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Englische Presse jubelt über 1:1 in Deutschland: Ein DFB-Star raubt ihr den Atem

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Von: Stefan Schmid

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Der Klassiker Deutschland gegen England endet 1:1. Die englische Presse ist mit dem Ergebnis zufrieden, feiert Harry Kane und weint Jamal Musiala hinterher.

München - Die sonst so bissige englische Presselandschaft ist sich in ihrer Einschätzung einig, dass das Remis der Three Lions in München eines von der glücklicheren Sorte ist. Nicht komplett unverdient, aber aufgrund des Spielverlaufs durchaus glücklich.

Der deutsche Führungstreffer in der 51. Minute konnte von der englischen Nationalmannschaft erst in der 88. Minute durch den Strafstoß von Harry Kane egalisiert werden. „Harry Kanes später Strafstoß rettet England einen Punkt in der Nations League“, resümiert die englische Daily Mail.

Deutschland gegen England: Harry Kane wird für 50. Tor gefeiert

Aber nicht nur den Strafstoß selbst hat Kane verwandelt, sondern diesen auch gegen Nico Schlotterbeck herausgeholt. Den leichten - sicherlich auch strafbaren - Kontakt verwandelt Kane zu einer etwas überzogenen Flugeinlage. Sogar Thomas Müller wunderte sich sich nach Abpfiff. Aber selbst dieses, auf der Insel eigentlich verpönte Verhalten, wird dem „zukünftigen Sir Harry“ (The Sun) von der englische Presse verziehen. Viel wichtiger scheint, dass er nun mit 50 Toren für England nur noch drei Tor hinter dem Rekordtorschützen Wayne Rooney liegt.

Nichtsdestotrotz wussten die britischen Gazetten das Ergebnis angesichts des Spielverlaufs einzuordnen und sparten nicht mit Lob für die DFB-Elf. Dazu die Stimmen aus England:

Jamal Musiala: Eine ganze Nation trauert dem Mittelfeld-Strategen hinterher

Befasst man sich mit den englischen Spielberichten rund um die Begegnung zwischen den beiden Fußball-Großmächten, merkt man vor allem eines: Die Engländer ärgern sich richtig, dass Jamal Musiala für Deutschland aufläuft. Der Youngster spielte in der U21 noch für die englische Nationalmannschaft.

Zum Leidwesen der Engländer trumpfte der Mittelfeldspieler ausgerechnet beim Aufeinandertreffen mit seiner Ausbildungs-Nation groß auf. Die Pressestimmen für den Spieler vom FC Bayern sind mehr lobpreisend und wohlwollend als böse aufgrund der versetzten Nation. Beinahe scheint man in England stolz darauf zu sein, dass er zumindest eine englische Vergangenheit hat.

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