1. FC Nürnberg kämpft um Pinola - Towart Blazek will bleiben

Javier Pinola soll beim "Club" bleiben.
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Javier Pinola soll beim "Club" bleiben.

Nürnberg - Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg hat beim Kampf um Publikumsliebling Javier Pinola Unterstützung bekommen.

Auf einer am Dienstag eingerichteten Internetseite ( www.pinola-muss-bleiben.de ) setzen sich die “Club“-Fans mit Nachdruck für den Verbleib des argentinischen Fußballprofis ein. Über 1000 Einträge waren es in den ersten vier Stunden, bis Mittwochmittag hatten sich bereits über 3500 FCN-Anhänger eingetragen und den Verteidiger aufgefordert, in Nürnberg zu bleiben.

“Der 'Club' ohne Pinola ist wie die Sahara ohne Sand“ oder “Pino, du musst bleiben! Du gehörst zu Nürnberg wie die Burg“ hieß es auf der Internetseite. “Er ist ein wichtiger Eckpfeiler der Mannschaft. Wir würden ihn gerne behalten, denn mit seiner Integrationskraft und Glaubwürdigkeit stellt Pino einen ganz hohen Wert für den Club dar“, sagte FCN-Sportdirektor Martin Bader, der mit Pinola bereits erste Gespräche geführt hat.

Neben Pinola wollen die Nürnberger auch mit Spielern wie Marek Mintal, Andreas Wolf, Kapitän Tomas Galasek, Peer Kluge, Marco Engelhardt und Jan Koller in die 2. Liga gehen. Der in der Winterpause für eine Million Euro aus Monaco verpflichtete Koller kehrt aber womöglich in seine Heimat zurück. Die tschechische Sport- Tageszeitung “Sport“, schrieb am Dienstag, Sparta Prag bemühe sich um die Rückkehr des Stürmers. Im selben Blatt kündigte “Club“-Torwart Jaromir Blazek an, seinen bis 2009 laufenden Vertrag zu erfüllen: “Ich will Nürnberg nicht verlassen.“

Als bisher einziger Abgang steht lediglich Zvjezdan Misimovic so gut wie fest. Mindestens vier Millionen Euro soll der Wechsel des Mittelfeldspielers zum VfL Wolfsburg einbringen. Außer Misimovic sei bisher aber noch kein Spieler mit einem Wechselwunsch auf ihn zugekommen, erklärte Bader.

Quelle: DPA

Quelle: tz

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