Flamini im Visier des FC Bayern - Jetzt bietet Juve mit

Flamini langt zu: Der Franzose (l) kämpft im Arsenal-Training gegen den deutschen Nationaltorwart Jens Lehmann (r.).
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Flamini langt zu: Der Franzose (l) kämpft im Arsenal-Training gegen den deutschen Nationaltorwart Jens Lehmann (r.).

Turin - Das Rennen um den französischen Mittelfeld-Strategen Mathieu Flamini (24) vom FC Arsenal London geht in die entscheidende Phase.

Dass der FC Bayern seine Fühler nach dem „Sechser“ ausgestreckt hat, ist bekannt. Der Rekordmeister steht mit seinem Interesse aber nicht allein da. Auch Juventus Turin möchte Flamini unbedingt. Juve-Geschäftsführer Claude Blanc: „Wir wollen den Franzosen von Arsenal. Wir wissen, dass er als kleiner Junge Juve-Fan war und hoffen auf seine Dienste.“ Juves Angebot: Ein Fünfjahres-Vertrag und vier Millionen Euro pro Saison.

Gutes Geld gäbe es auch bei Bayern. Zudem haben die Roten einen ganz anderen Trumpf: Hier würde der Mittelfeld-Motor auf alte Freunde treffen!

In der Saison 2003/2004 nämlich standen Daniel van Buyten und Flamini im Kader von Olympique Marseille. Der Belgier zur tz: „Flamini wäre gut für Bayern. Er läuft im Spiel dreizehn bis vierzehn Kilometer. Er ist jung und steigerungsfähig. Er macht viel Drecksarbeit und ist von der Spielanlage her ungefähr wie Zé. Die beiden würden richtig aufräumen.“

Möglich, dass seine französischen Kollegen ihm bald persönlich von den Vorzügen des Rekordmeisters berichten. „Wenn er zur EM fährt, werden Franck und Willy bestimmt mit ihm sprechen. Es ist immer wichtig, wenn Freunde einem sagen wie es im Verein läuft“, verrät van Buyten weiter.

Der Ribéry-Transfer kam nicht zuletzt deshalb zustande, weil Sagnol die Vorzüge der Bayern überzeugend vermittelte.

Abgesehen von seinen sportlichen Qualitäten, handelt es sich auch um einen Typen, der gut ankommt. „Er ist sehr nett, offen und positiv. Er würde gut hierher passen. Er hat großen Mut und großen Willen“, lobt van Buyten. Franck Ribéry verriet jüngst auf Spox.com: „Ich würde Mathieu mit offenen Armen empfangen. Ich habe mit ihm drei Mal in der U 21-Nationalmannschaft gespielt, und dann in der Equipe Tricolore.“

Das Interesse hat sich bis London herumgesprochen – denn Trainer Wenger setzt Flamini unter Druck.

„Er hat mir versichert, hier bleiben zu wollen und ich glaube ihm. Aber solange er nicht unterschreibt, ist er frei und kann sich noch für einen anderen Klub entscheiden“, sagte Wenger. „Wir haben uns selbst eine Deadline gesetzt, die bis Ende des Monats geht um die Sache zu entscheiden.“

London, Turin oder Bayern. Flamini hat die Wahl…

Quelle: tz

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