Die Flugkünstler von La Rochelle

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Wagemutig stürzen sich die Springer in 28 Meter Tiefe.

La Rochelle - Knapp 28 Meter geht es in die Tiefe, das macht für die Athleten etwa drei Sekunden freien Fall - und die kamen den 70 000 Zuschauern in La Rochelle vor wie Ewigkeiten.

Denn was der Sieger Gary Hunt (Großbritannien, unten mit dem Zweiten Michal Navratil, Tschechien und dem Dritten Alain Kohl, Luxemburg, rechts) zeigte, ließ alle den Atem anhalten. Mehrfache Salti mit Schrauben drehten sie ins 16 Grad kalte Hafenbecken, während der Wind über die Küste pfiff.

„Das Wetter hat es sehr schwierig gemacht. Ich bin froh, dass alle heil unten sind und freue mich jetzt auf die Party“, meinte der Sieger. Und der hatte den Triumph wahrlich verdient: Er war so cool, dass er vor seinem letzten Sprung einen Flic-Flac aufs Absprungbrett zauberte. Der 27-Jährige führt nun auch im Gesamtweltcup und wird wohl auch den Titel holen, da Klippenspringer-Legende Orlando Duque mit einem Knöchelbruch ausfällt.

tz

Quelle: tz

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