Der „Kampf des Jahres“

So endete Arthur Abraham gegen Robin Krasniqi

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Wer darf um den WBO-Gürtel kämpfen? Arthur Abraham (l.) oder Robin Krasniqi?

Erfurt - Heute kommt es in der Erfurter Messe zum „Kampf des Jahres“ im Boxen. So sehen Sie Arthur Abraham gegen Robin Krasniqi live im TV und im Live-Stream.

Update vom 16. Juni 2017: Zweimal wird an diesem Wochenende um WM-Gürtel gekämpft. So sehen Sie Tyron Zeuge gegen Paul Smith und Andre Ward gegen Sergey Kovalev im TV und im Live-Stream. 

Update vom 28. April 2017: Wladimir Klitschko steigt gegen Anthony Joshua wieder in den Ring. Wir verraten Ihnen, wo Sie den Boxkampf des Ukrainers gegen Anthony Joshua live im TV und im Live-Stream verfolgen können.

Update vom 23. April 2017: Arthur Abraham hat den Boxkampf im Supermittelgewicht gegen Robin Krasniqi gewonnen. Der Ex-Weltmeister gewann in der Nacht auf Sonntag nach zwölf Runden die WM-Ausscheidung einstimmig nach Punkten (118:110, 115:114, 117:11). Jetzt darf Abraham auf einen Kampf um den Titel hoffen.

Arthur Abraham kann auf eine lange Karriere als Profi-Boxer zurückschauen. Der 37-Jährige war bereits Weltmeister in zwei verschiedenen Gewichtsklassen und bei zwei unterschiedlichen Verbänden. 2005 errang er den IBF-Gürtel im Mittelgewicht, den er insgesamt zehn Mal verteidigen konnte. 2012 wurde der im heutigen Armenien geborene Abraham Weltmeister der WBO in der Gewichtsklasse des Supermittelgewichts, in der er noch heute boxt. 

Letzte Chance für „King Arthur“?

Nachdem er im März 2014 erneut WBO-Supermittelgewichts-Weltmeister wurde, gelangen ihm fünf Titelverteidigungen dieses Gürtels, bevor er ihn im April 2016 wieder verlor. In Las Vegas unterlag „King Arthur“ dem Mexikaner Gilberto Ramirez einstimmig nach Punkten. Nun könnte es die letzte Chance für Abraham sein, noch einmal einen WM-Kampf zu bestreiten. Sollte der Boxer aus dem Sauerland-Stall gegen Robin Krasniqi gewinnen, würde er eine Revanche gegen Ramirez um den WBO-Titel im Supermittelgewicht bekommen. Ansonsten droht dem 37-Jährigen das Karriereende.

Für den 30-Jährigen Krasniqi geht es um eine weitere Chance, Box-Weltmeister einer der vier großen Verbände WBO, WBA, WBC und IBF zu werden. Der im heutigen Kosovo geborene Linksausleger geht auch wie sein Gegner in seinen 51. Kampf als Profiboxer. Um gegen Abraham kämpfen zu können, speckte der Boxer aus dem Magdeburger SES-Boxstall, der auch den Kampf veranstaltet, extra ein paar Kilo ab, da er eigentlich im Halbschwergewicht unterwegs ist.

Das ist Herausforderer Robin Krasniqi

Seine bisher einzigen WM-Kämpfe verlor Robin Krasniqi gegen Nathan Cleverly (WBO-Gürtel 2013) und gegen Jürgen Brähmer 2015 (WBA-Titel). Mit einem Sieg über Abraham würde der 30-Jährige zum dritten Mal um einen WM-Titel kämpfen und der Herausforderer von WBO-Champion Gilberto Ramirez werden.

Nach der Niederlage gegen Brähmer wechselte Krasniqi ins Supermittelgewicht, um seine Kraft- und Größenvorteile besser ausspielen zu können. Vor dem Kampf gegen Abraham trennte sich der gebürtige Kosovare zudem vom seinem langjährigen Trainer Dirk Dzemski. Wie der neue Coach, Magomed Schaburow, verriet, dass die beiden vor dem Entscheidungskampf vor allem an Krasniqis Schlagfrequenz und Schnelligkeit gearbeitet haben. Technisch und körperlich besitzt Krasniqi durchaus die Voraussetzungen um Abraham zu schlagen, auch wenn dieser natürlich wesentlich erfahrener ist. 

