„Ich liebe es, dich in Rot zu sehen“

„Wie dein Vater“: Mick Schumacher fährt im Ferrari - Fans geraten sofort ins Schwärmen

Mick Schumacher im Ferrari-Rennanzug.
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Mick Schumacher absolvierte Testfahrten im Ferrari.

Michael Schumacher: Sohn Mick tritt in der Formel 1 das Erbe seines Vaters an. Mit einer Fahrt im Ferrari löste der Neuling zuletzt Jubelstürme bei seinen Fans aus.

Fiorano - Mick Schumacher hat seine ersten beiden Rennen in der Formel 1 hinter sich. An die großen Erfolge seines Vaters konnte der 22-Jährige in so kurzer Zeit selbstredend noch nicht anknüpfen. Doch der Sohnemann schickt sich an, langfristig in die Fußstapfen von Michael Schumacher zu treten. Der Traum vieler Fans vom nächsten Schumi, der im Ferrari-Rot zum Weltmeistertitel rast, lebt und könnte schon bald in Erfüllung gehen.

Wie zum Saisonstart in Bahrain landete Mick Schumacher auch in Imola auf dem 16. Rang. In der Ferrari-Hochburg der Emilia Romagna feierte sein Vater und Rekord-Weltmeister Michael große Erfolge, weshalb ihm sogar während des Rennens Erinnerungen hochkamen. An der Spitze kann Schumi junior im unterlegenen Haas nicht mitfahren. Der Rookie sammelt im Ferrari-Kundenteam aber wertvolle Erfahrungen in der Königsklasse des Motorsports, seinen Stallkollegen Nikita Mazepin dominiert er bislang nach Belieben.

Mick Schumacher fährt im Ferrari - Fans drehen durch

Doch bis zum nächsten Grand Prix in einer Woche in Portugal liegt Schumacher keinesfalls auf der faulen Haut. Der Haas-Pilot von Ferrari zur hauseigenen Teststrecke nach Fiorano eingeladen. Nachdem Stammfahrer Carlos Sainz seine Runden gedreht hatte, durfte Schumacher im roten Flitzer auf den Asphalt und spulte 200 Kilometer ab. Danach war Callum Ilott, der ebenfalls Mitglied der Ferrari-Nachwuchsakademie ist, an der Reihe.

Schumacher hatte bereits in der Vergangenheit einige Male für Ferrari in Fiorano getestet: „Fiorano ist einer der schönsten Plätze, um ein Formel-1-Auto fahren zu sehen. Man ist so nah dran, sieht fast jede Kurve“, schwärmte Mick. „Zu wissen, wie viele Runden mein Vater hier gefahren ist, und dass ich hier jetzt auch selbst meine Runden drehen kann, ist natürlich sehr speziell und auch emotional. Ich erinnere mich immer wieder an die Zeiten zurück, wo ich als kleiner Junge noch auf der Tribüne saß und zugeschaut habe“, erzählte der Weltmeister-Sohn.

Schumi jr. postete nach den Tests ein Foto von sich im Cockpit des Ferrari-Boliden auf Instagram. Seine Fan-Gemeinde war völlig aus dem Häuschen. „Ich liebe es, dich in Rot zu sehen“, „Unglaublich, dich in diesem Auto zu sehen, wie dein Vater“ und „Nostalgie und pure Gänsehaut“ waren nur einige der zahlreichen Kommentare. „Sei geduldig Junge, der Sitz wird bald dir gehören“, meinte ein Fan.

Mick Schumacher: Der Weg führt zu Ferrari - Leclerc hat es vorgemacht

Und tatsächlich könnte dieser Wunsch bald wahr werden. Mick Schumacher ist Teil der Ferrari Driver Acedemy, dem Nachwuchsprogramm des traditionsreichen Rennstalls. „Die Ferrari Driver Academy wurde nicht geschaffen, um Formel-1-Fahrer auszubilden. Sie wurde geschaffen, um Formel-1-Fahrer für Ferrari auszubilden“, sieht Ferrari-Teamchef Mattia Binotto für Schumacher denselben Karriereweg vor, den bisher nur Charles Leclerc ging.

Der Monegasse wurde 2018 nach dem F2-Titel bei Alfa Romeo Sauber geparkt. Nach nur einem Jahr saß er plötzlich im Ferrari und verdrängte dort Sebastian Vettel als Nummer eins. Schumacher in Rot könnte also schon früher als gedacht Realität werden. Zuletzt musste sein Haas-Team aber einen schweren Schicksalsschlag verkraften. (ck)

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