Rekordmeister

Bayern-Stars Goretzka und Martínez mit Corona infiziert

Leon Goretzka
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Bayern-Star Leon Goretzka (l) hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Foto: Lukas Barth-Tuttas/epa/Pool/dpa

München (dpa) - Der FC Bayern München beklagt gleich mehrere Ausfälle für das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim. Die Mittelfeldspieler Leon Goretzka und Javi Martínez sind positiv auf das Coronavirus getestet worden und werden vorerst ausfallen, wie Trainer Hansi Flick berichtete.

Mit dem Gesundheitsamt sei das weitere Vorgehen abgesprochen, sagte der 55-Jährige. Goretzka und Martínez befinden sich nach Vereinsangaben in häuslicher Quarantäne und sind bislang offenbar ohne Krankheitssymptome. «Corona ist wie Fußball. Es reicht ein einziger Kontakt, um alles auf den Kopf zu stellen», twitterte Goretzka: «Ich habe mich jederzeit an die Corona-Regeln gehalten. Dennoch bin ich positiv getestet worden.»

Teamkollege Thomas Müller sandte ihm und Martínez via Twitter den Wunsch nach einer baldigen Genesung. «Kopf hoch und hoffentlich bis bald wieder auf dem Platz!», schrieb Müller. «Und Alles Gute für alle derzeit infizierten Personen und betroffenen Familien.»

Die beiden Bayern-Profis dürften damit auch für das Ligaspiel am kommenden Freitag in Berlin gegen Hertha BSC und die anschließende Club-Weltmeisterschaft ausfallen. Die Münchner bestreiten bei dem Turnier in Katar als Champions-League-Sieger ihre erste Partie im Halbfinale am 8. Februar. Drei Tage später stehen das Finale und die Partie um Platz drei auf dem Programm.

Ersatztorwart Alexander Nübel hat sich im Training am Donnerstag zudem eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zugezogen. Der 24-Jährige fällt laut Flick «voraussichtlich drei bis vier Wochen aus». Gegen Hoffenheim wird auch Corentin Tolisso nach muskulären Problemen noch einmal fehlen. Er soll am Sonntag wieder richtig ins Training einsteigen. Abwehrspieler Tanguy Nianzou befindet sich nach einer schweren Muskelverletzung weiterhin im Aufbautraining.

Verteidiger Lucas Hernández, dem ein Weisheitszahn gezogen wurde, steht nach einer Trainingspause dagegen am Samstag (15.30 Uhr) zur Verfügung. Im Abwehrzentrum seien aktuell Jérôme Boateng und David Alaba gesetzt, verriet Flick außerdem in der Pressekonferenz am Freitag. Der 55-Jährige konnte seine Mannschaft in dieser Woche nach zwei freien Tagen ausnahmsweise in drei Trainingseinheiten gut auf Hoffenheim vorbereiten. Die Münchner planen nach dem 1:4 im Hinspiel eine Revanche. Nach drei Siegen in der vergangenen Englischen Woche sei der nächste Erfolg das Ziel des Spitzenreiters, sagte Flick.

Flick rechnet nicht mit einem Last-Minute-Wechsel von Sturmtalent Joshua Zirkzee in diesem Winter. Der 19-jährige Niederländer sei im Training des deutschen Fußball-Meisters dabei gewesen, berichtete Flick. Und er gehe davon aus, «dass er auch nach der Wechselfrist im Training ist». Die Wechselfrist endet an diesem Montag.

Nach einem Medienbericht aus Italien sollte Zirkzee auf Leihbasis zu Parma Calcio in die italienische Serie A wechseln. «Sky Sport Italia» hatte am Mittwoch berichtet, dass nur noch die finale Zustimmung der Bayern fehle. Die Rede war dabei auch von einer Kaufoption in Höhe von 15 Millionen Euro. Zirkzee spielt seit 2017 für den FC Bayern. Sein Vertrag ist bis zum 30. Juni 2023 datiert. Aktuell kommt er fast nur noch in der zweiten Mannschaft in der 3. Liga zum Einsatz.

© dpa-infocom, dpa:210129-99-223590/5

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