Halbfinale bei Turnier in Frankreich

Handball-WM 2017 heute live: So sehen Sie Kroatien gegen Norwegen im Live-Stream

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Die Norweger bejubeln ihren Einzug ins Halbfinale.

Paris - Die Handball-WM geht in die heiße Phase! Wir verraten Ihnen, wie Sie das Halbfinale Kroatien gegen Norwegen heute live im Stream sehen können.

Update vom 18. März 2017: Die deutschen Handballer haben einen neuen Chefcoach: Christian Prokop feiert am Wochenende sein Debüt als DHB-Trainer. Wir verraten Ihnen, wo Sie das Spiel Deutschland gegen Schweden live im TV und im Live-Stream verfolgen können

Update vom 28. Januar 2017: Das Endspiel steht fest: Frankreich trifft auf Norwegen. Können die Franzosen ihren Titel verteidigen, oder schaffen die Skandinavier gar eine Sensation? Wir erklären Ihnen, wie Sie das Finale der Handball-WM 2017 Frankreich gegen Norwegen im Live-Stream sehen.

Auch wenn für Deutschland die Handball-WM seit der Achtelfinal-Niederlage am Sonntag gegen Katar schon beendet ist - für eingefleischte Handball-Liebhaber kommen die echten Leckerbissen erst jetzt. Am Donnerstag und Freitag gingen beziehungsweise gehen in der AccorHotels-Arena in Paris die beiden Halbfinals über die Bühne.

Die Paarungen der beiden Spiele mögen allerdings den ein oder anderen Beobachter überrascht haben. Denn neben Titelverteidiger Frankreich und Ex-Weltmeister Kroatien haben es zwei Mannschaften in die Vorschlussrunde geschafft, die noch nie zuvor in einem WM-Finale standen: Slowenien und Norwegen.

Die Slowenen trafen am Donnerstag bereits auf Frankreich - und schieden gegen den Gastgeber aus. Norwegen bekommt es am Freitag mit Kroatien zu tun.

Handball-WM 2017 heute: Das Halbfinale Kroatien gegen Norwegen

Am Freitag steigt nun also Halbfinale Numero zwei. Kroatien, Weltmeister des Jahres 2003, trifft in Paris auf die Überraschungsmannschaft der Norweger.

Dass es Kroatien bis ins Semifinale geschafft hat, dürfte dabei auch die deutsche Mannschaft schmerzen. Zum Abschluss der Vorrunde hatten die Kroaten gegen Deutschland schließlich noch eine satte 21:28-Niederlage kassiert. Dafür scheint Kroatien im Laufe der K.o.-Spiele zunehmend besser in Form zu kommen. Auf ein 21:19 gegen Ägypten folgte ein 30:29 gegen Spanien. Gegen den Weltmeister von 2013 war vor allem Rückraumspieler Marko Mamic eine wichtige Waffe. Er erzielte starke neun Treffer.

Kroatien ist - ähnlich wie Frankreich - mit der Situation großer Matches durchaus vertraut. Bereits viermal stand die Nationalmannschaft des jungen Staates seit 1995 in einem WM-Finale, zweimal gewann sie olympisches Gold. Seit 2004 haben sich die Kroaten bei großen Meisterschaften stets unter den besten Sechs platziert.

Insofern ist auch das zweite WM-Halbfinale ein Spiel der Gegensätze. Denn mehr noch als Slowenien ist Norwegen ein echtes Überraschungsteam der Handball-WM 2017. Die Skandinavier stehen zum ersten Mal überhaupt in einem Weltmeisterschafts-Halbfinale - für die Turniere in 2013 und 2015 hatte sich Norwegen nicht einmal qualifiziert.

Umso größer fiel die Freude nach dem souveränen 31:28 gegen Ungarn im Viertelfinale aus: „Norwegens Machtdemonstration riecht nach möglichem WM-Gold“, titelte zum Beispiel die Zeitung Bergensavisen. Zur Halbzeit hatten die Nordmänner in dem Match bereits 17:10 geführt. Die Ausgangsposition vor beiden Halbfinals ist also ähnlich: Ein nicht ganz makellos aufspielender Favorit trifft auf einen vermeintlichen Underdog in Bestform.  

