Sebastian Vettel ist bedient

Mit feuchten Augen: Mick Schumacher hadert mit Rückschlägen in Formel 1

Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher: Mick Schumacher.
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Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher: Mick Schumacher.

Mick Schumacher erlebt beim Großen Preis von Österreich den nächsten Rückschlag in der Formel 1. Der Sohn von Michael Schumacher hadert, Sebastian Vettel ist kurz angebunden. Die Stimmen.

München/Spielberg - Es läuft nicht rund für Mick Schumacher in der Formel 1. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher zeigte sich nach seinem 18. Platz beim Großen Preis von Österreich, den Max Verstappen im Red Bull gewann, sehr enttäuscht und niedergeschlagen. Samt feuchter Augen im Interview mit Sky.

„Zum Anfang hin war es eng. Wir konnten ein bisschen Rennen fahren. Danach habe ich leider alleine meine Runden gedreht“, sagte der 22-jährige Haas-Pilot mit Blick auf den Start in Spielberg (Steiermark): „(Antonio) Giovinazzi war zu weit weg, der Speed-Unterschied war zu groß (zum Alfa Romeo). Sehr schade. Aber wieder was, was wir mitnehmen können in die weitere Saison.“

Formel 1 in Spielberg (Österreich): Mick Schumacher und Sebastian Vettel hadern mit Rennen

Kurz nach dem Start sei es „spannend“ gewesen, „im Mix zu sein und mitkämpfen zu können. Das war lehrreich“, meinte der deutsche Rennfahrer weiter und gab sich kämpferisch: „Es könnte morgen gleich weitergehen mit Rennen Nummer vier“, sagte er wegen des zuletzt engen Terminplans der Formel 1 mit drei Rennen in 15 Tagen.

Im Fokus stand auch der zweite deutsche Pilot: der mehrmalige Weltmeister Sebastian Vettel aus dem Team Aston Martin. In der letzten Runde war der 34-jährige Hesse von Routinier Kimi Räikkönen (41) im Alfa Romeo regelrecht „abgeschossen“ worden, als der Finne bei einem Überholmanöver Vettels ungestüm in einer Kurve nach innen drängte.

Im Video: Formel 1 - Mick Schumacher kritisiert Haas-Kollege Nikita Masepin

„Es war mit Sicherheit keine Absicht von beiden Seiten. Bisschen komisch. Ich denke nicht, dass der eine oder andere die Absicht hatte, dass es da einen Kontakt gibt“, sagte Vettel anschließend dünnhäutig bei Sky: „Es hatte sich eigentlich ganz gut angefühlt, wir waren aber einfach zu langsam.“ Räikkönen kommentierte den kuriosen Unfall kurz vor dem Ziel mit den Worten: „Es war natürlich komplett unmöglich.“

Formel 1 in Spielberg (Österreich): Lewis Hamilton erneut hinter WM-Leader Max Verstappen

Beim Sieg von WM-Leader Verstappen (Niederlande) erreichte Weltmeister Lewis Hamilton (Mercedes) nur Rang vier. Der Brite hatte mit dem Umstand zu kämpfen, dass sich ein Teil seines Unterbodens gelöst hatte. „Ich bin einfach froh, dass ich das Rennen überhaupt zu Ende fahren konnte. Wenn man sich Max anschaut: Mit zwei Stopps hatte er 18 Sekunden Vorsprung“, meinte der 36-jährige Engländer bei Sky: „Wir haben eine Menge Arbeit vor uns, um diesen Abstand zu verringern. Es waren recht schmerzhafte Rennen hier.“ Dieses Fazit galt auch für einen geknickten Mick Schumacher in der Formel 1. (pm)

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