Deutscher im Junioren-Finale

Federer gegen Nadal: Duell der Erzrivalen

Versprechen Tennis auf höchstem Niveau: Roger Federer (l.) und Rafael Nadal
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Versprechen Tennis auf höchstem Niveau: Roger Federer (l.) und Rafael Nadal

Melbourne - Es kommt tatsächlich zum Duell der Giganten! Diesen Sonntag in Melbourne.

Auf der einen Seite Roger Federer (Schweiz): Vierfacher Weltsportler des Jahres, 57-facher Turniersieger. Auf der anderen Seite Rafel Nadal (Spanien): Olympiasieger, 31-facher Turniersieger.

Und Federer hat noch ein Hühnchen zu rüpfen: 237 Wochen in Folge war Federer an der Spitze der Weltrangliste. Bis vor einem halben Jahr. Da löste ihn Rafael Nadal ab. Der Spanier hat sich zu Federers Erzrivalen gemausert: Bereits in sechs Grand-Slam-Finalen standen sich die beiden gegenüber. Darunter auch im längsten Wimbeldon-Finale aller Zeiten. Federer verlor. Der Stachel sitzt tief.

Was haben Serena Williams und Dinara Safina gemeinsam? Richtig, beide stehen im Finale der Australian Open (Samstag, 9.30 Uhr, Eurosport). Und noch was: Sie haben ältere Geschwister, die ebenfalls im Tennis erfolgreich waren.

Serena (27) hat ihrer Schwester Venus (28) schon lange den Rang abgelaufen. Schon vor dem Finale hat sie in ihrer Karriere fast 23 Millionen US-Dollar verdient – das meiste Preisgeld einer Sportlerin. Insgesamt hat Serena schon neun Grand-Slam-Turniere gewonnen. Zum Beispiel 2003, 2005 und 2007 die Australian Open. Geht es im Zwei-Jahre-Rhythmus weiter?

Die Russin Dinara Safina (22) ist erst vor kurzem aus dem Schatten ihres Bruders Marat herausgetreten. Mit einem Sieg über Williams würde sie neue Nummer eins in der Weltrangliste. Über den 29-jährigen Marat, 2000 für neun Wochen an der Weltranglistenspitze, sagt sie: „Er ist immer noch mein Idol, wir haben ein sehr enges Verhältnis.“ Auch die Williams-Schwestern können gut miteinander: Am Freitag gewannen sie in Melbourne zusammen das Damen-Doppel gegen Ai Sugiyama/Daniela Hantuchova (Japan/Slowakei) mit 6:3, 6:3.

Nach dem blamablen Abschneiden der deutschen Profi-Spieler umso erfreulicher: Der Deutsch-Grieche Alexandros-Ferdinandos Georgoudas (Spitzname: Greece) steht überraschend im Junioren-Finale. Dort trifft er auf den topgesetzten Inder Yuki Bhambri.

Dresscode bei den Australian Open in Melbourne

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Quelle: tz

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