Gegen Neapel und Bukarest

CL: BVB und Schalke starten mit Rückenwind

Bender/Farfan
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Schalkes Jefferson Farfan und Dortmunds Sven Bender hoffen mit ihren Klubs auf einen erfolgreichen Champions-League-Auftakt.

Neapel- Das Selbstbewusstsein durch ihre jüngsten Positiverlebnisse in der Bundesliga soll Borussia Dortmund und Schalke 04 auch zu einem erfolgreichen Auftakt in der Champions League verhelfen.

Selbstbewusstsein ist bei den Revierrivalen Borussia Dortmund und Schalke 04 vor ihren Champions-League-Auftaktspielen am Mittwoch Trumpf: Dortmund geht 116 Tage nach dem verlorenen Königsklassen-Finale in Wembley gegen Bayern München mit dem Rückenwind seines Bundesliga-Startrekordes von fünf Siegen in der Gruppe F ins Gipfeltreffen der Tabellenführer beim SSC Neapel (20.45 Uhr/ZDF und Sky). Im Schalker Lager personifiziert nach dem holprigen Saisonstart Neuzugang Kevin-Prince Boateng vor dem ersten Spiel der Gruppe E gegen Ex-Europapokalsieger Steaua Bukarest beinahe alleine den zurückgewonnenen Glauben an die eigene Stärke.

Dortmunds setzt bei seiner dritten Champion-League-Teilnahme in Folge erstmals mehr auf Qualität als Überrumplungseffekte. „Neapel ist ein dickes Brett, was wir da bohren müssen, und es wird auch Alarm sein. Aber wir sind sind ja auch kein Fallobst“, betont Trainer Jürgen Klopp denn auch immer wieder.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sieht im Wandel der Westfalen vom Underdog zum hoch eingeschätzten Titelanwärter jedenfalls „die große Chance zu beweisen, dass wir uns weiterentwickelt haben“. In der starken Gruppe, die der FC Arsenal und Olympique Marseille komplettieren, hat Watzke zunächst nur den Einzug ins Achtelfinale als Ziel ausgerufen. Ein erfolgreicher Auftakt beim „Geheimfavoriten auf die italienische Meisterschaft“ (Watzke) wäre dabei schon überaus nützlich.

So sexy ist die Champions League

So sexy ist die Champions League

Die Champions League ist nicht nur die sportliche Königsklasse, sondern auch ein optisches Highlight. Sehen Sie selbst! © dpa
Ein äußerst attraktiver Chelsea-Fan © Getty
Ein schöner Mann zieht blank. © Getty
Volkerverständigung: ein Fenerbahce- und ein Schalke-Fan © Getty
Barcelona-Fans beim Training © Getty
Eine Arsenal-Anhängerin fiebert mit © Getty
Küsschen! © Getty
Farbenprächtig: ein Sevilla-Fan © Getty
Auch attraktive Promis wie Veronika Ferres lassen sich sehen. © Getty
Falls Sie mit diesen Buchstaben nicht so vertraut sind: Diese Dame drückt Zenit St. Petersburg die Daumen. © Getty
Wow! © Getty
Eine Chelsea-Anhängerin zeigt ihre schönen Augen. Und nur die. © Getty
Chelseeeeeeeeeeea! © Getty
ManU-Fans beim Public Viewing © Getty
Ganz schön was los. © Getty
Manche behaupten, Barcelona hätte die schönsten Fans © Getty
Wie will man da widersprechen? © Getty
Wie will man da widersprechen? © Getty
Gut festhalten © Getty
Philipp, ein Autogramm? Dir doch gerne! © Getty
Barca-Fans lassen's krachen. © dpa
Real-Fans natürlich auch © dpa
So feierten Inter-Fans den Final-Einzug © dpa
Real will den Pokal! Seine Fans auch. © dpa
Der FC Porto hat auch hübsche Anhängerinnen - die vor allem 2004 beim Königsklassen-Triumph obenauf waren © dpa
Die Achseln sind astrein rasiert, das muss man sagen. © dpa
Manchmal gilt im Zusammenhang mit "So sexy ist die Champions League" die Devise: "eher weniger". Denn auch Männer, die nicht jedermanns Geschmack ist zeigen VIEL Haut. Wir warnen Sie jetzt schon vor dem letzten Bild. © Getty
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Wir haben Sie gewarnt ... © Getty

Klopp hofft auf zusätzliche Inspiration durch die Atmosphäre in Neapels berühmter San-Paolo-Arena. „Da, wo Diego Maradona einst seine großen Erfolge gefeiert hat, da kann man schon mal Fußball spielen“, sagt der 46-Jährige mit leuchtenden Augen.

Über seine Offensive mit den Neuzugängen Pierre-Emerick Aubameyang und Henrich Mchitarjan, die zuletzt beim 6:2 gegen den Hamburger SV ein Feuerwerk abbrannte, muss sich Klopp keine Gedanken machen, allein die Defensive gilt es zu stabilisieren. „In der Champions League wird jeder Fehler sofort bestraft“, warnt Nationalspieler Marco Reus.

Napoli läuft mit der Euphorie von drei Siegen in bisher drei Liga-Spielen auf. 2013 hat der SSC am Vesuv zudem noch kein Spiel verloren. Diese beeindruckende Bilanz trübt allerdings die Statistik von zuletzt sieben Duellen mit deutschen Klubs ohne Sieg (fünf Niederlagen zwei Unentschieden).

Schlagbar für Schalke sollte Bukarest sein. Boatengs „Prince-Power“ hat bei den Königsblauen für die Trendwende gesorgt, das Umfeld „etwas lockerer und entspannter“ (Abwehrspieler Joel Matip) und vor allem Appetit auf mehr gemacht. „Ganz klar: Wir sind heiß“, sagt der Zehn-Millionen-Einkauf vom AC Mailand. Der 26-Jährige ist in kürzester Zeit zur Schlüsselfigur im Team von Trainer Jens Keller avanciert. „Er ist enorm wichtig für die Mannschaft, ein Qualitätsspieler, der die anderen mitreißen kann“, äußert Manager Horst Heldt.

Boateng ist sich seiner Ausstrahlung auf seine Mitspieler durchaus bewusst und mahnt deswegen schon im Vorfeld erneut zu Stabilität in der Defensive: „Wenn wir so konzentriert stehen, bin ich zuversichtlich, dass wir es wieder schaffen.“

Doch zumindest statistisch betrachtet dürfte ein Dreier zum Auftakt der Champions League, der gleich eine glatte Million Euro zusätzlich in die Kasse spülen würde, nicht ganz einfach werden. Nur ein Sieg gelang den Schalkern in den letzten sechs Heimspielen auf internationaler Ebene, und erst einmal (2010/11) haben die Königsblauen ihr erstes Heimspiel in einer Champions-League-Gruppenphase gewonnen.

SID

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