Er soll den verletzten Massa ersetzen / „Die logischste Variante“

Geheimplan: Alonso für ein Rennen zu Ferrari!

+
Fernando Alonso holte bisher zwei WM-Titel (2005, 2006) – beide als Re­nault-Pilot.

Kleine Aufgabe für Logiker. Formel-1-Fahrer Fernando Alonso hat für den Großen Preis von Europa in vier Wochen kein Auto, gleichzeitig hat das Ferrari-Team für dieses Rennen einen Fahrer zu wenig. Was, meinen Sie, ist die Schlussfolgerung…?

Es drängt sich die Idee auf, dass Alonso für dieses eine Rennen ins Ferrari-Cockpit steigen könnte. Klingt zwar beim ersten Hinhören unglaublich – ist aber eine ganz ernsthafte Überlegung.

Die Hintergründe: Der eigentliche Ferrari-Stammpilot Felipe Massa kann beim Rennen in Valencia am 23. August höchstwahrscheinlich nicht mitfahren. Seine Genesung nach dem schweren Unfall wird voraussichtlich länger dauern. Italienische Medien fordern jetzt, Renn-Rentner Michael Schumacher solle Massa ersetzen. Allerdings: Schumi lässt sich nicht zum Comeback überreden. Manager Willi Weber zur tz: „Michael sitzt in Valencia hundertprozentig nicht im Ferrari. Warum sollte er sich das antun? Jeder würde doch erwarten, dass er gewinnt.“ Außerdem sagte ein hochrangiger Ferrari-Manager noch am Sonntagabend auf die Frage nach dem Massa-Vertreter zur tz: „Schumacher wird es mit Sicherheit nicht!“

Ferrari: Mythos auf vier Rädern

Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Mythos auf vier Rädern: Flitzer aus dem Hause Ferrari.  © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Attraktive Frauen und Formel 1 - das gehört zusammen. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Schöne Frau, schönes Auto... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Geballte Power auf vier Rädern. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Formel-1-Wagen als Kulisse für ein Fotoshooting. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Auch in grau gibt der Sportwagen eine gute Figur ab. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Davon täumen nicht nur Autofanatiker. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Bei teuren Autos sind schöne Frauen nicht weit. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Nicht nur der Ball ist rund... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Bild fürs Fotoalbum. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Das Ferrari-Logo am Kühlergrill. © ap
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ferrari-Fans vor einem Formel-1-Rennen. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Ferrari „oben ohne“. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Tolle Frontpartie... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Rennflitzer in Aktion. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Geballte Männerträume! © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Zwei Ferrari: einer für die Straße, einer für die Rennpiste.  © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Rot und Weiß: Keine Frage, diese Farben passen zusammen.  © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Traum in rot. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Alien-Alarm in der Boxengasse. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Hat die Scuderia Ferrari etwa eine Rennfahrerin verpflichtet? © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Ferrari auf zwei Rädern. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Beste Wohnlage in Monte Carlo: Ein Yacht im Hafen. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Spieglein, Spieglein an der Wand... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Erinnerungsfoto auf der Automesse. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein heißer Flitzer... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Bequeme Sitzgelegenheit, so eine Motorhaube! © Jantz
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ziemlich windschnittig... © ap
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Silber auf rotem Grund: ein überdimensionales Ferrari-Logo. © ap
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Schnappschuss in der Boxengasse. © ap
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Rennsport gestern... © ap
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
und Rennsport heute. © ap
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Teamwork in der Boxengasse. © ap
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Netter Fuhrpark! © Bodmer
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ferrari-Anhänger feiern einen Formel-1-Sieg. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Ferrari auf dem Familienparkplatz. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Alles glitzert und funkelt... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Gefährt für Oldtimer-Fans. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Schon seit Generationen baut Ferrari schnelle Flitzer. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Roter Traum! © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ferrari mit Klappdach. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Zur Abwechslung mal ein Ferrari in Silber. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Das Firmenlogo. © ap

Stattdessen könnte Fernando Alonso einspringen. Er steht zwar eigentlich bei Re­nault unter Vertrag – aber die Franzosen dürfen in Valencia nicht antreten. Sie müssen eine Sperre absitzen, weil sich zuletzt beim Ungarn-Rennen ein Rad von Alonsos Auto gelöst hatte.

Ferrari-Insider Gerhard Berger sagt der tz: „Für mich ist völlig klar, dass Alonso in Valencia im Ferrari sitzen wird, wenn alle Parteien sich einig sind. Zumal er für 2010 eh schon einen Vertrag mit der Scuderia hat.“

Formel-1-Boss Bernie Ecc­lestone sagt der tz: „Wenn Ferrari Alonso will und Re­nault nichts dagegen hat, wäre es das Beste für die Formel 1, für Valencia und für alle, die den Sport lieben.“

Der Auto-Weltverband FIA hätte mit dem Kurzzeit-Wechsel auch kein Problem. Und die Veranstalter in Valencia wären sowieso glücklich. Bisher verläuft der Kartenvorverkauf für das Rennen nur schleppend – Alonso ist als Zugpferd dringend nötig.

Noch blockt allerdings Ferrari. Präsident Luca di Montezemolo sagt nichts zu dem Thema. Allerdings: Das kann er auch nicht tun. Er besuchte gerade Massa im Krankenhaus – da klänge es pietätlos, wenn er jetzt einen Ersatzmann präsentieren würde.

Fest steht: Es gibt keinen Insider innerhalb der Formel 1, der ausschließt, dass Alonso in Valencia für Ferrari fährt. Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost: „Es wurde im Fahrerlager am Sonntagabend über diese Möglichkeit diskutiert. Unabhängig von Problemen mit Verträgen und Sponsoren wäre es die logischste Variante.“

Und wenn es nicht dazu kommt? Zum Beispiel, weil Renault doch noch fahren darf? Dann kommt möglicherweise ein Deutscher ins Spiel. Willi Weber sagt, sein aktueller Schützling Nico Hülkenberg sei „für höhere Aufgaben bereit“. Der Emmericher, nebenbei Testpilot bei Williams, führt im Moment souverän die GP2-Meisterschaft an. Weber, der beste Kontakte zu Luca di Montezemolo hat, sagt klar: „Wenn sich für einen Piloten eine solche Möglichkeit bieten würde, müsste man zuschlagen.“

rb

Quelle: tz

Auch interessant:

Meistgelesen

Formel 1 live: Großer Preis von Singapur heute live im Free-TV und Live-Stream
Formel 1 live: Großer Preis von Singapur heute live im Free-TV und Live-Stream

Kommentare