Arthur Abraham steckte vor dem Wiegen im Fahrstuhl fest

Am Tag vor dem Kampf, der über Abrahams weitere Karriere entscheiden wird, gab es beim offiziellen Wiegen gleich mehrere Pannen. Während Krasniqi die Prozedur, die in einem Erfurter Einkaufszentrum stattfans, bereits hinter sich gebracht hatte, fehlte von Abraham jede Spur. Mit einer Stunde Verspätung trafen sein Trainer und er schließlich ein. Grund für die Verzögerung: Das Team steckte im Fahrstuhl fest! Immerhin hatte die Panne für Abraham keine sportlichen Konsequenzen. Denn hätte er sich über zwei Stunden verspätet, wäre der Kampf abgesagt worden. 

Arthur Abraham gegen Robin Krasniqi: Boxen heute live im Free-TV beim MDR

Das deutsche Profi-Boxen ist zurück in der ARD. Nach zweieinhalb Jahren Abstinenz im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gibt es nun wieder einen Kampf im Ring. Doch nicht das Erste Programm der ARD zeigt den Kampf von Abraham gegen Krasniqi, sondern der Mitteldeutsche Rundfunk MDR. Ab 22.30 Uhr wird der Regionalsender der neuen Bundesländer Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt aus der Erfurter Messe auf Sendung gehen. Die Moderatoren werden Rene Kindermann, Stephanie Müller-Spirra und Tom Scheunemann sein - kommentiert wird der Kampf zwischen Abraham und Krasniqi von Eik Galley. 

Arthur Abraham gegen Robin Krasniqi: Boxen heute im Live-Stream auf mdr.de und in der MDR-Mediathek

Sollten Sie am Samstagabend keinen Fernseher zur Verfügung haben, den „Kampf des Jahres“ aber trotzdem nicht verpassen wollen, gibt es gleich mehrere passende Alternativen. Denn der MDR bietet Ihnen gleich mehrere Live-Streams zum Event in Erfurt an. Zum einen gibt es den Live-Stream des Programms des Mitteldeutschen Rundfunks auf mdr.de. Zum anderen finden Sie diesen auch in der MDR-Mediathek. Alle Live-Streams können Sie über Ihren Webbrowser am PC aufrufen. Sollten Sie ein mobiles Endgerät benutzen wollen, gibt es die App des MDR, die Sie im iTunes- und Google Play Store kostenlos herunterladen können.

Hinweis: Wenn Sie den Live-Stream des MDR über Ihr Smartphone oder Tablet ansehen, sollten Sie auf eine stabile WLAN-Verbindung achten. Ansonsten kann es passieren, dass aufgrund der hohen Datenmenge das gesamte Volumen Ihres Mobilfunkvertrages aufgebraucht wird.

Arthur Abraham gegen Robin Krasniqi: Boxen heute im Live-Stream ohne mdr.de

Für alle, die keine Lust auf die Übertragung des MDR haben, bieten die Weiten des Internets eine weitere Möglichkeit. Auf einigen Seiten im Netz finden Sie kostenlose Live-Stream-Angebote zu allen möglichen Sportübertragungen, darunter auch Boxen.

Aber aufgepasst: Diese Seiten befinden sich in Sachen Legalität in einer Grauzone. Außerdem lassen Bild- und Tonqualität deutlich zu Wünschen übrig. Auf einen deutschen Kommentator werden Sie höchstwahrscheinlich auch verzichten müssen. Auch wird Ihnen oft Werbung entgegen kommen, bei der Sie ebenfalls darauf achten sollten, sich keinen Virus oder Malware einzufangen. Schauen Sie doch lieber einen legalen Live-Stream aus unserer zusammengestellten Liste. Achten Sie auch bei der Nutzung von anderen Live-Streams auf die Verwendung einer störungsfreien WLAN-Verbindung, um Ihr mobiles Datenvolumen und damit Ihren Geldbeutel zu schonen. 

tor

Quelle: tz

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