ManU zurück an Spitze - Remis bei Benitez-Debüt

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Rafael Benitez

London - Der englische Rekordmeister Manchester United hat dank einer Nullnummer des Lokalrivalen Manchester City die Tabellenführung in der Premier League zurückerobert.

Die deutschen Nationalspieler Lukas Podolski und Per Mertesacker traten mit dem FC Arsenal dagegen am 13. Spieltag erneut auf der Stelle. United gewann gegen Schlusslicht Queens Park Rangers nach Rückstand noch 3:1 (0:0) und schob sich an den Citizens vorbei.

Der Meister erreichte im Topspiel beim viertplatzierten FC Chelsea ein 0:0, liegt nun aber einen Punkt hinter United. Chelsea rutschte nach dem ersten Spiel unter dem neuen Teammanager Rafael Benitez auf Rang vier ab. Der Spanier hatte den Posten beim Champions-League-Sieger nach der Entlassung von Roberto di Matteo übernommen.

Arsenal kam bei Abstiegskandidat Aston Villa nur zu einem enttäuschenden 0:0 und verpasste damit den Sprung auf Platz fünf. Drei Tage nach seinem sehenswerten Volley-Tor in der Champions League zum 2:0-Endstand gegen den HSC Montpellier blieb Podolski weitgehend blass und wurde im 13. Ligaspiel zum 13. mal ausgewechselt (70.).

West Bromwich Albion setzte derweil seinen Siegeszug fort. Beim AFC Sunderland gewann das Überraschungsteam 4:2 (2:0), feierte den vierten Sieg in Folge und setzte sich als Dritter in der Spitzengruppe fest.

Im Duell der früheren deutschen Nationalspieler setzte sich Robert Huth mit Stoke City gegen Sascha Riethers FC Fulham mit 1:0 (1:0) durch. Der FC Everton mit Thomas Hitzlsperger kam gegen Norwich City nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus, steht aber aufgrund des Punktverlusts von Arsenal weiter auf Rang fünf. Im Tabellenkeller verschaffte sich Wigan Athletic gegen den FC Reading beim 3:2 (0:1) ein wenig Luft.

Tottenham Hotspur setzte sich 3:1 (1:0) gegen Neuling West Ham United durch und wahrte den Anschluss an die internationalen Plätze. Der FC Liverpool kam bei Swansea City nicht über ein 0:0 hinaus, Aufsteiger FC Southampton gewann 2:0 (1:0) gegen Newcastle United und verließ die Abstiegsplätze.

Im Old Trafford schockte zunächst der Schotte Jamie Mackie (52.) mit seinem Treffer zum 0:1 den Favoriten. In der zweiten Hälfte drehte United jedoch auf und sorgte innerhalb von nur neun Minuten durch Treffer von Jonathan Evans (64.), Darren Fletcher (68.) und Javier Hernandez (72.) für klare Verhältnisse. Harry Redknapp, der erst wenige Stunden vor dem Spiel als Nachfolger des entlassenen QPR-Teammanagers Mark Hughes bestätigt worden war, beobachtete seine neue Mannschaft von der Tribüne aus.

