Maria wird Zweite im Slalom, Susanne mit Bestzeit im zweiten Lauf

Riesch-Festspiele, erster Akt

Maria Riesch bei der Zielankunft im zweiten Durchgang.
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Maria Riesch bei der Zielankunft im zweiten Durchgang.

Garmisch-Partenkirchen - Zuletzt haben nur noch die Ohrringe geglänzt – jetzt strahlen auch die Augen wieder.

Video: Garmisch im Weltcup-Fieber

Maria Riesch (24) ist beim Slalom in Garmisch-Partenkirchen Zweite geworden! Sie jubelte: „Ich bin total happy. Ein Traum ist in Erfüllung gegenangen – es ist total super, hier am Gudiberg auf dem Podest zu stehen!“ Zumal direkt daneben auf dem obersten Treppchen Marias beste Freundin stand: Lindsey Vonn (USA). Also praktisch ein Familienmitglied. Und um das Glück perfekt zu machen: Marias jüngere Schwester Susanne raste auf Platz sieben – mit Bestzeit im zweiten Lauf. Willkommen also beim ersten Akt der Riesch-Festspiele!

Und Maria kann noch für eine Fortsetzung sorgen. Am Samstag um 13 Uhr wird der Super-G gefahren. Auch da hat Riesch das Zeug fürs Stockerl, wenn alles gut läuft.

Wichtig war jetzt aber vor allem der Stockerlplatz im Slalom, nachdem Maria in dieser Disziplin zuletzt gepatzt hatte. Trainer Mathias Berthold gab nach dem zweiten Platz offen zu: „Mir ist ein Stein – nein, die ganze Zugspitze – vom Herzen gefallen.“ Alpin-Chef Wolfgang Maier sagte: „Das ist eine extreme Erleichterung für das ganze Team und besonders für die Maria. Das war das richtige Ergebnis zur richtigen Zeit. Das hilft uns natülich auch im Bezug auf die WM.“ Die Titelkämpfe im französischen Val d’Isère beginnen bereits am Dienstag mit dem Super-G der Damen.

Riesch: „Ich will bei der WM eine Medaille holen. In welcher Disziplin und in welcher Farbe, das ist mir egal.“ Den Super-G in Garmisch-Partenkirchen nimmt Maria als WM-Vorbereitung: „Ich habe zuletzt keinen Super-G trainiert, weil der Slalom Priorität hatte.“ Das hat funktioniert. Ob jetzt auch Teil zwei der Garmisch-Pläne klappt? Maria: „Ich werde schnell fahren. Jetzt muss ich bloß noch ins Ziel kommen, dann passt das schon…“

hei

Quelle: tz

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