Handball-WM 2017 heute live: Kroatien gegen Norwegen am Freitag live im Stream

Wie tags zuvor fällt der Startschuss für das Halbfinale Kroatien gegen Norwegen am Freitag: Ab 20.45 Uhr ringen die beiden Teams in Paris um den Sprung ins Finale. Auf bewegte Bilder des Spiels müssen die Handball-Freunde deswegen aber nicht verzichten - auch wenn im deutschen Fernsehen aufgrund der Streitigkeiten um die Übertragungsrechte wieder einmal Sendepause herrscht. 

Der Live-Stream auf der Homepage des DHB-Sponsors DKB-Bank geht dafür pünktlich um 20.45 Uhr auf Sendung. Als Kommentatoren werden erneut Markus Götz und Uwe Semrau fungieren. Eine größere Vor- und Nach-Berichterstattung ist allerdings nicht geplant.

Vorsicht beim Streamen auf dem Smartphone

Zuschauer der beiden Partien sollten auf eine technische Fußangel Acht geben: Der Livestream kann zwar auch problemlos über mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets abgerufen werden. Wer diese Option nutzt, sollte aber eine stabile Verbindung zu einem WLAN-Netz gewährleisten. Andernfalls kann die datenintensive Übertragung schnell das Daten-Volumen des Mobilfunkvertrages aufzehren - dann drohen hohe Zusatzkosten.

Übrigens ist es auch möglich, den HD-Stream der Handball-WM mit einem Trick auf einen Fernseher zu übertragen. Wie das geht, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Handball-WM 2017 heute live: Highlights der Halbfinals in der Zusammenfassung

Wer die Liveübertragungen der beiden Halbfinal-Spiele Frankreich gegen Slowenien und Kroatien gegen Norwegen verpasst, wird zudem die Gelegenheit haben, sich die Highlights (und möglicherweise dramatischen letzten Minuten) im Netz noch einmal in der Kurz-Zusammenfassung anzusehen: Die Webseite sportdeutschland.tv bietet kurze Spielberichte in Bewegtbildern zum kostenlosen Abruf.

Hartgesottene können sich hier übrigens auch noch einmal das schmerzhafte Achtelfinal-Aus des deutschen Teams gegen Katar und Interviews mit den geschlagenen „Bad Boys“ zu Gemüte führen.

Handball-WM 2017: Das Halbfinale Frankreich gegen Slowenien

Am Donnerstag hatte übrigens zunächst die große Stunde des Favoriten geschlagen. Gastgeber und Titelverteidiger Frankreich wollte - oder eher: musste - den letzten Schritt ins WM-Finale machen.

Dass die Mannschaft nicht unverwundbar war, hat allerdings das Viertelfinale gegen die starken Schweden gezeigt. Noch zur Halbzeit lag das Team um den besten Werfer Kentin Mahé (9 Tore) vor der imposanten Kulisse von 28.000 Zuschauern in Lille mit 15:16 zurück.

Erst in der zweiten Hälfte fanden die Franzosen wieder so richtig in die Spur. Wenngleich das 33:30 zu keiner Phase ein wirklich ungefährdeter Sieg war. Nun ging es zum Halbfinale aus der nordfranzösischen Provinz in die Hauptstadt Paris. Den Druck auf die Mannschaft der Coaches Didier Dinart und Guillaume Gille verringerte das aber auch nicht gerade.

Völlig anders war die Ausgangslage der Slowenen: Sie hatten ihr Soll eigentlich bereits übererfüllt. Mehr als einen vierten Platz hatten die Handballer vom Südostrand der Alpen bei einer WM noch nie erreicht. Zuletzt, 2015, war im Viertelfinale Schluss. Dementsprechend ausgelassen feierten die Männer aus Slowenien am Dienstag auch ihren 32:30-Sieg gegen Katar.

Gegen den Deutschland-Bezwinger hatte Slowenien sogar über weite Strecken leichtes Spiel: Zwischenzeitlich führte das Team mit sage und schreibe neun Toren Vorsprung - ehe dann doch noch einmal die Konzentration nachließ. Unter dem Strich boten die Slowenen um den Magdeburger Bundesliga-Profi Marko Bezjak aber eine starke Leistung - die den deutschen Nationalspielern wohl zu denken gegeben haben dürfte.

Doch gegen Frankreich reichte es für die Slowenen nicht.

Mit 25:31 (12:15) verlor das Team gegen den Gastgeber

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Wie und wann es nach den Halbfinal-Spielen bei der Handball-WM weitergeht, das erfahren Sie hier.

Quelle: tz

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