sid

Sir Alex Ferguson: Seine besten Sprüche

Seit 1986 ist Alex Ferguson in Diensten von Manchester United - und war in dieser Zeit für viele Sprüche gut. Klicken Sie sich durch. © Getty
„Ich will Liverpool von ihrem verdammten Ast zu hauen.“ (Bei seinem Amtsantritt 1986 über den damaligen Rekordmeister) © Getty
„Am Ende dieses Spiels wird der Europacup nur sechs Fuß von Euch entfernt stehen - und ihr werdet ihn nicht einmal anfassen dürfen. Und viele von Euch werden nie mehr so nah rankommen. Wagt es ja nicht, hier nachher reinzukommen, ohne alles gegeben zu haben.“ (Aus Fergusons Halbzeitansprache im Endspiel der Champions League 1999 gegen Bayern München) © Getty
„Ich kann es nicht glauben, ich kann es nicht glauben! Fußball, verdammte Hölle!“ (Nach dem Last-Minute-Sieg gegen die Bayern in Barcelona) © Getty
„Flickt ihn verdammt nochmal zusammen!“ (Ferguson zu einem Physio, nachdem er David Beckham einen Schuh an den Kopf gekickt hatte. Beckham erlitt bei der Attacke eine Platzwunde über dem Auge) © Getty
„Das hält die F***** von den Medien draußen.“ (Über das neue Trainingszentrum) © Getty
„Wenn mir ein Italiener sagt, dass das auf dem Teller Pasta ist, schaue ich unter der Soße nach, um sicher zu gehen. Die sind die Erfinder der Vernebelungstaktik.“ © Getty
„Wenn er auch nur einen Inch größer wäre, wäre er der beste Innenverteidiger Englands. Sein Vater ist 6 Fuß, 2 Inches groß - ich checke mal den Milchmann.“ (Über Gary Neville) © Getty
„Er hat mich Boss und Großer Mann genannt, als wir nach dem Hinspiel unseren Drink nahmen. Es würde aber helfen, wenn seine Huldigungen von einem guten Glas Wein begleitet werden würden. Was er mir gab, war Lack-Entferner.“ (Über Jose Mourinho) © Getty
„Manchmal hat man eben einen lauten Nachbarn. Daran kann man nichts ändern, die werden halt immer laut sein. Was willst du machen? Du kannst nur deinen Fernseher anschalten und ihn etwas lauter machen.“ (Über Manchester City) © Getty
„Pippo Inzaghi wurde im Abseits geboren.“ © Getty
„Er könnte in einem leeren Haus einen Streit anfangen.“ (Über Dennis Wise) © Getty
„Er bekommt eine Umarmung und einen Kuss von mir. Vielleicht sogar zwei.“ (Über Teammanager-Kollege Sam Allardyce) © Getty
„Sie glauben doch nicht etwa, dass wir mit dieser Bande einen Vertrag schließen? Denen würde ich nicht einmal einen Virus verkaufen.“ (Über das Interesse von Real Madrid an Cristiano Ronaldo) © Getty
„Ich habe Calderons große Aussage gelesen, wonach die Sklaverei vor vielen, vielen Jahren abgeschafft worden sei. Ob die das Franco erklärt haben? Jesus Christus! (Über Ramon Calderon, Präsident von Real Madrid, ebenfalls im Zuge des Ronaldo-Transfers) © Getty
„Die haben echt Eier, kann ich Ihnen sagen.“ (Über die Glazers, Besitzer von Manchester United) © Getty
„Ich mache sicher keinen auf Bobby Robson und bin noch mit 70 Manager. Es geht darum zu wissen, wann es gut ist.“ (Im Oktober 2008) © Getty
„Wahrscheinlich reiten wir irgendwann gemeinsam in den Sonnenuntergang.“ (Über seinen Lieblingsfeind Arsene Wenger vom FC Arsenal) © Getty
„Ich bin so ein verdammt talentierter Kerl. Vielleicht fange ich an zu malen, oder sowas.“ (Auf die Frage, was er nach seinem Abschied vom Fußball tun werde) © Getty
„Es ist völlig egal, wer geht. Der Name von Manchester United wird ewig bleiben.“ © Getty
„Es ist völlig egal, wer geht. Der Name von Manchester United wird ewig bleiben.“ © Getty
„Das geht Dich einen Scheißdreck an! Ich frag Dich ja auch nicht, ob Du immer noch in diesen Schwulenbars abhängst.“ (Zu einem Journalisten, der ihn fragte, ob er vorhabe, im Sommer 2006 zur WM nach Deutschland zu reisen) © Getty
„Sie sollten nicht versuchen, in das Gehirn eines Verrückten zu schauen.“ (Über sich selbst) © Getty
„Ja, das können Sie - indem Sie sich ins Knie ficken und sterben.“ (Zum Sportchef des Daily Mirror auf die Frage, ob dieser etwas tun könne, um das Verhältnis des Blattes zu Ferguson zu normalisieren) © Getty

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