicht viel mehr drin“, sagte Bundestrainer Schuster.

Mit 135 Metern im ersten Versuch hatte Schmitt im weiten Rund für Jubel und Hoffnung gesorgt. „Ich habe innerlich gelächelt, als ich auf dem Balken saß. Man spürt die Unterstützung der Fans, das gibt ein gutes Gefühl“, beschrieb der Routinier seine Emotionen. „Der Sprung war schon sehr gut, der ist mir richtig gelungen. Es war kein Fehler drin, daher bin ich sehr zufrieden“, kommentierte Schmitt seine Leistung. Doch im Finale vergab der 30-Jährige mit 124 Metern seine gute Ausgangsposition und stellte danach enttäuscht fest: „Die Bedingungen waren nicht einfach, da musste man hundertprozentig sauber springen. Das ist mir leider nicht gelungen. Ich hatte zu wenig Ski-Anstellwinkel, bin mit dem Körper nach vorne gefallen. Ich hatte es mir eigentlich zugetraut.“

Trost erhielt der deutsche Vorzeigespringer von Uhrmann, der mit 126,5 und 121,5 Metern nicht wie erhofft in die Top Ten kam. „Wir warten alle darauf, dass Martin auf das Podest springt. Irgendwann wird es so weit sein“, sagte der Bayer. Mit seiner eigenen Leistung war er nicht ganz zufrieden. „Im ersten Versuch war ich sehr aggressiv und habe viel riskiert. Aber ich konnte nach dem Absprung nicht so gut Druck entwickeln. Optimal war der Sprung sicher nicht. Der zweite war ganz okay, da bin ich am Tisch viel besser weggekommen“, bilanzierte Uhrmann.

Völlig frustriert verließ Michael Neumayer wortlos die Anlage. Mit seinem Final-Sprung von 116,5 Metern fiel der Vorjahres-Dritte weit zurück. Schon im ersten Durchgang hatte er mit 127 Metern einige Punkte liegengelassen und danach eingeräumt: „Ich hätte mir mehr zugetraut und wäre gern ein paar Meter weiter gesprungen.“

Für eine Überraschung sorgte Junioren-Weltmeister Andreas Wank (118 Meter), der sich im K.o.-Duell gegen Adam Malysz durchsetzte.

Heiße Fotos aus dem Skilehrer(innen)-Kalender

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Das Cover der Frauen-Ausgabe ziert Melina Pohl. Die Stuttgarterin gibt den Schwaben Wedel-Unterricht. © www.skilehrerinnen.at
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Dieser Herr zeigt sich auf dem Titel des Männer-Kalenders - mit nichts als zwei Skiern bekleidet. © www.skilehrerinnen.at
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Wenn das kein gutes Jahr wird: Diese Dame läutet den Januar ein! © www.skilehrerinnen.at
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Dieser Herr heißt im Männerkalender das Jahr willkommen. © www.skilehrerinnen.at
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Du hast die Haare schön! © www.skilehrerinnen.at
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Trockenübungen in falscher Sportkleidung © www.skilehrerinnen.at
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Wenigstens hat sie keine kalten Füße. © www.skilehrerinnen.at
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Der Skilehrer für den Mai. © www.skilehrerinnen.at
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Da möchte man gerne Ski sein. © www.skilehrerinnen.at
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Mister Juli © www.skilehrerinnen.at
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Da geht die Sonne auf! © www.skilehrerinnen.at
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Schöne Aussichten © www.skilehrerinnen.at
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Was für ein Brett! © www.skilehrerinnen.at
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Knapp daneben ist auch vorbei. © www.skilehrerinnen.at
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Skifoan is des Leiwandste, wos ma si nur vorstoin kann ... © www.skilehrerinnen.at
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Was will uns der Skilehrer damit sagen? © www.skilehrerinnen.at
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Bei Mister November würde wohl jede Frau gerne eine Stunde nehmen. © www.skilehrerinnen.at
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Abfahrt! © www.skilehrerinnen.at

Quelle: tz

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