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Williams trennt sich offiziell von Latifi – Weg frei für Mick?

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Von: Antonio José Riether

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Wechselt Mick Schumacher zum kommenden Jahr den Rennstall? Haas vermeidet ein Bekenntnis zu seinem Fahrer, einige Cockpits der Konkurrenz sind noch frei.

Grove - Für Mick Schumacher geht es in den letzten sechs Rennen dieser Saison nicht nur um Punkte, der 23-Jährige wird auch so viel Eigenwerbung wie möglich betreiben müssen. Die Zukunft des Formel-1-Piloten ist unklar, sein aktueller Rennstall Haas lässt ihn zappeln und sieht sich offenbar nach Alternativen um. Gleichzeitig suchen nur noch wenige Teams nach Stammfahrern für die jeweils zwei Cockpits. Am Freitag gab der britische Rennstall Williams die Trennung von Nicholas Latifi bekannt, womit die Chancen von Schumi Junior wieder steigen dürften.

Mick Schumacher auf Cockpit-Suche: Latifi verlässt Williams - Chance für den Deutschen

Nach drei Jahren verlässt Latifi also Williams, damit geht für den Kanadier eine nicht besonders erfolgreiche Zeit zu Ende. Bei seinen bisherigen 55 Starts holte der 27 Jahre alte Fahrer lediglich sieben Punkte, die aus einem siebten und einem neunten Platz im Vorjahr resultieren. Wer in der kommenden Saison neben seinem bisherigen Teamkollegen Alex Albon an den Start geht, wird Williams „zu gegebener Zeit“ bekannt geben, allerdings ließ sich der deutsche Teamchef Jost Capito kürzlich etwas in die Karten schauen.

Mick Schumacher hofft auf ein Cockpit für kommendes Jahr.
Mick Schumacher hofft auf ein Cockpit für kommendes Jahr. © Andy Hone/imago

Im Rahmen des Großen Preises von Italien in Monza antwortete der 63-Jährige offen auf die Frage, ob Schumacher eine Option für das Traditionsteam wäre: „Na klar. Ich glaube, der Mick ist sehr schnell und ein guter Typ. Er müsste auf jeder Liste stehen von den Teams, die noch einen Sitz freihaben“, antwortete der Siegerländer. Dennoch ist er nicht der einzige Williams-Kandidat, auch Logan Sargeant sowie Daniel Ricciardo und auch Formel-2-Champion Felipe Drugovich werden gehandelt. Allerdings haben offenbar auch andere Rennställe Schumacher auf der Liste.

Mick Schumacher sucht nach Cockpit für 2023: Günther Steiner kommentiert Haas-Verbleib

Auch bei Alpine soll Schumacher in der engeren Auswahl für das verbleibende Cockpit stehen, zuletzt hatte Fernando Alonso mit seiner Wechsel zu Aston Martin einen Startplatz frei gemacht. Allerdings könnte Pierre Gasly noch zu Alpine wechseln, Nyck de Vries könnte den Franzosen bei AlphaTauri ersetzen. Zudem hätte Mick bei Alfa Romeo theoretisch noch die Chance auf eine Anstellung. Bei AlphaTauri ist der Zug jedoch abgefahren, da der Vertrag mit dem Japaner Yuki Tsunoda verlängert wurde.

Auch ein Verbleib bei Haas ist noch möglich, Teamchef Günther Steiner, der zuletzt auch die Gerüchte um Nico Hülkenberg kommentierte, meinte bezüglich der Cockpit-Besetzung gegenüber RTL: „Wir haben eigentlich gar keinen Zeitdruck, all die anderen haben den Zeitdruck, nur wir nicht, das ist ein Vorteil, den wir uns nicht wegnehmen.“ Das wird Schumacher wohl etwas anders sehen, auch weil Steiner seine Chancen als „Fifty-Fifty“ einordnet. (ajr)

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