Für den Kampf gegen den Krebs fährt er auf allen Kontinenten

Armstrong weltweit unterwegs

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Lance Armstrong hatte am Donnerstag seine Rückkehr verkündet.

Das Comeback des siebenmaligen Tour-Siegers Lance Armstrong wird 2009 wohl mehr Rennen umfassen als ursprünglich geplant.

„Das Wichtigste ist, den Kampf gegen den Krebs auf eine größere Bühne zu stellen. Der beste Weg, dies zu tun, ist, Rennen auf der ganzen Welt zu fahren“, sagte der 37-Jährige nach seinem Sieg bei einem Mountainbike-Ausdauerrennen in Colorado. Der Texaner hatte am Donnerstag seine Rückkehr mit dem Ziel der Tour-Teilnahme verkündet.

Bei Armstrong wurde 1996 Hodenkrebs diagnostiziert, nach zwei Operationen und einer vier Zyklen umfassenden Chemotherapie hatte er 1998 sein Comeback gefeiert. 2004 brachte er sein gelbes Armband („wear yellow and live strong“) auf den Markt, bis jetzt hat er über fünf Millionen Dollar für die Lance Armstrong Foundation und den Kampf gegen den Krebs gesammelt.

Nun haben für ihn Rennen in „Australien, Südafrika, Südamerika, Europa und Amerika höchste Priorität“. Eigentlich war zunächst von fünf Comeback-Rennen die Rede: Kalifornien-Rundfahrt, Paris-Nizza, Georgia-Tour, Dauphine Libere und die Frankreich-Rundfahrt.

Beim 12-Stunden-Rennen in Colorado auf einer 11 Kilometer langen Rundstrecke mit 450 Höhenmetern war Armstrong mit dem dreiköpfigen Mountainbike-Team Livestrong erfolgreich. Es war sein zweites Rennen nach dreijähriger Pause. Zuvor war er bei einem anderen Rennen in Colorado Zweiter.

Armstrong widersprach Berichten, er habe sich den achten Tour-Sieg als wichtigstes Ziel gesetzt: „Das ist ein Fehler, ich brauche die achte Tour nicht.“ Wichtiger sei vielmehr der Kampf gegen den Krebs und die Verbreitung dieser Botschaft.

Für welches Team er 2009 an den Start geht, ließ er offen: „Ich habe keine Idee.“ Spekuliert wird über ein Engagement beim Astana-Team seines ehemaligen Sportlichen Leiters Johan Bruyneel. Möglicherweise plant Arm­strong auch den Aufbau eines völlig neuen Teams unter dem Namen Livestrong.

L’Equipe hatte 2005 enthüllt, das bei Armstrongs erstem Toursieg 1999 in sechs an verschiedenen Tagen entnommenen Urinproben des Texaners EPO nachgewiesen worden sei.

Quelle: tz

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